Die besten Prozessoren für Videoschnitt und Rendern
Beim Rendern gilt eine andere Rechnung als beim Spielen: Hier zählt jeder zusätzliche Kern, und der gestapelte 3D-V-Cache, der Spielen so viel bringt, liegt fast brach.
Deshalb ist der Ryzen 9 9950X ohne X3D für reine Rechenarbeit die klügere Wahl als der 9950X3D: gleiche sechzehn Kerne, hundert Euro weniger. Die Liste unten ist nach unserem Gesamtscore sortiert, und der wiegt die Spieleleistung mit; wenn Sie nur rendern, lesen Sie sie nach Kernzahl und Preis statt von oben nach unten.
Achten Sie auf die Kühlung. Sechzehn Kerne mit 170 Watt Default-TDP brauchen einen großen Turmkühler oder eine Wasserkühlung, sonst drosselt der Prozessor nach wenigen Minuten.
So funktioniert diese Liste · mit Partnerlinks
Standardmäßig nach dem Preisfreund-Score. Die Liste öffnet in unserem Redaktionsurteil von 0 bis 10, das die für diese Kategorie wichtigen Kriterien gewichtet. Mit den Sortier-Buttons sortieren Sie die Liste auch nach Preis-Leistung, dem Score gewogen gegen den aktuellen Preis, oder nach einem einzelnen Kriterium.
Alle Shop-Links auf dieser Seite sind Werbelinks. Erhalten wir über einen Kauf eine Provision, beeinflusst das unsere Reihenfolge nicht.
AMD Ryzen 9 9950X3D
Spielen und Rechnen- 32 Threads für Rendern und Kompilieren
- 3D-V-Cache auch beim Spielen
- Turbo bis 5,7 GHz, der höchste hier
- Der teuerste Prozessor dieser Liste.
- 170 Watt verlangen eine kräftige Kühlung.
Warum diese Bewertung
Der 9950X3D ist der stärkste Prozessor dieser Liste für die Kombination aus Spielen und Rechnen: sechzehn Kerne für die Arbeit, gestapelter Cache für die Bildrate. Der 9900X3D macht dasselbe mit vier Kernen weniger und kostet spürbar weniger. Bei beiden sitzt der zusätzliche Cache nur auf einem der beiden Kernkomplexe, Windows muss Spiele also auf die richtigen Kerne legen. Das funktioniert heute gut, war aber nicht immer so.
AMD Ryzen 9 9900X3D
- Zwölf Kerne und 24 Threads, deutlich mehr Rechenleistung als ein Achtkerner
- 3D-V-Cache für die Spieleleistung
- 120 Watt statt 170 wie beim 9950X3D
- Der Cache sitzt nur auf einem der beiden Kernkomplexe, Windows muss richtig verteilen
- In reinen Spielen langsamer als der günstigere 9800X3D
- Braucht eine gute Kühlung
Warum diese Bewertung
Bei den Zwölf- und Sechzehnkernern mit 3D-V-Cache sitzt der zusätzliche Cache nur auf einem der beiden Kernkomplexe. Windows muss Spiele deshalb auf die richtigen Kerne legen, und das funktioniert heute gut, war aber nicht immer so. Wer ausschließlich spielt, bekommt beim 9800X3D für weniger Geld mehr Bilder. Wer nebenher rendert oder streamt, holt hier die vier zusätzlichen Kerne heraus.
AMD Ryzen 9 9900X
Preis-Leistungs-Sieger- 12 Kerne und 24 Threads
- 5,6 GHz Boost
- 120 Watt, spürbar sparsamer als der 9950X
- Ohne 3D-V-Cache, in Spielen klar hinter den X3D-Modellen
- Kein Kühler im Karton
- AM5-Mainboards und DDR5 kosten extra
Warum diese Bewertung
Zwölf vollwertige Kerne für unter 350 Euro sind ein guter Kurs, wenn Sie den Rechner zum Arbeiten nutzen. Beim Spielen liegt der 9900X hinter dem deutlich günstigeren 9800X3D, weil dort der große Cache zählt. Die Rechnung ist einfach: Wer rendert, nimmt den 9900X. Wer spielt, spart mit einem X3D-Modell Geld und bekommt mehr Bilder.
AMD Ryzen 9 9950X
Bester zum Rechnen- 16 Kerne und 32 Threads, die meisten in dieser Liste
- 5,7 GHz Boost, der höchste Wert hier
- Grafikeinheit eingebaut, läuft auch ohne Grafikkarte
- 170 Watt Default-TDP, das verlangt einen großen Turmkühler oder eine Wasserkühlung
- In Spielen deutlich langsamer als die X3D-Modelle
- Teuer, ohne dabei fürs Spielen etwas zu bringen
Warum diese Bewertung
Wenn Sie mit dem Rechner Geld verdienen, ist dieser Prozessor die richtige Wahl: sechzehn vollwertige Kerne, kein Aufteilen in schnelle und sparsame wie bei Intel, und der höchste Boost dieser Liste. In Spielen liegt er hinter jedem X3D-Modell, weil dort der große Cache zählt und nicht die Kernzahl. Die 170 Watt Default-TDP sind ernst gemeint und verlangen einen großen Turmkühler oder eine Wasserkühlung.
Intel Core Ultra 7 265K
- 20 Kerne, acht schnelle und zwölf sparsame
- Offener Multiplikator zum Übertakten
- Grafikeinheit eingebaut, praktisch bei der Fehlersuche
- 125 Watt Grundleistung, unter Last deutlich mehr
- In Spielen hinter den AMD-X3D-Modellen
- Braucht ein neues Mainboard mit Sockel LGA 1851
Warum diese Bewertung
Der 265K ist die Mitte des Arrow-Lake-Programms und der Punkt, an dem das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Zwanzig Kerne reichen für Videoschnitt und Kompilieren, die eingebaute Grafikeinheit hilft, wenn die Grafikkarte streikt. Wer aufrüstet statt neu baut, sollte den Sockelwechsel einrechnen: LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard.
Intel Core i7 14700KF
- 20 Kerne: 8 Performance- und 12 Efficiency-Kerne
- Turbo bis 5,6 GHz
- Übertaktbar
- Sockel LGA 1700 ist am Ende seiner Laufbahn, kein Aufrüstpfad.
- 125 Watt und das KF-Modell hat keine integrierte Grafik.
Warum diese Bewertung
Beim reinen Rechnen ist das hier viel fürs Geld: 20 Kerne, aufgeteilt in acht Performance- und zwölf Efficiency-Kerne, Turbo bis 5,6 GHz, offen zum Übertakten. Wer viel exportiert oder kompiliert, bekommt das bei AMD erst deutlich teurer. Zwei Dinge drücken die Bewertung. Der Sockel LGA 1700 hat seine letzte Generation gesehen, ein späterer Chiptausch fällt also aus. Und das KF-Kürzel bedeutet: keine integrierte Grafik, ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.
Direkt vergleichen
Die großen Duelle: Prozessoren
Leserbewertungen
Noch keine Bewertungen. Haben Sie Erfahrung mit einem dieser Produkte? Schreiben Sie unten Ihre Bewertung.

Schreiben Sie Ihre Bewertung