Die besten Geschirrspüler 2026

Geprüft von Juri & Bodi

Einen guten Geschirrspüler erkennen Sie nicht am Spülen, sondern abends um zehn im offenen Wohnraum und morgens an der trockenen Plastikdose.

Die erste Entscheidung ist die Bauform: vollintegriert verschwindet das Gerät hinter der Küchenfront, teilintegriert bleibt die Bedienleiste sichtbar, freistehend brauchen Sie gar keine Einbauküche. Danach entscheiden Trocknungstechnik, Lautstärke und Ausstattung über den Preis.

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1
Miele G 7600 SC AutoDos

Miele G 7600 SC AutoDos

Einziger mit Klasse A
9,3 Reinigung
9,5 Verbrauch
9,4 Lautstärke
9,2 Ausstattung
  • Energieklasse A, 54 kWh pro 100 Zyklen
  • AutoDos dosiert das Pulver wochenlang selbst
  • ExtraLeise-Programm mit 37 Dezibel
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Am bequemsten bleibt AutoDos mit Mieles eigenen PowerDisk-Kartuschen, und die kosten extra.

Warum diese Bewertung

AutoDos ist die einzige echte automatische Dosierung in dieser Liste: Eine PowerDisk im Türfach gibt bei jedem Programm die passende Menge Granulat ab, statt dass Sie einen Tab einlegen. Das ist bequem und dosiert präziser, kostet aber laufend Geld und funktioniert nur mit Miele-Scheiben. Beim Wasserverbrauch liegt der G 7600 mit 8,4 Litern vorn, beim Strom erreicht er als einziges freistehendes Gerät dieser Liste Klasse A.

Für wen

Für Küchen ohne Einbaunische, in denen der Spüler sichtbar steht und alles selbst regeln soll.

2
Bosch Serie 8 SMD8TCX04E

Bosch Serie 8 SMD8TCX04E

Bestes Gesamtpaket
9,2 Reinigung
9,2 Verbrauch
9,1 Lautstärke
8,9 Ausstattung
  • Klasse A mit 54 kWh je 100 Zyklen
  • Zeolith und EfficientDry kombiniert
  • 42 dB: leiseste Messung unter den Klasse-A-Geräten hier
  • Keine automatische Reinigerdosierung aus einem Vorrat.
  • 9,5 Liter Wasser je Zyklus: etwas mehr als beim iQ500 dieser Liste.

Warum diese Bewertung

Zeolith ist der Grund, warum dieser Spüler oben steht. Das Mineral bindet Feuchtigkeit und gibt dabei Wärme ab, sodass die Trocknung kaum Zusatzenergie braucht und auch bei Kunststoff funktioniert. Dazu öffnet die automatische Türöffnung am Programmende einen Spalt, damit der Restdampf abzieht. Beides zusammen erklärt Klasse A bei 54 Kilowattstunden je 100 Zyklen. Mit 42 Dezibel ist er zugleich der leiseste unter den Klasse-A-Geräten dieser Liste, und die VarioSchublade nimmt Besteck und Kleinteile auf einer eigenen Ebene auf.

Für wen

Für Küchen, in denen der Spüler täglich läuft und Kunststoffdosen trocken herauskommen sollen.

3
Samsung DW60BG750SSLET

Samsung DW60BG750SSLET

Preis-Leistungs-Sieger
8,8 Reinigung
8,5 Verbrauch
9,2 Lautstärke
9,0 Ausstattung
  • 14 Maßgedecke, Platz für den Familienabwasch
  • 42 Dezibel, im Alltag kaum zu hören
  • SmartThings-App mit AI-Energie-Modus
  • Wer die Front komplett verstecken will, ist hier falsch: die Edelstahlleiste bleibt sichtbar.
  • Klasse C mit 75 kWh je 100 Zyklen.
  • Sechs Programme: weniger als bei den Geräten der Oberklasse hier.

Warum diese Bewertung

42 Dezibel sind der beste Geräuschwert unterhalb der Oberklasse dieser Liste, und mit 14 Maßgedecken schluckt der Samsung auch den Abwasch nach Besuch. Die Besteckschublade ist serienmäßig, dazu kommen SmartThings mit AI-Energie-Modus und Infolicht. Bezahlt wird das beim Verbrauch: 75 Kilowattstunden je 100 Zyklen sind Klasse C, während die A-Geräte dieser Liste mit 54 auskommen.

Für wen

Für offene Wohnküchen mit Unterbaunische und Familienabwasch.

4
Bosch SMV4HTX14E Serie 4

Bosch SMV4HTX14E Serie 4

Beste Wahl
8,9 Reinigung
8,6 Verbrauch
8,8 Lautstärke
8,8 Ausstattung
  • 13 Maßgedecke mit VarioFlex-Körben
  • 46 Dezibel im Eco-Programm
  • Wärmetauscher-Trocknung statt reiner Restwärme
  • Die Möbelfront ist nicht dabei: die Platte für die Tür müssen Sie separat einplanen.
  • Das Eco-Programm braucht 4 Stunden 55, wer schneller spült, verliert den Verbrauchsvorteil.

Warum diese Bewertung

Der SMV4HTX14E liefert die Ausstattung, für die Bosch vor zwei Jahren deutlich mehr verlangte. 13 Maßgedecke, eine echte Besteckschublade, TimeLight auf den Boden und Home Connect per WLAN. Mit 46 Dezibel im Normalprogramm ist er leise genug für offene Küchen, und 74 Kilowattstunden pro 100 Zyklen bei 9 Litern Wasser sind Klasse C, der solide Mittelwert der neuen Skala. Wer mehr zahlt, kauft ab hier vor allem Effizienz oder Komfort, keine bessere Reinigung.

5
NEFF S145HTS06E

NEFF S145HTS06E

Die Küchenstudio-Wahl
8,8 Reinigung
8,6 Verbrauch
8,8 Lautstärke
8,9 Ausstattung
  • 13 Maßgedecke mit flexiblen Körben
  • 46 Dezibel, offene Küche kein Problem
  • Home Connect und Restzeitanzeige auf der Bedienblende
  • Technisch weitgehend die Bosch-Plattform in anderem Kleid: der Aufpreis kauft vor allem die Korb-Details.
  • Vollintegriert gibt es dieses Modell nicht, die Edelstahl-Leiste bleibt sichtbar.

Warum diese Bewertung

NEFF ist die Küchenstudio-Marke des Bosch-Konzerns, und der S145HTS06E teilt sich die Basis mit dem Serie-4-Gerät dieser Liste: 13 Maßgedecke, 46 Dezibel, 74 Kilowattstunden je 100 Zyklen, Klasse C, Home Connect. Was NEFF drauflegt, sind flexible Körbe für Sperriges und TimeLight, das den Programmstatus auf den Boden projiziert. Der Aufpreis kauft die Korb-Flexibilität, mehr nicht, und genau so ehrlich sollte man ihn kaufen.

Für wen

Für Einbauküchen aus dem Studio, in denen die Bedienleiste sichtbar bleiben darf.

6
Siemens iQ500 SN65EX22CE

Siemens iQ500 SN65EX22CE

Klasse A ohne Aufpreis
8,9 Reinigung
9,2 Verbrauch
8,4 Lautstärke
8,1 Ausstattung
  • Klasse A mit 54 kWh je 100 Zyklen
  • autoOpen dry öffnet die Tür am Programmende
  • varioSchublade und Home Connect
  • Ohne Zeolith bleibt Kunststoff öfter feucht als bei Serie 8 und iQ700.
  • Sieben Programme: eines weniger als die Topgeräte.

Warum diese Bewertung

Der SN65EX22CE zeigt, dass Klasse A auch ohne Zeolith geht. Die Trocknung läuft über einen Wärmetauscher, den Rest übernimmt autoOpen dry, das die Tür am Programmende einen Spalt öffnet. Bei Glas und Porzellan reicht das vollständig, bei Kunststoffdosen bleiben eher Tropfen stehen. Mit 42 Dezibel, acht Programmen und einer VarioSchublade fehlt sonst nichts, und er kostet deutlich weniger als die Zeolith-Geräte dieser Liste.

Für wen

Für alle, die Klasse A wollen, aber nicht für Zeolith zahlen möchten.

7
Miele G 5651 Vi Active

Miele G 5651 Vi Active

9,0 Reinigung
9,1 Verbrauch
8,3 Lautstärke
7,6 Ausstattung
  • Klasse A mit 54 kWh je 100 Zyklen
  • 8,2 Liter Wasser je Zyklus
  • Miele-Korbsystem und Miele-Verarbeitung
  • Bestecckorb statt Besteckschublade: die dritte Ebene fehlt.
  • Fünf Programme und keine App-Steuerung.
  • 45 dB: der lauteste Vollintegrierte dieser Liste.

Warum diese Bewertung

Active ist Mieles Einstiegslinie, und sie ist genau so zugeschnitten: das Waschwerk und die Verarbeitung kommen aus dem Miele-Baukasten, gespart wird an Komfort. Fünf Programme, ein Besteckkorb statt der Schublade, keine App. Wer beim Spülergebnis und beim Wasserverbrauch nicht verhandeln will, bekommt hier den kürzesten Weg zu einem Miele. Wer eine dritte Ebene erwartet, greift daneben.

Für wen

Für Zwei-Personen-Haushalte, die Verarbeitung über Ausstattung stellen.

8
Beko BDIN25530

Beko BDIN25530

8,4 Reinigung
7,8 Verbrauch
9,0 Lautstärke
8,4 Ausstattung
  • 15 Maßgedecke, das meiste Fassungsvermögen der Liste
  • 44 Dezibel, leiser als beide Bosch
  • Besteckschublade trotz Einstiegspreis
  • Klasse D und 86 Kilowattstunden pro 100 Zyklen: der Kaufpreis-Vorteil schmilzt auf der Stromrechnung.
  • Mit 9,9 Litern pro Spülgang ist er der durstigste Einbau dieser Liste.

Warum diese Bewertung

Ein vollintegrierbarer 60er mit 15 Maßgedecken, 44 Dezibel und Besteckschublade zum Preis eines Einstiegsgeräts: auf den Kaufpreis gerechnet bekommen Sie hier die meiste Ausstattung dieser Liste. Die Rechnung hat zwei Seiten, denn Klasse D mit 86 Kilowattstunden pro 100 Zyklen und 9,9 Litern Wasser kostet den Vorsprung über die Jahre teilweise wieder. Wer zwei- bis dreimal pro Woche spült, fährt trotzdem günstig; wer täglich spült, rechnet besser einmal gegen den Miele.

9
NEFF N 50 S175EAX16E

NEFF N 50 S175EAX16E

Klasse A zum Einstieg
8,7 Reinigung
9,2 Verbrauch
8,6 Lautstärke
7,1 Ausstattung
  • Klasse A mit 54 kWh je 100 Zyklen
  • 42 dB im Eco-Programm
  • Efficient Dry mit automatischer Türöffnung
  • Besteckkorb statt Schublade, 13 statt 14 Maßgedecke.
  • Kein Zeolith: bei Kunststoff bleibt eher Restfeuchte stehen als bei den Zeolith-Geräten hier.
  • Sechs Programme.

Warum diese Bewertung

Der S175EAX16E ist der günstigste Weg zu Klasse A in dieser Liste. NEFF erreicht die 54 Kilowattstunden mit einem längeren Eco-Programm und Efficient Dry, das die Tür am Programmende automatisch öffnet, damit der Restdampf abzieht. Was fehlt, ist Zeolith: Bei Kunststoffdosen bleibt eher ein Tropfen stehen als bei den Serie-8-Geräten dieser Liste.

Für wen

Für Haushalte, die Klasse A wollen und auf Zeolith verzichten können.

10
Bosch Serie 6 SMV6ZCX25E

Bosch Serie 6 SMV6ZCX25E

Der Leiseste
8,9 Reinigung
8,0 Verbrauch
9,4 Lautstärke
6,9 Ausstattung
  • 40 dB: leiseste Messung dieser Liste
  • PerfectDry mit Zeolith trocknet auch Kunststoff
  • VarioSchublade als dritte Ebene
  • Klasse B mit 65 kWh je 100 Zyklen, deutlich über den A-Geräten hier.

Warum diese Bewertung

40 dB ist der Wert, für den man diesen Spüler kauft. In einer offenen Wohnküche ist er im laufenden Betrieb kaum vom Kühlschrank zu unterscheiden. PerfectDry arbeitet mit Zeolith und trocknet damit auch Kunststoff zuverlässig. Der Haken steht beim Verbrauch: 65 kWh je 100 Zyklen sind Klasse B, während Serie 8 und iQ500 mit 54 kWh auskommen. Bei täglichem Betrieb sind das über zehn Jahre mehrere Hundert Kilowattstunden.

Für wen

Für offene Wohnküchen, in denen Lautstärke wichtiger ist als die letzte Effizienzklasse.

11
Siemens iQ300 SN23HW05ME

Siemens iQ300 SN23HW05ME

Bester Freistehender
8,5 Reinigung
7,4 Verbrauch
8,5 Lautstärke
7,6 Ausstattung
  • 14 Maßgedecke im freistehenden Gehäuse
  • varioSchublade als dritte Ebene
  • Abnehmbare Arbeitsplatte für den Unterbau
  • Klasse C mit 75 kWh je 100 Zyklen.
  • Standardtrocknung ohne Türöffner.

Warum diese Bewertung

Freistehende Spüler sind meistens Sparmodelle mit Besteckkorb. Der SN23HW05ME ist die Ausnahme: 14 Maßgedecke, varioSchublade, Home Connect und eine abnehmbare Arbeitsplatte, mit der er später doch noch unter eine Zeile passt. Bezahlt wird das beim Verbrauch, denn Klasse C bedeutet 75 kWh je 100 Zyklen gegen 54 kWh bei den A-Geräten. Wer viermal die Woche spült, kann damit leben.

Für wen

Für Mietküchen ohne vorbereitete Nische, in denen später umgebaut werden könnte.

12
Bosch Serie 2 SPV2IKX10E

Bosch Serie 2 SPV2IKX10E

Der Schmale
8,2 Reinigung
7,2 Verbrauch
7,8 Lautstärke
8,0 Ausstattung
  • Nur 44,8 cm breit, vollintegrierbar
  • Home Connect trotz Einstiegsklasse
  • Neun Maßgedecke
  • Klasse F mit 78 kWh je 100 Zyklen: der schlechteste Verbrauchswert dieser Liste.
  • 48 dB, hörbar in offenen Küchen.
  • Besteckkorb statt Schublade.

Warum diese Bewertung

Schmale Spüler haben ein physikalisches Problem: weniger Volumen, gleiche Pumpe, gleiche Heizung. Deshalb steht hier Klasse F, während 60er-Geräte Klasse A schaffen. Für neun Maßgedecke ist der absolute Verbrauch trotzdem niedriger als bei einem halb gefüllten großen Gerät. Der SPV2IKX10E ist die richtige Wahl, wenn 60 Zentimeter schlicht nicht in die Zeile passen, und die falsche, wenn Platz da wäre.

Für wen

Für schmale Küchenzeilen und Single-Haushalte mit Einbauküche.

13
Beko BDFN26430W

Beko BDFN26430W

8,0 Reinigung
7,0 Verbrauch
8,0 Lautstärke
7,8 Ausstattung
  • 14 Maßgedecke
  • AquaIntense-Zone für stark verschmutztes Geschirr
  • Selbstreinigender Filter
  • Klasse D mit 85 kWh je 100 Zyklen: der höchste Stromverbrauch dieser Liste.
  • 9,9 Liter je Zyklus.
  • Besteckkorb, kein WLAN.

Warum diese Bewertung

Beko verkauft hier Kapazität statt Effizienz. 14 Maßgedecke in einem freistehenden Gehäuse zu diesem Preis gibt es sonst nicht, und die AquaIntense-Zone im Unterkorb löst das häufigste Problem günstiger Spüler, nämlich eingebrannte Töpfe. Dafür stehen 85 Kilowattstunden je 100 Zyklen im Datenblatt. Gegenüber einem A-Gerät mit 54 Kilowattstunden sind das bei 250 Zyklen im Jahr über zehn Jahre rund 775 Kilowattstunden Mehrverbrauch.

Für wen

Für kurze Mietverhältnisse und Haushalte, die selten spülen.

14
Amica GSP 542 010 W

Amica GSP 542 010 W

Günstigster Einstieg
8,0 Reinigung
7,4 Verbrauch
7,9 Lautstärke
7,0 Ausstattung
  • 60 cm breit
  • 12 Maßgedecke, genug für den Alltag
  • Sechs Programme, fünf Temperaturen
  • 49 Dezibel hört man durch die geschlossene Küchentür, für die Wohnküche ist das nichts.
  • Klasse E und 92 Kilowattstunden pro 100 Zyklen: billig kaufen heißt hier teurer spülen.

Warum diese Bewertung

Ein vollwertiger 60-Zentimeter-Standgeschirrspüler zum niedrigsten Preis dieser Liste: günstiger kommt man hier nicht an sauberes Geschirr. Dafür gibt es 12 Maßgedecke, sechs Programme, fünf Temperaturen und eine verstellbare Tassenablage, mehr nicht, und das ist auch die richtige Erwartung. 49 Dezibel und Klasse E mit 92 Kilowattstunden pro 100 Zyklen sind die Rechnung dafür. Für den Keller, die Ferienwohnung oder das enge Budget ist das ein fairer Deal.

15
Gorenje GS520E15W

Gorenje GS520E15W

Der Schmalste, freistehend
7,6 Reinigung
7,4 Verbrauch
7,4 Lautstärke
7,2 Ausstattung
  • Nur 44,8 cm breit und freistehend
  • Neun Maßgedecke bei niedrigem Absolutverbrauch
  • Fünf Programme für den Grundbedarf
  • Klasse E mit 70 kWh je 100 Zyklen.
  • 47 dB, in kleinen Küchen deutlich hörbar.
  • Fünf Programme, kein WLAN, kein Besteckfach.

Warum diese Bewertung

Der GS520E15W ist ein Zweckgerät und will nichts anderes sein. Neun Maßgedecke reichen für zwei Personen mit Töpfen, und 45 Zentimeter passen in fast jede Nische. Klasse E klingt schlecht, der absolute Verbrauch je Spülgang bleibt wegen des kleinen Volumens aber unter dem eines halb beladenen 60ers.

Für wen

Für kleine Mietwohnungen, in denen ein Spüler eher Luxus als Standard ist.

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