Die besten WLAN-Router 2026: Modem, Funkbänder und Telefonie im Vergleich

Geprüft von Juri & Bodi

Die erste Frage beim Routerkauf ist nicht das Funkverfahren, sondern das Modem. Von achtzehn Geräten hier haben sieben eines eingebaut, für DSL, Kabel, Glasfaser oder Mobilfunk. Die anderen elf brauchen weiterhin die Box Ihres Anbieters davor.

Die zweite Frage ist die Telefonanlage. Neun Router hier haben DECT und einen Anrufbeantworter an Bord, können also schnurlose Telefone direkt bedienen. Wer noch ein Festnetz nutzt, spart damit ein zweites Gerät.

Beim Funk gilt: Wi-Fi 6 reicht für jeden Anschluss bis 500 Mbit/s. Wi-Fi 7 bringt breitere Kanäle und schnellere Kabelanschlüsse, wirkt aber nur mit Endgeräten, die es ebenfalls sprechen. Für ein drittes Funkband auf 6 GHz gilt dasselbe: Es ist in den meisten Nachbarschaften noch leer, aber nur Geräte mit Wi-Fi 6E oder Wi-Fi 7 können es überhaupt nutzen.

Ganz oben steht der ASUS ROG Rapture GT-BE98 mit vier Funkbändern und zwei 10-Gigabit-Anschlüssen. Wer eine Telefonanlage braucht, findet die passende FRITZ!Box für seinen Anschluss weiter unten in der Liste.

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1
ASUS ROG Rapture GT-BE98

ASUS ROG Rapture GT-BE98

Schnellster hier
9,8 Tempo
9,4 Reichweite
9,6 Anschluss
8,6 Ausstattung
  • Vier Funkbänder: zweimal 5 GHz, dazu 2,4 und 6 GHz
  • Zwei 10-Gigabit-Anschlüsse, einer davon als WAN nutzbar
  • Spielemodus mit eigener Priorisierung für den Konsolen-Port
  • Kein Modem, Sie brauchen weiterhin Ihren Anschlusskasten davor
  • Keine Telefonanlage und kein DECT
  • Sehr groß, mit acht Antennen kaum unauffällig unterzubringen

Warum diese Bewertung

Das vierte Funkband ist der eigentliche Unterschied: Der GT-BE98 sendet auf zwei getrennten 5-GHz-Bändern, kann also die Geräte im Haus aufteilen, statt sie sich gegenseitig ausbremsen zu lassen. Dazu kommen zwei 10-Gigabit-Anschlüsse, die für ein Heimnetz derzeit deutlich überdimensioniert sind und genau deshalb Jahre halten. Was fehlt, ist alles, was eine FRITZ!Box mitbringt: Modem, Telefonanlage, DECT.

2
Ubiquiti Dream Router 7

Ubiquiti Dream Router 7

Preis-Leistungs-Sieger
9,2 Tempo
9,0 Reichweite
9,2 Anschluss
9,4 Ausstattung
  • Wi-Fi 7 auf drei Bändern und ein SFP+-Anschluss mit 10 Gigabit
  • UniFi-Oberfläche mit sehr detaillierter Netzwerkverwaltung
  • Versorgt UniFi-Kameras und Accesspoints direkt über PoE
  • Kein Modem und keine Telefoniefunktionen
  • Die Einrichtung verlangt deutlich mehr Wissen als eine FRITZ!Box
  • Nur drei LAN-Anschlüsse

Warum diese Bewertung

Der Dream Router 7 ist kein Gerät zum Einstecken und Vergessen. Er ist die Zentrale eines UniFi-Netzes: Sie können Accesspoints, Switche und Kameras hinzufügen und alles in einer Oberfläche verwalten, die eher an ein Firmennetz erinnert als an einen Heimrouter. Wer das nicht braucht, zahlt für Möglichkeiten, die er nie öffnet. Wer es braucht, findet in dieser Liste nichts Vergleichbares.

3
FRITZ!Box 7690

FRITZ!Box 7690

Bester für DSL
8,8 Tempo
8,8 Reichweite
8,8 Anschluss
9,4 Ausstattung
  • Wi-Fi 7 mit 4x4 auf beiden Bändern
  • DSL-Modem und Telefonanlage eingebaut
  • 2,5-Gigabit-Anschluss
  • Deutlich teurer als die 7530 AX bei gleicher Telefonanlage
  • Für Glasfaser brauchen Sie die 5690
  • Nur zwei Funkbänder, kein 6-GHz-Band

Warum diese Bewertung

Die 7690 ist AVMs Spitzenmodell für DSL und lässt in dieser Disziplin nichts aus: Wi-Fi 7 mit vier Antennen pro Band, ein 2,5-Gigabit-Anschluss, Supervectoring und die vollständige Telefonanlage. Die ehrliche Frage ist, ob Sie das brauchen. An einer DSL-Leitung mit 250 Megabit liefert die deutlich günstigere 7530 AX dasselbe Ergebnis. Der Aufpreis lohnt sich, wenn Sie Wi-Fi-7-Geräte haben oder im Heimnetz mit 2,5 Gigabit arbeiten.

4
FRITZ!Box 5690 Fiber

FRITZ!Box 5690 Fiber

Bester für Glasfaser
8,8 Tempo
8,8 Reichweite
8,8 Anschluss
9,4 Ausstattung
  • Glasfaser direkt, ohne Anbieterkasten davor
  • Unterstützt AON und GPON
  • Wi-Fi 7 mit 6448 Mbit/s
  • Nur für Glasfaser mit AON oder GPON, an DSL nutzlos
  • Nur zwei Funkbänder, kein 6-GHz-Band
  • Deutlich teurer als die ebenfalls direkt anschließbare 5530 Fiber

Warum diese Bewertung

An einem Glasfaseranschluss stehen sonst zwei Geräte im Flur: das Modem des Anbieters und dahinter ein Router. Die 5690 macht daraus eines, weil sie AON und GPON direkt versteht, die beiden Standards, die in Deutschland verlegt werden. Dazu kommt Wi-Fi 7 und die vollständige AVM-Telefonanlage. Wer kein Glasfaser hat, kann mit ihr allerdings gar nichts anfangen: An der Telefondose bleibt sie stumm.

5
FRITZ!Box 6670 Cable

FRITZ!Box 6670 Cable

Bester für Kabel
8,6 Tempo
8,6 Reichweite
8,8 Anschluss
9,4 Ausstattung
  • Kabelmodem nach DOCSIS 3.1 eingebaut, kein zweites Gerät nötig
  • Fünf LAN-Anschlüsse, einer davon mit 2,5 Gigabit
  • Telefonanlage mit DECT für bis zu sechs Mobilteile
  • Nur zwei Funkbänder, kein 6-GHz-Band
  • Funktioniert nur an Kabelanschlüssen, nicht an DSL oder Glasfaser
  • Deutlich teurer als ein reiner Router

Warum diese Bewertung

An einem Kabelanschluss haben Sie zwei Möglichkeiten: die Box des Anbieters mieten oder einmal kaufen. Die 6670 rechnet sich meist nach anderthalb Jahren und bringt dabei alles mit, was AVM ausmacht: eine echte Telefonanlage, DECT für sechs Mobilteile, Anrufbeantworter und ein Bedienkonzept, das man nach zehn Minuten versteht. Auf das 6-GHz-Band verzichtet AVM, was in der Praxis selten stört.

6
ASUS RT-BE86U

ASUS RT-BE86U

9,0 Tempo
8,8 Reichweite
9,0 Anschluss
8,0 Ausstattung
  • 10-Gigabit-Anschluss, bei WLAN-Routern noch selten
  • Wi-Fi 7 mit 160 MHz breiten Kanälen auf 5 GHz
  • AiMesh, lässt sich später mit weiteren ASUS-Routern erweitern
  • Kein Modem, kein DECT, keine Telefonanlage
  • Nur zwei Funkbänder
  • Die Oberfläche ist mächtig, aber unübersichtlich

Warum diese Bewertung

Zehn Gigabit für gut zweihundert Euro ist der Grund, diesen Router auf die Liste zu setzen. Praktisch nutzt das heute kaum jemand aus, aber wer ein NAS mit schneller Anbindung betreibt oder einen Glasfaseranschluss über 1 Gigabit hat, findet hier den günstigsten Einstieg. Er funkt auf zwei Bändern; die 320 Megahertz breiten Kanäle von Wi-Fi 7 gibt es nur auf 6 GHz, und dieses Band fehlt ihm. AiMesh macht ihn später erweiterbar, Telefonie und Modem müssen Sie anderswo lösen.

7
FRITZ!Box 4630

FRITZ!Box 4630

8,4 Tempo
8,4 Reichweite
8,4 Anschluss
9,0 Ausstattung
  • Wi-Fi 7 zum niedrigsten Preis dieser Liste
  • 2,5-Gigabit-WAN, kein Nadelöhr bei schnellen Anschlüssen
  • FRITZ!OS mit Telefonie und Mesh
  • Kein Modem, nicht direkt an DSL zu betreiben
  • Wi-Fi 7 bringt heute nur mit passenden Geräten etwas

Warum diese Bewertung

Die 4630 ist die erste FRITZ!Box, die Wi-Fi 7 und einen 2,5-Gigabit-Anschluss zum Preis der Mittelklasse bietet. Damit hängt sie nicht mehr am Gigabit-Nadelöhr, wenn Ihr Anschluss wächst. Wie alle Vierer-Modelle hat sie kein Modem und kommt hinter das Gerät Ihres Anbieters. Telefonanlage, DECT und Mesh sind vollständig an Bord, und genau das unterscheidet sie von den gleich teuren Routern von TP-Link und ASUS.

8
FRITZ!Box 7530 AX

FRITZ!Box 7530 AX

Bestes Verhältnis
8,0 Tempo
8,6 Reichweite
8,0 Anschluss
9,2 Ausstattung
  • DSL-Modem eingebaut, direkt an die Telefondose
  • VDSL-Supervectoring 35b
  • Wi-Fi 6, Telefonanlage und Mesh
  • Wi-Fi 6 statt Wi-Fi 7
  • An einem Glasfaseranschluss brauchen Sie ein anderes Modell

Warum diese Bewertung

Die 7530 AX ist der meistverkaufte DSL-Router in Deutschland, und die Gründe sind unspektakulär: Sie ersetzt die Mietbox des Anbieters vollständig, sie bringt eine vollwertige Telefonanlage mit DECT mit, und AVM versorgt sie seit Jahren mit Aktualisierungen. Wi-Fi 7 fehlt, und alle Anschlüsse bleiben bei einem Gigabit. An einer DSL-Leitung, die selten mehr als 250 Megabit liefert, merken Sie davon nichts.

9
FRITZ!Box 5530 Fiber

FRITZ!Box 5530 Fiber

7,8 Tempo
8,4 Reichweite
8,2 Anschluss
9,0 Ausstattung
  • Glasfasermodem eingebaut, das Anbietergerät kann weg
  • Ein Anschluss mit 2,5 Gigabit für schnelle Tarife
  • Telefonanlage mit DECT und Anrufbeantworter
  • Nur Wi-Fi 6
  • Nur drei LAN-Anschlüsse
  • Passendes Glasfasermodul nötig

Warum diese Bewertung

An einem Glasfaseranschluss stehen sonst zwei Geräte im Flur: das Modem des Anbieters und dahinter ein Router. Die 5530 macht daraus eines. Ein Anschluss arbeitet mit 2,5 Gigabit, sodass auch ein schneller Tarif nicht am Kabel hängen bleibt. Beim Funk bleibt es bei Wi-Fi 6, und drei LAN-Buchsen sind knapp, wenn Fernseher, Konsole und NAS gleichzeitig am Kabel hängen sollen.

10
Telekom Speedport Smart 4 R2

Telekom Speedport Smart 4 R2

7,8 Tempo
8,0 Reichweite
7,8 Anschluss
8,2 Ausstattung
  • DSL-Modem mit Supervectoring eingebaut
  • Richtet sich am Telekom-Anschluss selbst ein
  • Telefonanlage mit DECT
  • Am besten aufgehoben an einem Telekom-Anschluss
  • An Glasfaser braucht er den ONT des Anbieters davor
  • Bedienoberfläche weniger tiefgehend als FRITZ!OS

Warum diese Bewertung

Der Speedport ist der Router, der an einem Telekom-Anschluss ohne Zutun funktioniert: Er holt sich die Zugangsdaten selbst und richtet Telefonie automatisch ein. Wer nicht sicher weiß, was in der Wand steckt, oder in einem Jahr umzieht, fährt damit sicher. Bezahlt wird das mit der Oberfläche: Sie ist deutlich flacher als FRITZ!OS, und Feineinstellungen bei Portfreigaben oder Gastnetzen fehlen. An einem Anschluss außerhalb der Telekom lohnt er sich selten.

11
ASUS ZenWiFi BD4

ASUS ZenWiFi BD4

Bestes Mesh-Set
7,6 Tempo
9,0 Reichweite
7,6 Anschluss
7,2 Ausstattung
  • Zwei Einheiten im Karton, decken zusammen deutlich mehr Fläche ab
  • Wi-Fi 7 mit 2,5-Gigabit-Anschluss
  • Einrichtung über die ASUS-App in wenigen Minuten
  • Nur zwei Funkbänder, das Rückverbindungsband teilt sich mit den Geräten
  • Kein Modem, kein DECT
  • Jede Einheit braucht eine Steckdose

Warum diese Bewertung

Ein einzelner Router kämpft in einem Altbau mit dicken Wänden immer gegen die Physik. Zwei Einheiten, die sich das Netz teilen, lösen das zuverlässiger als jede Antenne. Der Haken bei Dualband-Mesh-Sets: Die Verbindung zwischen den Einheiten läuft über dasselbe Band, auf dem auch Ihre Geräte funken, und halbiert dort im ungünstigen Fall das Tempo. Für normale Anschlüsse bis 250 Mbit/s spielt das keine Rolle.

12
FRITZ!Box 4050

FRITZ!Box 4050

7,4 Tempo
7,8 Reichweite
7,4 Anschluss
8,8 Ausstattung
  • FRITZ!OS mit Telefonie und Mesh
  • Wi-Fi 6 bis 2400 Mbit/s
  • 1x Gigabit-WAN und 3x Gigabit-LAN
  • Kein Modem: nicht direkt an DSL zu betreiben
  • Teurer als TP-Link-Router mit ähnlichem Funk

Warum diese Bewertung

Die 4050 ist die Antwort auf eine häufige Lage: Der Anbieter hat ein Modem installiert, aber sein WLAN und seine Telefonie taugen nichts. Dann bekommen Sie hier FRITZ!OS mit vollständiger Telefonanlage, DECT für sechs Mobilteile und Mesh, ohne für ein zweites Modem zu zahlen. Wer dagegen einen reinen DSL-Anschluss hat, braucht zwingend ein Gerät der Siebener-Reihe, sonst kommt gar keine Verbindung zustande.

13
TP-Link Archer AXE75

TP-Link Archer AXE75

8,0 Tempo
8,2 Reichweite
7,4 Anschluss
7,6 Ausstattung
  • Drei Funkbänder inklusive 6 GHz für freie Kanäle
  • EasyMesh, mit weiteren TP-Link-Geräten erweiterbar
  • Vier Gigabit-Anschlüsse und ein USB-Anschluss
  • Wi-Fi 6E statt Wi-Fi 7
  • Alle Anschlüsse mit 1 Gigabit
  • Kein Modem, kein DECT

Warum diese Bewertung

Das 6-GHz-Band ist der praktische Vorteil von Wi-Fi 6E: Dort funkt in den meisten Nachbarschaften noch niemand, das Band ist also frei. Für aktuelle Handys und Notebooks bedeutet das spürbar stabilere Verbindungen im Wohnblock. Wi-Fi 7 bringt darüber hinaus vor allem breitere Kanäle, was erst mit passenden Endgeräten zählt. Für knapp über hundert Euro ist der AXE75 damit ein sinnvoller Zwischenschritt.

14
FRITZ!Box 6850 4G

FRITZ!Box 6850 4G

Ohne Festnetz
6,8 Tempo
7,6 Reichweite
8,0 Anschluss
8,8 Ausstattung
  • LTE-Modem mit SIM-Steckplatz, kein Festnetzanschluss nötig
  • Telefonanlage mit DECT und Anrufbeantworter wie bei jeder FRITZ!Box
  • Lässt sich auch als reiner Router hinter einem vorhandenen Modem betreiben
  • Nur Wi-Fi 5, das älteste Funkverfahren dieser Liste
  • LTE statt 5G, die 6860 kann mehr und kostet mehr
  • Mobilfunk-Datenvolumen ist meist begrenzt

Warum diese Bewertung

Auf dem Land, im Wochenendhaus oder in der Übergangswohnung ist Mobilfunk oft die einzige Möglichkeit. Die 6850 macht daraus ein vollwertiges Heimnetz mit Telefonanlage und DECT, statt nur einen Hotspot aufzuspannen. Ein DSL-Modem hat sie nicht: An einer Telefondose funktioniert sie nur hinter einem vorhandenen Modem. Der Preis für die Mobilität ist das Funkverfahren: Wi-Fi 5 ist zwei Generationen alt und im vollen Haus spürbar langsamer.

15
TP-Link Archer BE230

TP-Link Archer BE230

Einstieg in Wi-Fi 7
8,0 Tempo
7,6 Reichweite
8,2 Anschluss
7,0 Ausstattung
  • Wi-Fi 7 für unter hundert Euro
  • Zwei Anschlüsse mit 2,5 Gigabit
  • EasyMesh, später mit weiteren TP-Link-Geräten erweiterbar
  • Nur zwei Funkbänder, kein 6-GHz-Band
  • Nur drei LAN-Anschlüsse
  • Kein Modem, kein DECT

Warum diese Bewertung

Wi-Fi 7 gibt es seit kurzem auch unter hundert Euro, und der BE230 ist das beste Beispiel dafür. Er bringt sogar zwei 2,5-Gigabit-Anschlüsse mit, was bei doppelt so teuren Geräten fehlt. Gespart wird beim 6-GHz-Band und bei der Anzahl der Anschlüsse. Für eine Wohnung mit schnellem Anschluss und ohne eigene Telefonanlage ist das eine sehr vernünftige Rechnung.

16
TP-Link Archer AX55

TP-Link Archer AX55

7,4 Tempo
7,4 Reichweite
7,4 Anschluss
6,8 Ausstattung
  • Wi-Fi 6 mit vier Gigabit-Anschlüssen für unter achtzig Euro
  • EasyMesh, später erweiterbar
  • USB-Anschluss für Speicher oder Drucker
  • Kein Wi-Fi 7 und kein 6-GHz-Band
  • Alle Anschlüsse mit 1 Gigabit
  • Kein Modem, kein DECT

Warum diese Bewertung

Der AX55 ist der Router für den einfachen Fall: Sie haben schon ein Modem vom Anbieter, brauchen aber besseres WLAN als dessen eingebautes. Wi-Fi 6 reicht dafür heute völlig, vier Gigabit-Anschlüsse sind mehr als bei manchem doppelt so teuren Wi-Fi-7-Gerät, und EasyMesh lässt die Tür für eine zweite Einheit offen. Mehr ist es nicht, mehr muss es oft auch nicht sein.

17
TP-Link Archer AX53

TP-Link Archer AX53

7,2 Tempo
7,2 Reichweite
7,4 Anschluss
6,6 Ausstattung
  • 2402 Mbit/s auf 5 GHz, 574 auf 2,4 GHz
  • OFDMA hält viele Geräte gleichzeitig sauber
  • Gigabit-Anschlüsse an allen Ports
  • Kein eingebautes Modem
  • Keine Telefonie

Warum diese Bewertung

OFDMA ist der Punkt, an dem sich Wi-Fi 6 von Wi-Fi 5 unterscheidet: Der Router bedient mehrere Geräte in einem Sendevorgang, statt sie nacheinander abzuarbeiten. In einer Wohnung mit zwanzig funkenden Geräten macht das den spürbaren Unterschied, nicht die Spitzenrate auf dem Karton. Vier Gigabit-Anschlüsse sind für die Preisklasse großzügig. Modem und Telefonie fehlen, dafür brauchen Sie weiterhin das Gerät Ihres Anbieters.

18
TP-Link Archer A5

TP-Link Archer A5

Preis-Einstieg
6,0 Tempo
6,4 Reichweite
5,8 Anschluss
5,8 Ausstattung
  • Günstigster Router dieser Liste
  • Zwei Funkbänder, 2,4 und 5 Gigahertz
  • Einfach hinter ein vorhandenes Modem zu hängen
  • Wi-Fi 5 statt Wi-Fi 6, langsamer bei vielen Geräten
  • Kein Modem, funktioniert nicht allein am DSL-Anschluss
  • Keine Telefonie

Warum diese Bewertung

Der Archer A5 ist der Router für den einfachsten Fall: Ihr Anbieter hat ein Modem gestellt, dessen WLAN zu schwach ist, und Sie wollen so wenig wie möglich ausgeben. Zwei Funkbänder und vier Anschlüsse hat er, allerdings arbeiten die Netzwerkbuchsen nur mit 100 Megabit statt einem Gigabit. Wer ein NAS oder einen Rechner per Kabel anbindet, merkt das sofort. Für Handy, Tablet und Fernseher über Funk reicht es.

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