Die besten Prozessoren 2026: Sockel, Cache und Kerne im Vergleich

Geprüft von Juri & Bodi

Beim Prozessorkauf entscheidet zuerst der Sockel, nicht der Prozessor. Er legt fest, welches Mainboard und welchen Speicher Sie brauchen und ob Sie in drei Jahren nur den Chip tauschen können. AMD bedient AM5 nach eigener Zusage bis mindestens 2029, Intels LGA 1700 ist am Ende, LGA 1851 gerade erst gestartet.

Die zweite Frage ist der Cache. AMD stapelt bei den X3D-Modellen eine zusätzliche Schicht auf den Chip, was den L3-Cache auf 96 oder 128 Megabyte bringt. Spiele profitieren davon stärker als von zusätzlichen Kernen, und genau deshalb stehen fünf X3D-Modelle in dieser Liste ganz oben.

Beim Rendern dreht sich das um: Dort zählt die Kernzahl, und der teure Spiele-Cache liegt brach. Wer beides macht, nimmt einen Zwölf- oder Sechzehnkerner mit X3D und zahlt für den Kompromiss.

Ganz oben steht der Ryzen 7 9850X3D mit 5,6 Gigahertz und 96 Megabyte Cache. Wer fast dieselbe Spieleleistung für weniger Geld will, nimmt den 9800X3D oder den noch günstigeren 7800X3D. Und wer ohne Grafikkarte auskommen muss, findet im Ryzen 7 8700G den einzigen Prozessor dieser Liste, mit dem sich tatsächlich spielen lässt.

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1
AMD Ryzen 9 9950X3D

AMD Ryzen 9 9950X3D

Spielen und Rechnen
9,4 Gaming
9,8 Anwendungen
7,8 Effizienz
9,2 Plattform
  • 32 Threads für Rendern und Kompilieren
  • 3D-V-Cache auch beim Spielen
  • Turbo bis 5,7 GHz, der höchste hier
  • Der teuerste Prozessor dieser Liste.
  • 170 Watt verlangen eine kräftige Kühlung.

Warum diese Bewertung

Der 9950X3D ist der stärkste Prozessor dieser Liste für die Kombination aus Spielen und Rechnen: sechzehn Kerne für die Arbeit, gestapelter Cache für die Bildrate. Der 9900X3D macht dasselbe mit vier Kernen weniger und kostet spürbar weniger. Bei beiden sitzt der zusätzliche Cache nur auf einem der beiden Kernkomplexe, Windows muss Spiele also auf die richtigen Kerne legen. Das funktioniert heute gut, war aber nicht immer so.

2
AMD Ryzen 7 9800X3D

AMD Ryzen 7 9800X3D

Bestes Verhältnis
9,6 Gaming
8,4 Anwendungen
8,6 Effizienz
9,2 Plattform
  • 96 MB L3-Cache durch die gestapelte 3D-V-Cache-Schicht
  • Sockel AM5, den AMD bis mindestens 2029 mit neuen Prozessoren bedient
  • Deutlich günstiger als der kaum schnellere 9850X3D
  • Beim Rendern zieht der 9950X3D mit 32 Threads davon.
  • 120 Watt wollen einen ordentlichen Kühler, der nicht beiliegt.

Warum diese Bewertung

Der 9800X3D ist der Grund, warum Kernzahlen beim Spielen in die Irre führen. AMD stapelt zusätzlichen Cache direkt auf den Chip, und Spiele reagieren darauf stärker als auf mehr Kerne. Acht Kerne, 16 Threads, 4,7 GHz Grundtakt und bis zu 5,2 GHz im Turbo reichen damit weiter als teurere Modelle mit doppelt so vielen Threads. Dazu kommt Sockel AM5 mit DDR5 und PCIe 5.0, also die Fassung, die weiter neue Prozessoren bekommt. 120 Watt Abwärme und ein separat zu kaufender Kühler gehören zur Rechnung.

3
AMD Ryzen 7 9850X3D

AMD Ryzen 7 9850X3D

Schnellster im Spiel
9,8 Gaming
8,4 Anwendungen
8,6 Effizienz
9,2 Plattform
  • 5,6 GHz Boost, 400 MHz mehr als der 9800X3D
  • 96 MB L3-Cache durch die gestapelte 3D-V-Cache-Schicht
  • Sockel AM5, den AMD bis mindestens 2029 mit neuen Prozessoren bedient
  • In Anwendungen langsamer als ein Ryzen 9 mit zwölf oder sechzehn Kernen
  • 120 Watt Default-TDP, das verlangt eine kräftige Kühlung
  • Kaum schneller als der Ryzen 7 9800X3D

Warum diese Bewertung

Der 3D-V-Cache ist der Grund, warum AMD in Spielen vorn liegt: 96 Megabyte L3 sind mehr als das Dreifache eines normalen Achtkerners, und Spiele profitieren davon stärker als von zusätzlichen Kernen. Der 9850X3D legt gegenüber dem 9800X3D vor allem beim Takt zu. Gegenüber dem 9800X3D ist der Abstand bei Bildraten und Preis klein. Wer rechnet statt spielt, ist mit einem Ryzen 9 besser bedient.

4
AMD Ryzen 9 9900X3D

AMD Ryzen 9 9900X3D

9,2 Gaming
9,2 Anwendungen
8,4 Effizienz
9,2 Plattform
  • Zwölf Kerne und 24 Threads, deutlich mehr Rechenleistung als ein Achtkerner
  • 3D-V-Cache für die Spieleleistung
  • 120 Watt statt 170 wie beim 9950X3D
  • Der Cache sitzt nur auf einem der beiden Kernkomplexe, Windows muss richtig verteilen
  • In reinen Spielen langsamer als der günstigere 9800X3D
  • Braucht eine gute Kühlung

Warum diese Bewertung

Bei den Zwölf- und Sechzehnkernern mit 3D-V-Cache sitzt der zusätzliche Cache nur auf einem der beiden Kernkomplexe. Windows muss Spiele deshalb auf die richtigen Kerne legen, und das funktioniert heute gut, war aber nicht immer so. Wer ausschließlich spielt, bekommt beim 9800X3D für weniger Geld mehr Bilder. Wer nebenher rendert oder streamt, holt hier die vier zusätzlichen Kerne heraus.

5
AMD Ryzen 7 9700X

AMD Ryzen 7 9700X

8,2 Gaming
8,4 Anwendungen
9,2 Effizienz
9,2 Plattform
  • Nur 65 Watt Verlustleistung
  • 8 Kerne und 16 Threads bis 5,5 GHz
  • Sockel AM5 mit DDR5 und PCIe 5.0
  • Kein 3D-V-Cache, beim Spielen der Nachteil gegenüber dem 9800X3D.
  • Auch hier liegt kein Kühler bei.

Warum diese Bewertung

Der 9700X ist der vernünftige Achtkerner. Zen 5, 16 Threads, Turbo bis 5,5 GHz und dabei nur 65 Watt Verlustleistung, also gut die Hälfte des 9800X3D. Das macht ihn zum leisesten Kandidaten hier und zum leichtesten Fall für einen kleinen Kühler und ein kompaktes Gehäuse. Was ihm fehlt, ist der gestapelte Cache. In Spielen kostet ihn das den Anschluss an die X3D-Modelle. Für gemischte Arbeit, Office und gelegentliches Spielen ist er die ruhigere Wahl.

6
AMD Ryzen 7 7800X3D

AMD Ryzen 7 7800X3D

9,2 Gaming
8,0 Anwendungen
8,6 Effizienz
9,2 Plattform
  • 3D-V-Cache zum niedrigeren Preis
  • 8 Kerne und 16 Threads bis 5,0 GHz
  • Sockel AM5, also aufrüstbar
  • Zen 4 statt Zen 5, der Turbo endet 200 MHz früher.
  • Beim Rechnen abseits von Spielen liegt er hinter dem 9700X.

Warum diese Bewertung

Vor dem 9800X3D war dieser Prozessor die erste Wahl zum Spielen, und viel hat sich daran nicht geändert. Acht Kerne, 16 Threads, 4,2 GHz Grundtakt, bis 5,0 GHz im Turbo und derselbe gestapelte Cache. Er sitzt ebenfalls auf AM5, kann also später demselben Aufrüstpfad folgen. Der Unterschied liegt in der Architektur: Zen 4 statt Zen 5 kostet etwas Takt und etwas Leistung pro Kern. Wer nur spielt und zum günstigeren 7800X3D greift, verliert gegenüber dem 9800X3D wenig.

7
AMD Ryzen 9 9900X

AMD Ryzen 9 9900X

8,2 Gaming
9,2 Anwendungen
8,4 Effizienz
9,2 Plattform
  • 12 Kerne und 24 Threads
  • 5,6 GHz Boost
  • 120 Watt, spürbar sparsamer als der 9950X
  • Ohne 3D-V-Cache, in Spielen klar hinter den X3D-Modellen
  • Kein Kühler im Karton
  • AM5-Mainboards und DDR5 kosten extra

Warum diese Bewertung

Zwölf vollwertige Kerne für unter 350 Euro sind ein guter Kurs, wenn Sie den Rechner zum Arbeiten nutzen. Beim Spielen liegt der 9900X hinter dem deutlich günstigeren 9800X3D, weil dort der große Cache zählt. Die Rechnung ist einfach: Wer rendert, nimmt den 9900X. Wer spielt, spart mit einem X3D-Modell Geld und bekommt mehr Bilder.

8
AMD Ryzen 9 9950X

AMD Ryzen 9 9950X

Bester zum Rechnen
8,4 Gaming
9,8 Anwendungen
7,6 Effizienz
9,2 Plattform
  • 16 Kerne und 32 Threads, die meisten in dieser Liste
  • 5,7 GHz Boost, der höchste Wert hier
  • Grafikeinheit eingebaut, läuft auch ohne Grafikkarte
  • 170 Watt Default-TDP, das verlangt einen großen Turmkühler oder eine Wasserkühlung
  • In Spielen deutlich langsamer als die X3D-Modelle
  • Teuer, ohne dabei fürs Spielen etwas zu bringen

Warum diese Bewertung

Wenn Sie mit dem Rechner Geld verdienen, ist dieser Prozessor die richtige Wahl: sechzehn vollwertige Kerne, kein Aufteilen in schnelle und sparsame wie bei Intel, und der höchste Boost dieser Liste. In Spielen liegt er hinter jedem X3D-Modell, weil dort der große Cache zählt und nicht die Kernzahl. Die 170 Watt Default-TDP sind ernst gemeint und verlangen einen großen Turmkühler oder eine Wasserkühlung.

9
AMD Ryzen 5 9600X

AMD Ryzen 5 9600X

Preis-Leistungs-Sieger
8,0 Gaming
7,6 Anwendungen
9,2 Effizienz
9,2 Plattform
  • Sockel AM5
  • 6 Kerne und 12 Threads bis 5,4 GHz
  • Nur 65 Watt Verlustleistung
  • Sechs Kerne merken Sie beim Rendern deutlich.
  • Kein 3D-V-Cache.

Warum diese Bewertung

Der 9600X ist eine günstige Eintrittskarte in AMDs aktuelle Plattform: Sechs Zen-5-Kerne, zwölf Threads, bis 5,4 Gigahertz im Turbo und nur 65 Watt Default-TDP. Zum Spielen reicht das in fast jedem Fall, weil dort ohnehin selten mehr als sechs Kerne arbeiten. Noch günstiger steigen Sie mit dem älteren Ryzen 5 7600X in denselben Sockel ein. Entscheidend ist bei beiden dasselbe: AMD bedient AM5 nach eigener Zusage bis mindestens 2029, Sie können also klein anfangen und später nur den Chip tauschen.

10
AMD Ryzen 7 7700X

AMD Ryzen 7 7700X

8,0 Gaming
8,2 Anwendungen
7,4 Effizienz
9,2 Plattform
  • 8 Kerne und 16 Threads
  • 5,4 GHz Boost
  • Sockel AM5, damit später auf einen X3D aufrüstbar
  • 105 Watt und deutlich wärmer als die 9000er-Reihe
  • Ohne 3D-V-Cache
  • Kein Kühler im Karton

Warum diese Bewertung

Der 7700X ist die vernünftige Wahl für alle, die jetzt einen AM5-Rechner bauen und später aufrüsten wollen. Er liefert in Spielen genug für jede Grafikkarte bis zur oberen Mittelklasse, und der Sockel bleibt derselbe, wenn Sie in zwei Jahren einen X3D-Prozessor nachlegen. Er wird allerdings warm: 105 Watt in einem kompakten Gehäuse verlangen eine ordentliche Kühlung.

11
Intel Core Ultra 7 265K

Intel Core Ultra 7 265K

8,0 Gaming
8,8 Anwendungen
8,0 Effizienz
7,8 Plattform
  • 20 Kerne, acht schnelle und zwölf sparsame
  • Offener Multiplikator zum Übertakten
  • Grafikeinheit eingebaut, praktisch bei der Fehlersuche
  • 125 Watt Grundleistung, unter Last deutlich mehr
  • In Spielen hinter den AMD-X3D-Modellen
  • Braucht ein neues Mainboard mit Sockel LGA 1851

Warum diese Bewertung

Der 265K ist die Mitte des Arrow-Lake-Programms und der Punkt, an dem das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Zwanzig Kerne reichen für Videoschnitt und Kompilieren, die eingebaute Grafikeinheit hilft, wenn die Grafikkarte streikt. Wer aufrüstet statt neu baut, sollte den Sockelwechsel einrechnen: LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard.

12
AMD Ryzen 7 8700G

AMD Ryzen 7 8700G

Ohne Grafikkarte
7,0 Gaming
7,8 Anwendungen
8,8 Effizienz
8,6 Plattform
  • Radeon 780M als Grafikeinheit, spielefähig ohne Grafikkarte
  • 8 Kerne und 16 Threads bei 65 Watt
  • Sockel AM5, Grafikkarte später nachrüstbar
  • Als reiner Prozessor langsamer als ein 7700X zum ähnlichen Preis
  • Nur 16 MB L3-Cache
  • Nur PCIe 4.0 statt 5.0

Warum diese Bewertung

Alle anderen Prozessoren dieser Liste haben zwar eine Grafikeinheit, aber nur zum Bild-Anzeigen. Die Radeon 780M im 8700G ist etwas anderes: Sie schafft aktuelle Spiele in Full HD auf niedrigen Einstellungen und ältere Titel deutlich besser. Für einen kleinen Wohnzimmerrechner oder als Übergang, bis die Grafikkartenpreise fallen, ist das ein echtes Argument. Als reiner Rechenkern ist er der schwächste der 8-Kern-Riege.

13
AMD Ryzen 5 7600X

AMD Ryzen 5 7600X

Bestes Verhältnis
7,6 Gaming
7,2 Anwendungen
7,4 Effizienz
9,2 Plattform
  • Sockel AM5, später auf X3D aufrüstbar
  • 5,3 GHz Boost
  • Grafikeinheit eingebaut
  • Nur sechs Kerne, beim Streamen und Rendern schnell am Limit
  • 105 Watt und entsprechend warm
  • Kein Kühler im Karton

Warum diese Bewertung

Wenn Sie heute einen Rechner bauen und in drei Jahren nur den Prozessor tauschen wollen, ist das hier der günstigste Einstieg: AMD bedient AM5 nach eigener Zusage bis mindestens 2029. Sechs Kerne reichen für Spiele mit jeder Grafikkarte bis zur Mittelklasse. Wer nebenher streamt, sollte zwei Kerne mehr einplanen.

14
Intel Core Ultra 5 245K

Intel Core Ultra 5 245K

7,6 Gaming
8,0 Anwendungen
7,8 Effizienz
7,6 Plattform
  • 14 Kerne
  • Offener Multiplikator
  • Grafikeinheit eingebaut
  • Kein Hyper-Threading, 14 Kerne ergeben nur 14 Threads
  • 125 Watt Grundleistung
  • Neuer Sockel LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard

Warum diese Bewertung

Vierzehn Kerne für unter zweihundert Euro klingen nach einem Schnäppchen, und in Anwendungen ist es das auch. Beim Spielen sollten Sie die Erwartung dämpfen: Ohne großen Cache und ohne Hyper-Threading liegt der 245K hinter einem Ryzen 7 der 9000er-Reihe. Wer neu baut und viel rechnet, bekommt hier viele Kerne fürs Geld.

15
Intel Core i7 14700KF

Intel Core i7 14700KF

8,2 Gaming
8,8 Anwendungen
7,0 Effizienz
6,4 Plattform
  • 20 Kerne: 8 Performance- und 12 Efficiency-Kerne
  • Turbo bis 5,6 GHz
  • Übertaktbar
  • Sockel LGA 1700 ist am Ende seiner Laufbahn, kein Aufrüstpfad.
  • 125 Watt und das KF-Modell hat keine integrierte Grafik.

Warum diese Bewertung

Beim reinen Rechnen ist das hier viel fürs Geld: 20 Kerne, aufgeteilt in acht Performance- und zwölf Efficiency-Kerne, Turbo bis 5,6 GHz, offen zum Übertakten. Wer viel exportiert oder kompiliert, bekommt das bei AMD erst deutlich teurer. Zwei Dinge drücken die Bewertung. Der Sockel LGA 1700 hat seine letzte Generation gesehen, ein späterer Chiptausch fällt also aus. Und das KF-Kürzel bedeutet: keine integrierte Grafik, ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.

16
Intel Core i5-14400F

Intel Core i5-14400F

7,2 Gaming
7,4 Anwendungen
8,6 Effizienz
6,4 Plattform
  • Nur 65 Watt, der beiliegende Kühler reicht aus
  • Günstige LGA-1700-Mainboards und DDR4-Speicher möglich
  • 10 Kerne und 16 Threads
  • Keine Grafikeinheit, ohne Grafikkarte kein Bild
  • Sockel LGA 1700 wird nicht mehr weiterentwickelt
  • Nur 4,7 GHz Boost

Warum diese Bewertung

Der 14400F ist der Prozessor für einen günstigen Spielerechner, bei dem das Geld in die Grafikkarte fließt. Zehn Kerne bei 65 Watt, ein Kühler liegt bei, und LGA-1700-Mainboards gibt es mit DDR4-Steckplätzen, was die Speicherkosten halbiert. Der Haken: Der Sockel ist am Ende seines Lebens, ein Aufrüstweg existiert nicht mehr. Und ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.

17
Intel Core i5 14600KF

Intel Core i5 14600KF

7,8 Gaming
8,0 Anwendungen
7,2 Effizienz
6,4 Plattform
  • 14 Kerne: 6 Performance- und 8 Efficiency-Kerne
  • 20 Threads, Turbo bis 5,3 GHz
  • Übertaktbar
  • Sockel LGA 1700 bekommt keine neuen Prozessoren mehr.
  • Ohne integrierte Grafik, eine Grafikkarte ist Pflicht.

Warum diese Bewertung

Der 14600KF liefert 14 Kerne und 20 Threads, mit Turbo bis 5,3 GHz und offenem Multiplikator. In Spielen liegt er nah an deutlich teureren Modellen, in Anwendungen schlägt er die Sechskerner dieser Liste klar. Der Haken ist derselbe wie beim 14700KF: LGA 1700 ist ausgereizt, ein Prozessor-Upgrade auf demselben Mainboard wird es nicht mehr geben. Wer ohnehin alle fünf Jahre komplett neu baut, kann das ignorieren. Wer aufrüsten will, greift zu AM5.

18
AMD Ryzen 5 5500

AMD Ryzen 5 5500

Preis-Einstieg
6,2 Gaming
6,4 Anwendungen
8,2 Effizienz
6,0 Plattform
  • Kühler AMD Wraith Stealth liegt bei
  • 6 Kerne und 12 Threads
  • Sockel AM4 mit DDR4 und PCIe 3.0, eine abgeschlossene Generation.
  • Zen 3 und 4,2 GHz Turbo sind der niedrigste Wert dieser Liste.

Warum diese Bewertung

Sie bekommen sechs Kerne, 12 Threads und den Wraith-Stealth-Kühler gleich dazu, was bei allen anderen Prozessoren dieser Liste extra kostet. Als Herz eines Büro-PCs oder eines Zweitrechners ist das ein ehrliches Angebot. Weiter reicht es nicht: Zen 3, 3,6 GHz Grundtakt, 4,2 GHz Turbo und 16 MB L3-Cache. Vor allem aber sitzt er auf AM4 mit DDR4 und PCIe 3.0, einer abgeschlossenen Generation. Sie kaufen hier bewusst das Ende einer Plattform, nicht den Anfang.

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