Die besten Prozessoren bis 200 Euro
Unter zweihundert Euro bekommen Sie sechs bis vierzehn Kerne, und alle fünf Modelle hier reichen für Spiele mit einer Grafikkarte bis zur oberen Mittelklasse.
Die wichtigere Frage ist der Sockel. AM5 bedient AMD nach eigener Zusage bis mindestens 2029, Sie können später also nur den Prozessor tauschen. LGA 1700 ist am Ende seines Lebens, dafür sind Mainboards und Speicher dort am günstigsten. AM4 ist ein Auslaufmodell, aber für einen sehr günstigen Rechner immer noch brauchbar.
Rechnen Sie die Plattform mit: Ein AM5-Mainboard mit DDR5-Speicher kostet gut hundert Euro mehr als ein LGA-1700-Brett mit DDR4.
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AMD Ryzen 5 9600X
Preis-Leistungs-Sieger- Sockel AM5
- 6 Kerne und 12 Threads bis 5,4 GHz
- Nur 65 Watt Verlustleistung
- Sechs Kerne merken Sie beim Rendern deutlich.
- Kein 3D-V-Cache.
Warum diese Bewertung
Der 9600X ist eine günstige Eintrittskarte in AMDs aktuelle Plattform: Sechs Zen-5-Kerne, zwölf Threads, bis 5,4 Gigahertz im Turbo und nur 65 Watt Default-TDP. Zum Spielen reicht das in fast jedem Fall, weil dort ohnehin selten mehr als sechs Kerne arbeiten. Noch günstiger steigen Sie mit dem älteren Ryzen 5 7600X in denselben Sockel ein. Entscheidend ist bei beiden dasselbe: AMD bedient AM5 nach eigener Zusage bis mindestens 2029, Sie können also klein anfangen und später nur den Chip tauschen.
AMD Ryzen 5 7600X
Bestes Verhältnis- Sockel AM5, später auf X3D aufrüstbar
- 5,3 GHz Boost
- Grafikeinheit eingebaut
- Nur sechs Kerne, beim Streamen und Rendern schnell am Limit
- 105 Watt und entsprechend warm
- Kein Kühler im Karton
Warum diese Bewertung
Wenn Sie heute einen Rechner bauen und in drei Jahren nur den Prozessor tauschen wollen, ist das hier der günstigste Einstieg: AMD bedient AM5 nach eigener Zusage bis mindestens 2029. Sechs Kerne reichen für Spiele mit jeder Grafikkarte bis zur Mittelklasse. Wer nebenher streamt, sollte zwei Kerne mehr einplanen.
Intel Core Ultra 5 245K
- 14 Kerne
- Offener Multiplikator
- Grafikeinheit eingebaut
- Kein Hyper-Threading, 14 Kerne ergeben nur 14 Threads
- 125 Watt Grundleistung
- Neuer Sockel LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard
Warum diese Bewertung
Vierzehn Kerne für unter zweihundert Euro klingen nach einem Schnäppchen, und in Anwendungen ist es das auch. Beim Spielen sollten Sie die Erwartung dämpfen: Ohne großen Cache und ohne Hyper-Threading liegt der 245K hinter einem Ryzen 7 der 9000er-Reihe. Wer neu baut und viel rechnet, bekommt hier viele Kerne fürs Geld.
Intel Core i5-14400F
- Nur 65 Watt, der beiliegende Kühler reicht aus
- Günstige LGA-1700-Mainboards und DDR4-Speicher möglich
- 10 Kerne und 16 Threads
- Keine Grafikeinheit, ohne Grafikkarte kein Bild
- Sockel LGA 1700 wird nicht mehr weiterentwickelt
- Nur 4,7 GHz Boost
Warum diese Bewertung
Der 14400F ist der Prozessor für einen günstigen Spielerechner, bei dem das Geld in die Grafikkarte fließt. Zehn Kerne bei 65 Watt, ein Kühler liegt bei, und LGA-1700-Mainboards gibt es mit DDR4-Steckplätzen, was die Speicherkosten halbiert. Der Haken: Der Sockel ist am Ende seines Lebens, ein Aufrüstweg existiert nicht mehr. Und ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.
AMD Ryzen 5 5500
Preis-Einstieg- Kühler AMD Wraith Stealth liegt bei
- 6 Kerne und 12 Threads
- Sockel AM4 mit DDR4 und PCIe 3.0, eine abgeschlossene Generation.
- Zen 3 und 4,2 GHz Turbo sind der niedrigste Wert dieser Liste.
Warum diese Bewertung
Sie bekommen sechs Kerne, 12 Threads und den Wraith-Stealth-Kühler gleich dazu, was bei allen anderen Prozessoren dieser Liste extra kostet. Als Herz eines Büro-PCs oder eines Zweitrechners ist das ein ehrliches Angebot. Weiter reicht es nicht: Zen 3, 3,6 GHz Grundtakt, 4,2 GHz Turbo und 16 MB L3-Cache. Vor allem aber sitzt er auf AM4 mit DDR4 und PCIe 3.0, einer abgeschlossenen Generation. Sie kaufen hier bewusst das Ende einer Plattform, nicht den Anfang.
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