Die besten Mainboards für Intel Core Ultra 2026
Für einen Intel Core Ultra brauchen Sie LGA1851. Ein älteres Board mit LGA1700 nimmt diese Prozessoren nicht auf, auch nicht mit BIOS-Update.
Innerhalb des Sockels ist die Auswahl übersichtlich. H810 ist der kleine Chipsatz für Bürorechner: weniger Lanes, weniger USB, kein Spielraum. B860 ist die Klasse, in der ein Spiele-PC zu Hause ist, oft mit einem PCIe-5.0-Steckplatz für die Grafikkarte und vier RAM-Steckplätzen.
Der Aufpreis für WLAN liegt bei rund dreißig Euro. Wenn ein Netzwerkkabel bis zum Rechner reicht, ist das der einfachste Posten dieser Liste, an dem Sie sparen können.
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ASRock B860 Pro RS WiFi
Beste Wahl- Vier DDR5-Slots für bis zu 256 Gigabyte
- PCIe 5.0 für die Grafikkarte
- WLAN und Bluetooth ab Werk
- Für einen älteren Intel der 12. bis 14. Generation passt es nicht.
- Als volles ATX-Board braucht es ein entsprechendes Gehäuse.
Warum diese Bewertung
Die 8,8 bei der Aufrüstbarkeit ist die höchste dieser Liste. Vier RAM-Slots bis 256 Gigabyte und ein PCIe-5.0-Steckplatz bedeuten, dass dieses Board nicht der Teil ist, der Sie als Erstes ausbremst.
Die 8,6 bei den Anschlüssen kommt vom serienmäßigen WLAN, das Sie auf den günstigeren Boards dieser Liste nachrüsten müssten.
Die 8,2 bei VRM und Kühlung ist gut, aber kein Spitzenwert: Für Übertaktung mit sehr hohem Dauerstrom wäre ein Z890 die passendere Wahl.
MSI PRO B860-P WIFI
- Vier DDR5-Slots für bis zu 256 Gigabyte
- PCIe 5.0 für die Grafikkarte
- WLAN und Bluetooth ab Werk
- Teurer als das ASRock B860 Pro-A mit derselben Substanz.
- Keine Beleuchtung, wer die will, ist hier falsch.
Warum diese Bewertung
Die 8,6 bei Anschlüssen und Aufrüstbarkeit liegt knapp unter dem ASRock B860 Pro RS WiFi, mit dem sich dieses Board direkt vergleicht.
Die 8,4 bei der Ausstattung liegt knapp darunter, und das ist der Grund für den zweiten Platz in dieser Paarung: gleiche Substanz, höherer Preis.
Die 8,0 bei VRM und Kühlung ist für einen Core Ultra der Mittelklasse ausreichend dimensioniert.
ASRock B860 Pro-A
- Vier DDR5-Slots für bis zu 256 Gigabyte
- PCIe 5.0 für die Grafikkarte
- Deutlich günstiger als die WLAN-Variante
- Kein WLAN und kein Bluetooth an Bord.
- Weniger USB-Anschlüsse auf der Rückseite als die teureren B860-Boards.
Warum diese Bewertung
Die 8,6 bei der Aufrüstbarkeit liegt dicht am teureren Pro RS WiFi: gleiche vier Slots, gleiche 256 Gigabyte, gleiches PCIe 5.0.
Die 7,8 bei den Anschlüssen ist der ganze Unterschied. Ohne WLAN und mit weniger USB hinten fällt dieser Wert, sonst nichts.
Wer beides nicht braucht, bekommt hier das gleiche Board für spürbar weniger Geld.
ASRock B860M-H2
- PCIe 5.0 für die Grafikkarte unter neunzig Euro
- Sockel LGA1851 für Intel Core Ultra
- Zwei DDR5-Slots für bis zu 128 Gigabyte
- Nur zwei RAM-Slots, Aufrüsten heißt tauschen.
- Kein WLAN an Bord.
- Sparsam bestückte Rückseite.
Warum diese Bewertung
Die 7,8 bei der Ausstattung ist für den Preis bemerkenswert: Einen PCIe-5.0-Steckplatz haben in dieser Klasse die wenigsten.
Die 7,6 bei der Aufrüstbarkeit begrenzen die zwei RAM-Slots.
Die 7,4 bei den Anschlüssen ist die niedrigste unter den B860-Boards dieser Liste, denn hier wurde an der Rückseite gespart.
Gigabyte B860M E
- Sockel LGA1851 für die aktuellen Intel-Core-Ultra-Prozessoren
- DDR5-Arbeitsspeicher bis 128 Gigabyte
- Micro-ATX, passt in fast jedes Gehäuse
- Kein PCIe 5.0 für die Grafikkarte.
- Kein WLAN an Bord.
Was steckt in der Box
Das Gigabyte B860M E ist ein Micro-ATX-Mainboard mit Intel-B860-Chipsatz für Prozessoren der Reihe Core Ultra auf Sockel LGA1851. Es nimmt DDR5-Arbeitsspeicher bis 128 Gigabyte auf. Die Grafikkarte steckt in einem PCIe-4.0-x16-Slot. Für Laufwerke gibt es zwei M.2-Steckplätze mit PCIe 4.0 und vier SATA-Anschlüsse. Die Stromversorgung des Prozessors arbeitet mit 4+1+2 Phasen. Dazu kommen Gigabit-LAN, 8-Kanal-Sound, USB 3.2 Gen 1 und HDMI 2.1 für die Grafikeinheit des Prozessors.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,5. Die Ausstattung erreicht 7,6 und ist damit der stärkste Einzelwert: aktueller Sockel, DDR5 bis 128 Gigabyte und zwei schnelle M.2-Steckplätze. Die Anschlüsse kommen auf 7,4, denn WLAN fehlt und es gibt nur Gigabit-LAN. Die Aufrüstbarkeit liegt ebenfalls bei 7,4: Neben dem Grafikslot bleibt nur ein kleiner Zusatzsteckplatz. VRM/Kühlung erhält 7,4, weil 4+1+2 Phasen für sparsame und mittlere Prozessoren reichen, aber wenig Reserve lassen.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Board bringt die aktuelle Intel-Plattform in ein kompaktes Format und lässt alles weg, was nicht zwingend nötig ist. Was es gut macht: DDR5, zwei M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und ein vollwertiger Grafikslot sind an Bord. Was es Sie kostet: kein WLAN, kein PCIe 5.0 und eine Stromversorgung ohne große Reserve. Für einen schlanken Rechner mit Core Ultra genügt das. Seinen Platz verdient es, weil es die Grundlagen sauber erfüllt und keinen Ballast mitbringt.
Für wen
Für alle, die einen kompakten Büro-, Familien- oder Spielerechner mit Core Ultra bauen und kein WLAN brauchen. Auch für alle, die ihren ersten Rechner selbst zusammenstellen.
Worauf Sie achten sollten
Wenn Sie den Arbeitsspeicher später erweitern wollen, klären Sie vor dem Kauf, wie viele Speicherplätze das Board hat. WLAN fehlt: Dafür brauchen Sie eine Steckkarte oder einen USB-Adapter. Grafikkarten mit PCIe 5.0 laufen hier im 4.0-Modus.
ASRock H810M-H
- Günstigster Einstieg in Sockel LGA1851
- Zwei DDR5-Slots für bis zu 128 Gigabyte
- Aktuelle Prozessorgeneration nutzbar
- H810 ist der kleinste Chipsatz, Übertaktung und viele Lanes gibt es nicht.
- Nur zwei RAM-Slots.
- Kein WLAN an Bord.
Warum diese Bewertung
Die 7,0 bei Ausstattung und Anschlüssen ist die niedrigste unter den LGA1851-Boards hier, und das liegt am Chipsatz: H810 bietet weniger Lanes und weniger USB als B860.
Die 7,2 bei der Aufrüstbarkeit liegt trotzdem über den H610-Boards, weil der Sockel aktuell ist und noch neue Prozessoren bekommt.
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