Die besten Intel-Prozessoren 2026
Intel hat mit Arrow Lake zwei Dinge geändert, die beim Kauf zählen. Erstens den Sockel: LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard, ein Aufrüstweg von LGA 1700 existiert nicht. Zweitens Hyper-Threading, das komplett gestrichen wurde. Zwanzig Kerne ergeben jetzt zwanzig Threads, nicht vierzig.
In der Praxis fällt das weniger auf, als es klingt, weil die vielen Effizienzkerne die Hintergrundarbeit übernehmen. In Spielen liegen alle Intel-Modelle hinter den AMD-Prozessoren mit 3D-V-Cache, in Anwendungen sind sie konkurrenzfähig.
Wer günstig bauen will, findet auf dem älteren Sockel LGA 1700 immer noch die preiswertesten Mainboards und darf sogar DDR4-Speicher verwenden. Der Sockel wird allerdings nicht mehr weiterentwickelt.
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Intel Core Ultra 7 265K
- 20 Kerne, acht schnelle und zwölf sparsame
- Offener Multiplikator zum Übertakten
- Grafikeinheit eingebaut, praktisch bei der Fehlersuche
- 125 Watt Grundleistung, unter Last deutlich mehr
- In Spielen hinter den AMD-X3D-Modellen
- Braucht ein neues Mainboard mit Sockel LGA 1851
Warum diese Bewertung
Der 265K ist die Mitte des Arrow-Lake-Programms und der Punkt, an dem das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Zwanzig Kerne reichen für Videoschnitt und Kompilieren, die eingebaute Grafikeinheit hilft, wenn die Grafikkarte streikt. Wer aufrüstet statt neu baut, sollte den Sockelwechsel einrechnen: LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard.
Intel Core Ultra 5 245K
Preis-Leistungs-Sieger- 14 Kerne
- Offener Multiplikator
- Grafikeinheit eingebaut
- Kein Hyper-Threading, 14 Kerne ergeben nur 14 Threads
- 125 Watt Grundleistung
- Neuer Sockel LGA 1851 verlangt ein neues Mainboard
Warum diese Bewertung
Vierzehn Kerne für unter zweihundert Euro klingen nach einem Schnäppchen, und in Anwendungen ist es das auch. Beim Spielen sollten Sie die Erwartung dämpfen: Ohne großen Cache und ohne Hyper-Threading liegt der 245K hinter einem Ryzen 7 der 9000er-Reihe. Wer neu baut und viel rechnet, bekommt hier viele Kerne fürs Geld.
Intel Core i7 14700KF
- 20 Kerne: 8 Performance- und 12 Efficiency-Kerne
- Turbo bis 5,6 GHz
- Übertaktbar
- Sockel LGA 1700 ist am Ende seiner Laufbahn, kein Aufrüstpfad.
- 125 Watt und das KF-Modell hat keine integrierte Grafik.
Warum diese Bewertung
Beim reinen Rechnen ist das hier viel fürs Geld: 20 Kerne, aufgeteilt in acht Performance- und zwölf Efficiency-Kerne, Turbo bis 5,6 GHz, offen zum Übertakten. Wer viel exportiert oder kompiliert, bekommt das bei AMD erst deutlich teurer. Zwei Dinge drücken die Bewertung. Der Sockel LGA 1700 hat seine letzte Generation gesehen, ein späterer Chiptausch fällt also aus. Und das KF-Kürzel bedeutet: keine integrierte Grafik, ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.
Intel Core i5-14400F
- Nur 65 Watt, der beiliegende Kühler reicht aus
- Günstige LGA-1700-Mainboards und DDR4-Speicher möglich
- 10 Kerne und 16 Threads
- Keine Grafikeinheit, ohne Grafikkarte kein Bild
- Sockel LGA 1700 wird nicht mehr weiterentwickelt
- Nur 4,7 GHz Boost
Warum diese Bewertung
Der 14400F ist der Prozessor für einen günstigen Spielerechner, bei dem das Geld in die Grafikkarte fließt. Zehn Kerne bei 65 Watt, ein Kühler liegt bei, und LGA-1700-Mainboards gibt es mit DDR4-Steckplätzen, was die Speicherkosten halbiert. Der Haken: Der Sockel ist am Ende seines Lebens, ein Aufrüstweg existiert nicht mehr. Und ohne Grafikkarte bleibt der Bildschirm schwarz.
Intel Core i5 14600KF
- 14 Kerne: 6 Performance- und 8 Efficiency-Kerne
- 20 Threads, Turbo bis 5,3 GHz
- Übertaktbar
- Sockel LGA 1700 bekommt keine neuen Prozessoren mehr.
- Ohne integrierte Grafik, eine Grafikkarte ist Pflicht.
Warum diese Bewertung
Der 14600KF liefert 14 Kerne und 20 Threads, mit Turbo bis 5,3 GHz und offenem Multiplikator. In Spielen liegt er nah an deutlich teureren Modellen, in Anwendungen schlägt er die Sechskerner dieser Liste klar. Der Haken ist derselbe wie beim 14700KF: LGA 1700 ist ausgereizt, ein Prozessor-Upgrade auf demselben Mainboard wird es nicht mehr geben. Wer ohnehin alle fünf Jahre komplett neu baut, kann das ignorieren. Wer aufrüsten will, greift zu AM5.
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