Die besten Gaming-Laptops mit 17 Zoll und mehr
Große Gaming-Laptops sind Schreibtischgeräte. Drei Kilogramm plus Netzteil trägt niemand freiwillig täglich mit sich herum.
Dafür bekommen Sie zwei Dinge, die kleinere Geräte nicht liefern können: mehr Fläche für Lüfter und Heatpipes, und damit eine Grafikkarte, die ihre Leistung dauerhaft abgeben darf statt nach zehn Minuten zu drosseln. Dazu eine Tastatur mit vollem Ziffernblock.
Achten Sie bei 17 und 18 Zoll auf die Auflösung. Full HD wirkt auf dieser Fläche grobkörnig. Der Acer Nitro 18 AI löst als einziger hier in WQXGA auf, zwei weitere kommen mit FHD+ auf etwas mehr Höhe, der Rest bleibt bei klassischem Full HD. Mehr Bildpunkte kosten allerdings Bildrate, und ausgerechnet die WQXGA-Variante hat die schwächste Grafikkarte dieser Liste.
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Asus ROG Strix G18 G814PP
Preis-Leistungs-Sieger- 18-Zoll-Bildschirm, die größte Fläche dieser Liste
- RTX 5070 und AMD Ryzen 9 8940HX
- 32 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD
- Nur 8 GB Grafikspeicher
- Mit 18 Zoll passt er in kaum eine normale Tasche
- Gewicht und Netzteil machen ihn zum Standgerät
Warum diese Bewertung
Achtzehn Zoll sind eine bewusste Entscheidung gegen Mobilität. Dafür bekommen Sie mehr Kühlfläche, eine vollwertige Tastatur mit Ziffernblock und einen Bildschirm, an dem Sie auch arbeiten können. Die RTX 5070 hat in diesem Gehäuse genug Luft, um dauerhaft ihre volle Leistung abzugeben. Wer den Laptop wirklich mitnimmt, ist mit sechzehn Zoll besser bedient.
Acer Nitro 18 AI
- 18 Zoll mit WQXGA, deutlich mehr Punkte als Full HD
- AMD Ryzen AI 9 365 mit eigener Recheneinheit für KI-Aufgaben
- 32 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD
- Nur RTX 5060 mit 8 GB, bei WQXGA schnell am Limit
- Groß und schwer
Warum diese Bewertung
Die Kombination aus WQXGA-Auflösung und RTX 5060 ist die typische Falle bei großen Gaming-Laptops: Mehr Bildpunkte kosten Bildrate, und ausgerechnet die schwächste Grafikkarte dieser Preisklasse soll sie liefern. In Spielen heißt das, die Auflösung intern zu senken. Für alles andere ist das Gerät stimmig, mit starkem Prozessor und viel Arbeitsspeicher.
Medion ERAZER Defender 17 P1
- RTX 5070 zum Preis vieler 5060-Geräte
- 32 GB Arbeitsspeicher ab Werk
- 17,3 Zoll Bildfläche
- Intel Core 7 240H ist deutlich schwächer als die HX-Prozessoren der Konkurrenz
- Nur Full HD auf 17,3 Zoll, das wirkt grob
- 8 GB Grafikspeicher
Warum diese Bewertung
Medion setzt den Rotstift beim Prozessor an, nicht bei der Grafikkarte, und das ist für Spieler die richtige Reihenfolge. Der Core 7 240H hat weniger Kerne und weniger Takt als die HX-Modelle, in Spielen limitiert aber fast immer die Grafikkarte. Wer nebenher Videos schneidet, merkt den Unterschied sofort. Das Full-HD-Panel auf 17,3 Zoll ist grob, aber es liefert hohe Bildraten.
Asus TUF Gaming A18
- 18-Zoll-Display
- RTX 5060 und AMD Ryzen 7 260
- TUF-Gehäuse nach Militärstandard geprüft
- Nur 16 GB Arbeitsspeicher, für ein 18-Zoll-Gerät wenig
- 8 GB Grafikspeicher
- FHD+ auf 18 Zoll wirkt grobkörnig
Warum diese Bewertung
Achtzehn Zoll unter 1300 Euro ist ungewöhnlich, und Asus erreicht das über den Arbeitsspeicher: sechzehn Gigabyte, wo die Konkurrenz in dieser Größe zweiunddreißig verbaut. Nachrüsten ist bei der TUF-Reihe möglich und kostet wenig. Das Gehäuse ist das Argument der Serie, es hält deutlich mehr aus als die Kunststoffkonstruktionen der Einstiegsklasse.
Lenovo LOQ 17IRX10
- 17,3-Zoll-Display
- Intel Core i7-13700HX mit 16 Kernen
- RTX 5060 und 1 TB SSD
- Nur 16 GB Arbeitsspeicher
- 8 GB Grafikspeicher
- Nur Full HD auf 17,3 Zoll
Warum diese Bewertung
Die LOQ-Reihe ist Lenovos nüchterne Antwort auf die Legion-Serie: gleiche Kühlarchitektur, weniger Beleuchtung, weniger Gehäuseaufwand, deutlich weniger Geld. Der Core i7-13700HX ist ein vollwertiger Desktop-Ableger mit sechzehn Kernen und deshalb auch außerhalb von Spielen stark. Sechzehn Gigabyte Arbeitsspeicher sind der Punkt, an dem Sie in zwei Jahren nachrüsten werden.
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