Die 9 besten NAS mit vier Einschüben 2026: Welches 4-Bay-NAS lohnt sich?
Vier Einschübe sind der Punkt, an dem ein NAS wirklich flexibel wird. Unsere Kaufempfehlung: UGREEN NASync DXP4800 Plus.
Das Archiv wächst in vier Einschüben mit, dazu kommen 10 Gigabit und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ab Werk; unter Last ist er hörbar, nichts fürs Schlafzimmer. Mit vier Platten können Sie ein RAID 5 aufbauen und behalten drei Platten Nutzkapazität bei einem erlaubten Ausfall, oder ein RAID 6 mit zwei erlaubten Ausfällen.
Der Prozessor entscheidet über den Rest. Modelle mit Intel-Prozessor und Quick Sync wandeln Videoströme für Plex und Jellyfin in Hardware um und können virtuelle Maschinen betreiben. ARM-Modelle sind sparsamer und leiser; der QNAP TS-433 wandelt dank Mali-Grafik immerhin in QNAPs eigenen Apps beschleunigt um.
Achten Sie auf die M.2-Steckplätze. Sie nehmen SSDs auf, die als Zwischenspeicher arbeiten, und das beschleunigt vor allem den Umgang mit vielen kleinen Dateien deutlich.
So funktioniert diese Liste · mit Partnerlinks
Standardmäßig nach dem Preisfreund-Score. Die Liste öffnet in unserem Redaktionsurteil von 0 bis 10, das die für diese Kategorie wichtigen Kriterien gewichtet. Mit den Sortier-Buttons sortieren Sie die Liste auch nach Preis-Leistung, dem Score gewogen gegen den aktuellen Preis, oder nach einem einzelnen Kriterium.
Alle Shop-Links auf dieser Seite sind Werbelinks. Erhalten wir über einen Kauf eine Provision, beeinflusst das unsere Reihenfolge nicht.
UGREEN NASync DXP480T Plus
Lautlos- Vier NVMe-Steckplätze, keine drehenden Festplatten und damit praktisch lautlos
- 10-Gigabit-Anschluss und zwei Thunderbolt-4-Buchsen
- Sehr kompakt, passt neben den Monitor
- Nimmt nur NVMe-SSDs auf, Festplatten lassen sich nicht einbauen
- Die Kapazität ist durch vier M.2-Steckplätze klar begrenzt
Was steckt in der Box
Das UGREEN NASync DXP480T Plus ist ein Netzwerkspeicher nur für NVMe-SSDs. Laufwerksschächte hat es keine: Die Daten liegen auf vier M.2-Steckplätzen. Darin arbeitet ein x86-Prozessor von Intel mit 8 GB Arbeitsspeicher. Seine Grafikeinheit wandelt Videos per Hardware um, damit Filme auf Fernseher und Smartphone flüssig laufen. Ein schneller Netzwerkanschluss und Thunderbolt verbinden das Gerät mit dem Heimnetz oder direkt mit einem Rechner. Das Gehäuse ist klein genug für den Schreibtisch.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,7. Den höchsten Wert holt die Lautstärke mit 9,8: Ohne Festplatten klackert nichts, das Gerät bleibt fast unhörbar. Die Leistung erreicht 9,4, weil Intel-Prozessor, SSDs und schnelles Netzwerk Daten zügig liefern. Die Software kommt auf 8: Freigaben, Sicherungen und Medien sind abgedeckt, Spielraum nach oben bleibt. Die Erweiterung liegt bei 7,6. Mehr als vier M.2-Steckplätze gibt es nicht, und die Kapazität hängt allein an der Größe der SSDs.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS setzt konsequent auf Flash-Speicher. Das bringt zweierlei: Es arbeitet nahezu lautlos und öffnet Dateien zügig. Damit kann es auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmer stehen. Per Thunderbolt dient es zudem als schneller Speicher direkt am Rechner, etwa für Videoschnitt. Der Kompromiss ist die Kapazität: Vier M.2-Steckplätze setzen eine feste Obergrenze. Wer damit planen kann, bekommt einen Speicher, der schnell ist und nicht stört.
Für wen
Für Kreative mit großen Videoprojekten, für Homeoffice-Arbeitsplätze und für Haushalte, die Fotos und Filme zentral speichern wollen, ohne ein Gerät zu hören.
Worauf Sie achten sollten
Das Gerät nimmt nur NVMe-SSDs im M.2-Format auf, Festplatten passen nicht hinein. Planen Sie die nötige Kapazität deshalb vor dem Kauf. Laufen viele Container oder virtuelle Maschinen, können 8 GB Arbeitsspeicher knapp werden. Thunderbolt nutzt nur, wer am Rechner einen passenden Anschluss hat.
Synology DiskStation DS925+
Beste Wahl- Aktuelles Modell, das noch lange Software-Aktualisierungen bekommt
- Vier Einschübe plus zwei NVMe-Steckplätze
- Ausgereiftes System mit Apps für Backup, Fotos und Fernzugriff
- Der AMD-Prozessor hat keine Grafikeinheit, Videos wandelt er nicht in Hardware um
- Synology weist Fremdfestplatten in DSM als ungeprüft aus
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS925+ ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten oder SSDs. Dazu kommen zwei Steckplätze für NVMe-SSDs. Im Inneren arbeitet ein x86-Prozessor von AMD ohne Grafikeinheit, ihm stehen 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Als Betriebssystem läuft Synologys DSM: Es bündelt Dateifreigaben, Backups, Fotoverwaltung und Fernzugriff in einer Oberfläche.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,7. Am höchsten steht die Software mit 9,4: DSM ist ausgereift, übersichtlich und gut gepflegt. Die Erweiterung erreicht 8,8, getragen von vier Einschüben und zwei NVMe-Steckplätzen. Bei der Leistung sind es 8,4: Der AMD-Prozessor bewältigt Dateidienste und Backups souverän, wandelt Videos aber nicht in Hardware um. Die Lautstärke kommt auf 8: Mit Festplatten bestückt ist das Gerät hörbar, im Arbeitszimmer aber nicht störend.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS macht das Wichtigste gut: Es speichert, sichert und teilt Daten zuverlässig. Die Software nimmt Ihnen dabei viel Einrichtungsarbeit ab. Als aktuelles Modell bekommt es noch lange Aktualisierungen. Wer ein NAS einmal einrichten und danach Ruhe haben will, findet hier eine solide Grundlage. Der Kompromiss liegt beim Video: Ohne Grafikeinheit wandelt der Prozessor Filme nicht in Hardware um. Für Dateien, Backups und Fotos spielt das keine Rolle. Deshalb verdient es seinen Platz.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die Dateien, Fotos und Backups zentral ablegen wollen. Auch fürs Homeoffice, wenn mehrere Rechner regelmäßig gesichert werden sollen. Wer vor allem Filme für viele Geräte umwandeln lassen will, ist hier falsch.
Worauf Sie achten sollten
Ab Werk sind 4 GB Arbeitsspeicher verbaut: Für virtuelle Maschinen oder viele Container sollten Sie aufrüsten. Festplatten anderer Hersteller laufen, DSM führt sie aber als ungeprüft. Prüfen Sie außerdem, ob das Angebot Festplatten enthält.
UGREEN NASync DXP4800 Plus
Preis-Leistungs-Sieger- Vier Einschübe: das Archiv wächst mit, ohne Umzug
- Schneller Netzwerkanschluss für große Dateien
- 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ab Werk
- Junges Betriebssystem mit noch überschaubarer Auswahl an Zusatz-Apps
- Unter Last hörbar, nichts fürs Schlafzimmer
Was steckt in der Box
Das UGREEN NASync DXP4800 Plus ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten. Es sammelt Fotos, Videos und Backups zentral im Heimnetz und stellt sie allen Geräten bereit. Im Inneren arbeitet ein x86-Prozessor von Intel, dazu kommen 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zwei M.2-Steckplätze nehmen SSDs auf, etwa als schnellen Zwischenspeicher. Videos wandelt das Gerät in Hardware um, das entlastet den Prozessor beim Streamen.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,5. Leistung erreicht 9,2: Der Intel-Prozessor mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und Videoumwandlung in Hardware trägt mehrere Dienste gleichzeitig. Erweiterung kommt ebenfalls auf 9,2, getragen von vier Einschüben und zwei M.2-Steckplätzen. Software steht bei 8: Das Betriebssystem ist solide, aber jung, die Auswahl an Zusatz-Apps noch überschaubar. Lautstärke erhält 7,4, weil das Gerät unter Last deutlich hörbar ist.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Gerät verbindet viel Rechenleistung mit Platz zum Wachsen. Sie können mit zwei Platten beginnen und die übrigen Einschübe später füllen. Fotos, Filme und Backups liegen dann an einem Ort, die Videoumwandlung in Hardware macht es zum tauglichen Medienserver. Der Kompromiss liegt bei der Software: Sie erledigt das Wesentliche, doch nicht für jede Aufgabe gibt es schon eine passende App. Dazu kommt das Betriebsgeräusch unter Last. Wer starke Hardware sucht und dafür bei der Software Abstriche hinnimmt, bekommt ein stimmiges Paket.
Für wen
Für Haushalte und Selbstständige, die eine wachsende Foto- und Videosammlung zentral ablegen wollen. Auch für alle, die einen eigenen Medienserver betreiben und gern selbst einrichten.
Worauf Sie achten sollten
Planen Sie die Festplatten mit ein: Der Speicherplatz hängt ganz von den Platten ab, die Sie einsetzen. Unter Last ist das Gerät hörbar, ein Regal im Flur oder der Abstellraum passt besser als das Schlafzimmer. Legen Sie den RAID-Modus vor dem Befüllen fest, ein späterer Wechsel ist aufwendig. Und ein RAID ersetzt kein Backup an einem zweiten Ort.
Synology DiskStation DS425+
- Vier Einschübe mit ausgereifter, gut gepflegter Software
- Viele fertige Anwendungen für Fotos, Notizen, Kalender und Sicherungen
- Sehr leise im Betrieb
- Fremdfestplatten laufen seit DSM 7.3 wieder, werden aber als ungeprüft geführt
- Nur 2 GB Arbeitsspeicher ab Werk
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS425+ ist ein Netzwerkspeicher mit 4 Einschüben für Festplatten. Darin arbeitet ein Intel-Prozessor auf x86-Basis mit eigener Grafikeinheit, die Videos per Hardware umwandeln kann. Ab Werk sind 2 GB Arbeitsspeicher eingebaut. Dazu kommen 2 M.2-Steckplätze für SSDs. Auf dem Gerät läuft Synologys Betriebssystem DSM mit fertigen Anwendungen für Fotoarchiv, Notizen, Kalender und die Sicherung der Rechner im Haus.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,4. Den höchsten Wert erreicht die Software mit 9,4: DSM bringt fertige Anwendungen für Fotos, Notizen, Kalender und Sicherungen mit. Erweiterung erhält 8,4, getragen von 4 Einschüben und 2 M.2-Steckplätzen. Lautstärke kommt auf 8, denn das Gerät arbeitet sehr leise. Leistung liegt mit 7,8 am niedrigsten: Der Intel-Prozessor reicht für Dateien und Videos, die 2 GB Arbeitsspeicher setzen aber früh Grenzen.
Warum wir es ausgewählt haben
Die Stärke dieses NAS ist die Software. Fotos sichern, Kalender teilen, die Rechner im Haus automatisch sichern: Das alles richten Sie ohne Bastelei ein. Die Grafikeinheit wandelt Videos per Hardware um, das hilft beim Streamen auf Fernseher und Tablets. Im Betrieb bleibt das Gerät sehr leise. Der Kompromiss liegt in der Hardware: Die Rechenkraft ist bescheiden, und 2 GB Arbeitsspeicher werden bei mehreren Anwendungen gleichzeitig schnell knapp. Wer vor allem verlässliche Software will, nimmt das in Kauf.
Für wen
Für Haushalte und Homeoffices, die Fotos, Dokumente und Sicherungen zentral ablegen wollen und Wert auf fertige Anwendungen legen. Auch für alle, die ihre Filme und Serien auf die Fernseher im Haus streamen.
Worauf Sie achten sollten
Ab Werk sind nur 2 GB Arbeitsspeicher eingebaut. Für viele Anwendungen gleichzeitig lohnt sich ein Ausbau. Festplatten anderer Hersteller laufen nach einem Software-Update wieder, DSM führt sie aber als ungeprüft. Festplatten liegen nicht bei: Planen Sie sie mit ein.
Synology DiskStation DS423+
- Intel-Prozessor mit Grafikeinheit für die Videoumwandlung
- Zwei M.2-Steckplätze für SSD-Cache
- DSM: Sicherung, Fotoverwaltung und Benutzerrechte sind klar und verständlich gelöst
- Nur Festplatten von der Synology-Liste sind offiziell unterstützt
- Netzwerk mit 1 Gigabit, kein 2,5-Gigabit-Anschluss
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS423+ ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten. Er speichert Dateien, Fotos und Sicherungen zentral im Heimnetz. Ein Intel-Prozessor mit Grafikeinheit wandelt Videos bei Bedarf per Hardware um. Ab Werk sind 2 GB Arbeitsspeicher eingebaut. Zwei M.2-Steckplätze nehmen SSDs als Cache auf. Gesteuert wird alles über DSM, das Betriebssystem von Synology.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,4. Am höchsten steht die Software mit 9,4: DSM regelt Sicherung, Fotoverwaltung, Freigaben und Benutzerrechte klar und verständlich. Die Erweiterung kommt auf 8,4, getragen von vier Einschüben und zwei M.2-Steckplätzen. Die Lautstärke erreicht 8: Im Betrieb hören Sie vor allem die eingebauten Festplatten. Die Leistung bleibt mit 7,8 der schwächste Wert: Der Prozessor wandelt Videos zuverlässig um, doch 2 GB Arbeitsspeicher und Gigabit-Netzwerk bremsen.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Gerät verbindet ausgereifte Software mit Hardware, die für viele Aufgaben genügt. Sicherungen, Fotoverwaltung und Dateifreigabe sind nach kurzer Einarbeitung eingerichtet. Die Grafikeinheit des Prozessors wandelt Videos für Fernseher und Smartphones um. Die M.2-Steckplätze beschleunigen den Zugriff auf viele kleine Dateien. Der Kompromiss liegt beim Arbeitsspeicher und beim Netzwerk: Beides ist knapp bemessen. Wer das akzeptiert, bekommt einen Datenspeicher, der wenig Pflege verlangt.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die Fotos, Dokumente und Sicherungen an einem Ort sammeln wollen. Auch wer Filme über Plex streamt, findet hier eine solide Grundlage. Ebenso für Selbstständige im Homeoffice, die einfache Bedienung schätzen.
Worauf Sie achten sollten
Festplatten gehören nicht zum Lieferumfang. Synology führt eine Liste geprüfter Laufwerke, andere Festplatten sind nicht offiziell unterstützt. Prüfen Sie diese Liste vor dem Kauf. Die 2 GB Arbeitsspeicher reichen für Dateien und Sicherungen; für viele gleichzeitige Dienste sollten Sie nachrüsten. Das Netzwerk arbeitet mit Gigabit-Tempo, ein schnellerer Anschluss fehlt.
QNAP TS-464
- Rechnet Filme flüssig um, auch für mehrere Geräte gleichzeitig
- Vier Einschübe plus zwei NVMe-Steckplätze
- HDMI-Ausgang direkt am Gerät
- Software verlangt Einarbeitung
- Unter Last deutlich hörbar
Was steckt in der Box
Das QNAP TS-464 ist ein Netzwerkspeicher für zu Hause und kleine Büros. Es nimmt vier Festplatten auf und bündelt sie zu einem gemeinsamen Speicher für Fotos, Dokumente und Filme. Im Inneren arbeitet ein Intel-Prozessor mit eingebauter Grafikeinheit, dazu kommen 4 GB Arbeitsspeicher. Zwei NVMe-Steckplätze nehmen schnelle SSDs als Zwischenspeicher auf. Ein HDMI-Ausgang verbindet das Gerät direkt mit einem Fernseher oder Monitor.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,2. Leistung erreicht 8,6: Die Grafikeinheit rechnet Filme flüssig um, auch für mehrere Geräte gleichzeitig. Erweiterung kommt ebenfalls auf 8,6, getragen von vier Einschüben und zwei NVMe-Steckplätzen. Software steht bei 8: Der Funktionsumfang ist groß, die Bedienung verlangt aber Einarbeitung. Lautstärke erhält 7,6, denn unter Last ist das Gerät deutlich hörbar.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS rechnet Filme flüssig um, wenn Fernseher, Tablet und Smartphone verschiedene Formate verlangen. Damit eignet es sich gut als Medienserver. Die NVMe-Steckplätze beschleunigen häufige Zugriffe, und der HDMI-Ausgang erlaubt die Wiedergabe direkt am Fernseher. Der Kompromiss liegt in der Bedienung: Die Oberfläche bietet viele Einstellungen und braucht Zeit, bis man sich zurechtfindet. Wer diese Zeit investiert, bekommt ein vielseitiges Gerät mit Reserven.
Für wen
Für Haushalte, die Filme und Fotos zentral speichern und auf mehrere Geräte streamen wollen. Auch für kleine Büros, die Ablage und Datensicherung an einem Ort brauchen, und für Technikinteressierte, die gern selbst einrichten.
Worauf Sie achten sollten
Unter Last ist das Gerät deutlich hörbar: Es gehört eher in den Flur oder Abstellraum als neben den Schreibtisch. Planen Sie Zeit für die Einrichtung ein, denn die Software verlangt Einarbeitung. Für viele Apps gleichzeitig sind 4 GB Arbeitsspeicher knapp bemessen.
Synology DiskStation DS423
- Vier Einschübe mit DSM, einer ausgereiften und übersichtlichen NAS-Software
- Sehr sparsam im Betrieb
- Leise, auch mit vier Festplatten
- ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit, keine Videoumwandlung
- Nur 2 GB Arbeitsspeicher, nicht erweiterbar
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS423 ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten oder SSDs. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit, dazu kommen 2 GB Arbeitsspeicher. M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache gibt es keine. Als Betriebssystem läuft DSM, die Synology-Software für Freigaben, Sicherungen und Benutzerverwaltung. Das Gerät hat einen klaren Zweck: Daten im Heimnetz oder im kleinen Büro zentral speichern und sichern.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,1. Am höchsten steht die Software mit 9,4: DSM ist ausgereift, übersichtlich und bringt Apps für Sicherung und Freigaben gleich mit. Die Lautstärke erreicht 8,6, weil das Gerät auch mit vier bestückten Schächten ruhig bleibt. Die Erweiterung kommt auf 7,4: Vier Einschübe bieten Platz, Steckplätze für M.2-SSDs fehlen aber. Die Leistung liegt bei 6,8, denn der ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit reicht für Dateien, nicht für Videoumwandlung.
Warum wir es ausgewählt haben
Das NAS macht wenige Dinge, diese aber zuverlässig. Freigaben, Datensicherung und Fotoarchiv laufen über DSM, und die Einrichtung führt Schritt für Schritt durch das System. Im Dauerbetrieb bleibt es sparsam und leise. Das zählt bei einem Gerät, das rund um die Uhr läuft. Der Kompromiss liegt in der Rechenleistung: Medienserver mit Videoumwandlung und virtuelle Maschinen sind nicht seine Aufgabe. Wer einen sicheren Ort für seine Daten sucht, bekommt hier ein ruhiges, durchdachtes Gerät.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die Dokumente, Fotos und Computer-Backups an einem Ort sichern wollen. Auch für Einsteiger, die ein NAS ohne viel Bastelei betreiben möchten.
Worauf Sie achten sollten
Festplatten gehören nicht zum Lieferumfang: Sie bauen sie selbst ein. Der Arbeitsspeicher lässt sich nicht erweitern. Das Netzwerk arbeitet mit Gigabit-Tempo, schnellere Anschlüsse lassen sich nicht nachrüsten. Wer Filme auf Fernseher oder Smartphones streamen will, braucht Dateien im passenden Format, weil das NAS nicht umwandelt.
QNAP TS-433
- Vier Einschübe bieten viel Platz und Ausfallschutz für wachsende Datenmengen
- Eigene Grafikeinheit, wandelt Video in QNAPs eigenen Apps in Hardware um
- 2,5-Gigabit-Anschluss und 4 GB Arbeitsspeicher
- Plex und Jellyfin nutzen Intels Quick Sync, davon profitiert er nicht
- Für virtuelle Maschinen zu schwach
Was steckt in der Box
Der QNAP TS-433 ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten oder SSDs. Er bündelt Dateien, Fotos und Backups zentral im Heimnetz. Im Inneren arbeiten ein sparsamer ARM-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher. Eine eigene Grafikeinheit wandelt Video in QNAPs Apps per Hardware um. Für flotte Übertragungen sorgt ein Netzwerkanschluss oberhalb von Gigabit-Tempo. M.2-Steckplätze gibt es nicht.
Warum diese Bewertung
Das NAS erreicht einen Preisfreund-Score von 7,9. Bei der Leistung gibt es 7,6: Der ARM-Prozessor reicht für Dateien, Backups und Streaming, für schwere Aufgaben nicht. Die Erweiterung bekommt 8, weil vier Einschübe viel Platz für wachsende Datenmengen bieten. M.2-Steckplätze fehlen allerdings. Auch die Software erhält 8: QNAPs System bringt viele Apps mit und nutzt die Grafikeinheit für Video. Die Lautstärke liegt bei 7,8, denn der sparsame Prozessor erzeugt wenig Wärme. Hörbar bleiben vor allem die Festplatten.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS bietet vier Einschübe, ohne mehr Technik mitzubringen, als ein Haushalt braucht. Video aus QNAPs eigenen Apps wandelt die Grafikeinheit in Hardware um, das schont den Prozessor. Was es Sie kostet: Der Prozessor setzt Grenzen. Virtuelle Maschinen laufen nicht sinnvoll, und Plex oder Jellyfin wandeln Video ohne Hardwarehilfe um. Wer vor allem Daten speichert, sichert und teilt, bekommt viel Platz und eine ausgereifte Software.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die viele Daten sicher an einem Ort lagern wollen. Auch für Fotografen und Sammler, die Platz für mehrere Laufwerke und Ausfallschutz brauchen.
Worauf Sie achten sollten
Planen Sie Ihre Medienserver-Software vorab: Plex und Jellyfin wandeln Video auf diesem NAS ohne Hardwarehilfe um, nur QNAPs eigene Apps nutzen die Grafikeinheit. M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache fehlen. Die 4 GB Arbeitsspeicher reichen für Dateidienste, bei vielen gleichzeitigen Apps wird es eng.
UGREEN NASync DH4300 Plus
- Vier Einschübe und 8 GB Arbeitsspeicher bieten viel Platz für ein wachsendes Archiv
- 2,5-Gigabit-Anschluss
- HDMI-Ausgang für die direkte Wiedergabe
- ARM-Prozessor, keine Videoumwandlung in Hardware
- Keine M.2-Steckplätze und keine virtuellen Maschinen
Was steckt in der Box
Der UGREEN NASync DH4300 Plus ist ein Netzwerkspeicher für zu Hause. Er nimmt vier Festplatten auf und bündelt Fotos, Videos und Dokumente an einem Ort im eigenen Netz. Fotos vom Handy landen automatisch auf dem Gerät statt bei einem Cloud-Anbieter. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Steckplätze für SSD-Karten fehlen, und Videos wandelt das Gerät nicht in Hardware um.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,6. Die Lautstärke erreicht mit 8 den höchsten Säulenwert: Der ARM-Prozessor erzeugt wenig Wärme, das Gerät bleibt im Wohnraum unauffällig. Software kommt auf 7,6, weil die automatische Sicherung vom Handy die Cloud ersetzen soll. Erweiterung steht bei 7,4: Vier Einschübe bieten Platz, doch Arbeitsspeicher und SSD-Steckplätze lassen sich nicht nachrüsten. Leistung erhält 7,2, denn dem ARM-Prozessor fehlt die Videoumwandlung in Hardware.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Gerät macht eine Sache richtig gut: Es holt Ihre Fotos und Videos nach Hause. Vier Einschübe geben dem Archiv viel Raum, acht Gigabyte Arbeitsspeicher halten mehrere Nutzer gleichzeitig am Laufen. Der Kompromiss liegt beim Prozessor. Ohne Videoumwandlung in Hardware kann die Wiedergabe stocken, sobald ein Fernseher ein anderes Videoformat verlangt. Virtuelle Maschinen laufen gar nicht. Wer ein leises Fotoarchiv mit viel Platz sucht, bekommt genau das.
Für wen
Für Haushalte, die ihre Handyfotos nicht länger einem Cloud-Anbieter überlassen wollen. Auch Fotografen mit wachsendem Archiv finden hier einen leisen Speicher. Wer Filme an mehrere Fernseher streamen will, braucht einen Prozessor mit Videoumwandlung in Hardware.
Worauf Sie achten sollten
Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet: Die acht Gigabyte lassen sich später nicht aufstocken. Prüfen Sie, ob Festplatten im Lieferumfang enthalten sind. Planen Sie die Laufwerke großzügig, denn mehr Platz gibt es später nur über größere Festplatten.
Leserbewertungen
Noch keine Bewertungen. Haben Sie Erfahrung mit einem dieser Produkte? Schreiben Sie unten Ihre Bewertung.

Schreiben Sie Ihre Bewertung