Die 7 besten NAS für Einsteiger 2026: Welches NAS kaufen?
Der wichtigste Grund für ein NAS ist nicht der Speicherplatz, sondern die Spiegelung. Unsere Kaufempfehlung: Synology DiskStation DS223.
Das System ist ohne Handbuch bedienbar, Sicherung und Fotoarchiv sind fertig eingerichtet; Videos umrechnen kann der schwache Chip allerdings nicht. Spiegelung heißt: Zwei Platten halten dieselben Daten, und wenn eine ausfällt, verlieren Sie nichts. Deshalb sind zwei Einschübe die sinnvolle Untergrenze.
Ein Gerät in dieser Liste hat nur einen Einschub. Als zusätzliches Netzlaufwerk ist es brauchbar, aber es ersetzt keine Sicherung.
Die zweite Frage ist der Prozessor. ARM-Modelle reichen für Datensicherungen und Dateifreigaben. Sobald Sie Filme über Plex streamen wollen, die umgewandelt werden müssen, brauchen Sie einen Intel-Prozessor mit Quick Sync. In dieser Liste hat das genau ein Gerät.
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Synology DiskStation DS224+
- Synologys Software auf einem Chip, der Videos umrechnen kann
- Speicher lässt sich später aufrüsten
- Zehn Jahre Erfahrung im System, Sicherungen laufen einfach durch
- Ab Werk nur zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und keine M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache
- Nur Gigabit-LAN, kein 2,5-Gigabit-Anschluss
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS224+ ist ein Netzwerkspeicher mit zwei Einschüben für Festplatten. Darin arbeitet ein Intel-Prozessor mit x86-Architektur, der Videos per Hardware umrechnen kann. Ab Werk sind zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut, M.2-Steckplätze für SSDs gibt es nicht. Auf dem Gerät läuft Synologys eigenes Betriebssystem: Dateifreigaben, Sicherungen und ein Medienserver lassen sich darüber einrichten. Die Festplatten kaufen Sie separat dazu.
Warum diese Bewertung
Im Preisfreund-Score kommt das Gerät auf 8,2. Den höchsten Wert holt die Software mit 9,4: Das Betriebssystem ist ausgereift, Sicherungen und Freigaben laufen ohne Nacharbeit. Die Lautstärke liegt bei 8,4, das Gerät bleibt im Betrieb unauffällig. Die Leistung erreicht 7,6: Der Intel-Prozessor rechnet Videos um, der knappe Arbeitsspeicher bremst bei vielen Diensten gleichzeitig. Die Erweiterung steht bei 7,4, weil zwei Einschübe und fehlende M.2-Steckplätze wenig Spielraum lassen.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Gerät macht vor allem eines gut: Es läuft. Freigaben, Sicherungen und ein Medienserver sind schnell eingerichtet und brauchen danach kaum Pflege. Weil der Prozessor Videos per Hardware umrechnet, spielen auch Fernseher und Handys Filme ab, die sie im Originalformat nicht verstehen. Der Kompromiss liegt in der Hardware: zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, kein M.2-Steckplatz und nur Gigabit im Netzwerk. Wer Zuverlässigkeit über Technikdaten stellt, bekommt hier ein ruhiges, durchdachtes System.
Für wen
Für Haushalte, die Fotos, Dokumente und Filme zentral ablegen und automatisch sichern wollen. Ebenso für Selbstständige im Homeoffice, die ihre Arbeitsdaten verlässlich sichern möchten, ohne sich in Einstellungen zu vertiefen.
Worauf Sie achten sollten
Festplatten gehören nicht zum Lieferumfang, planen Sie sie mit ein. Mit zwei Einschüben spiegeln Sie die Daten meist auf beide Platten, nutzbar ist dann die Kapazität einer einzigen. Die zwei Gigabyte Arbeitsspeicher reichen für Dateien und Medien, für virtuelle Maschinen oder viele Container sollten Sie aufrüsten. Das Netzwerk arbeitet mit Gigabit, schnellere Anschlüsse fehlen.
Synology DiskStation DS423
- Vier Einschübe mit DSM, einer ausgereiften und übersichtlichen NAS-Software
- Sehr sparsam im Betrieb
- Leise, auch mit vier Festplatten
- ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit, keine Videoumwandlung
- Nur 2 GB Arbeitsspeicher, nicht erweiterbar
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS423 ist ein Netzwerkspeicher mit vier Einschüben für Festplatten oder SSDs. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit, dazu kommen 2 GB Arbeitsspeicher. M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache gibt es keine. Als Betriebssystem läuft DSM, die Synology-Software für Freigaben, Sicherungen und Benutzerverwaltung. Das Gerät hat einen klaren Zweck: Daten im Heimnetz oder im kleinen Büro zentral speichern und sichern.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8,1. Am höchsten steht die Software mit 9,4: DSM ist ausgereift, übersichtlich und bringt Apps für Sicherung und Freigaben gleich mit. Die Lautstärke erreicht 8,6, weil das Gerät auch mit vier bestückten Schächten ruhig bleibt. Die Erweiterung kommt auf 7,4: Vier Einschübe bieten Platz, Steckplätze für M.2-SSDs fehlen aber. Die Leistung liegt bei 6,8, denn der ARM-Prozessor ohne Grafikeinheit reicht für Dateien, nicht für Videoumwandlung.
Warum wir es ausgewählt haben
Das NAS macht wenige Dinge, diese aber zuverlässig. Freigaben, Datensicherung und Fotoarchiv laufen über DSM, und die Einrichtung führt Schritt für Schritt durch das System. Im Dauerbetrieb bleibt es sparsam und leise. Das zählt bei einem Gerät, das rund um die Uhr läuft. Der Kompromiss liegt in der Rechenleistung: Medienserver mit Videoumwandlung und virtuelle Maschinen sind nicht seine Aufgabe. Wer einen sicheren Ort für seine Daten sucht, bekommt hier ein ruhiges, durchdachtes Gerät.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die Dokumente, Fotos und Computer-Backups an einem Ort sichern wollen. Auch für Einsteiger, die ein NAS ohne viel Bastelei betreiben möchten.
Worauf Sie achten sollten
Festplatten gehören nicht zum Lieferumfang: Sie bauen sie selbst ein. Der Arbeitsspeicher lässt sich nicht erweitern. Das Netzwerk arbeitet mit Gigabit-Tempo, schnellere Anschlüsse lassen sich nicht nachrüsten. Wer Filme auf Fernseher oder Smartphones streamen will, braucht Dateien im passenden Format, weil das NAS nicht umwandelt.
Synology DiskStation DS223
Preis-Leistungs-Sieger- Klar aufgebautes System, das Sie ohne Handbuch bedienen
- Sicherungen und Fotoarchiv sind fertig eingerichtet dabei
- Leise genug fürs Wohnzimmerregal
- Wenig Rechenkraft: Videos umrechnen kann er nicht
- Nur 2 GB Arbeitsspeicher und keine M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS223 ist ein Netzwerkspeicher mit zwei Einschüben für Festplatten. Sie hängt am Router und stellt Dateien, Sicherungen und Fotos allen Geräten im Haus bereit, auf Wunsch auch unterwegs. Darin arbeitet ein ARM-Prozessor mit 2 GB Arbeitsspeicher. M.2-Steckplätze und eine Hardware-Umwandlung für Videos fehlen. Den Kern bildet das System von Synology: Apps für Sicherung, Fotoarchiv und Fernzugriff sind dabei.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,8. Am höchsten steht die Software mit 9: Das System ist klar aufgebaut, Sicherungen und Fotoarchiv richten Sie ohne Handbuch ein. Die Lautstärke erreicht 8,6, weil das Gerät im Betrieb leise bleibt. Die Erweiterung kommt auf 6,8: zwei Einschübe, aber keine M.2-Steckplätze für einen SSD-Cache. Die Leistung liegt bei 6,6, denn ARM-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher reichen für Dateien, nicht für die Umwandlung von Videos.
Warum wir es ausgewählt haben
Die DS223 verdient ihren Platz durch ihre Software. Freigaben, Sicherungen und ein Fotoarchiv mit Zugriff von unterwegs richten Sie in wenigen Schritten ein. Dazu bleibt sie leise genug für ein Regal im Wohnraum. Der Kompromiss liegt bei der Rechenkraft: Der Prozessor ist für Dateien und Sicherungen gemacht, nicht für das Umrechnen von Filmen. Wer damit leben kann, bekommt einen Speicher, der im Alltag wenig Pflege braucht.
Für wen
Für Haushalte und kleine Büros, die Dateien und Fotos zentral ablegen und ohne Aufwand sichern wollen. Auch beim ersten NAS finden Sie sich schnell zurecht. Wer Filme für viele Geräte umrechnen will, braucht mehr Rechenkraft.
Worauf Sie achten sollten
Prüfen Sie beim Angebot, ob Festplatten dabei sind. Mit zwei Einschüben bietet sich ein gespiegelter Verbund an: Fällt eine Platte aus, bleiben die Daten auf der anderen erhalten. Das halbiert den nutzbaren Platz und ersetzt keine Sicherung an einem anderen Ort. Planen Sie mit 2 GB Arbeitsspeicher und ohne SSD-Cache.
UGREEN NASync DH4300 Plus
- Vier Einschübe und 8 GB Arbeitsspeicher bieten viel Platz für ein wachsendes Archiv
- 2,5-Gigabit-Anschluss
- HDMI-Ausgang für die direkte Wiedergabe
- ARM-Prozessor, keine Videoumwandlung in Hardware
- Keine M.2-Steckplätze und keine virtuellen Maschinen
Was steckt in der Box
Der UGREEN NASync DH4300 Plus ist ein Netzwerkspeicher für zu Hause. Er nimmt vier Festplatten auf und bündelt Fotos, Videos und Dokumente an einem Ort im eigenen Netz. Fotos vom Handy landen automatisch auf dem Gerät statt bei einem Cloud-Anbieter. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Steckplätze für SSD-Karten fehlen, und Videos wandelt das Gerät nicht in Hardware um.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,6. Die Lautstärke erreicht mit 8 den höchsten Säulenwert: Der ARM-Prozessor erzeugt wenig Wärme, das Gerät bleibt im Wohnraum unauffällig. Software kommt auf 7,6, weil die automatische Sicherung vom Handy die Cloud ersetzen soll. Erweiterung steht bei 7,4: Vier Einschübe bieten Platz, doch Arbeitsspeicher und SSD-Steckplätze lassen sich nicht nachrüsten. Leistung erhält 7,2, denn dem ARM-Prozessor fehlt die Videoumwandlung in Hardware.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Gerät macht eine Sache richtig gut: Es holt Ihre Fotos und Videos nach Hause. Vier Einschübe geben dem Archiv viel Raum, acht Gigabyte Arbeitsspeicher halten mehrere Nutzer gleichzeitig am Laufen. Der Kompromiss liegt beim Prozessor. Ohne Videoumwandlung in Hardware kann die Wiedergabe stocken, sobald ein Fernseher ein anderes Videoformat verlangt. Virtuelle Maschinen laufen gar nicht. Wer ein leises Fotoarchiv mit viel Platz sucht, bekommt genau das.
Für wen
Für Haushalte, die ihre Handyfotos nicht länger einem Cloud-Anbieter überlassen wollen. Auch Fotografen mit wachsendem Archiv finden hier einen leisen Speicher. Wer Filme an mehrere Fernseher streamen will, braucht einen Prozessor mit Videoumwandlung in Hardware.
Worauf Sie achten sollten
Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet: Die acht Gigabyte lassen sich später nicht aufstocken. Prüfen Sie, ob Festplatten im Lieferumfang enthalten sind. Planen Sie die Laufwerke großzügig, denn mehr Platz gibt es später nur über größere Festplatten.
Synology DiskStation DS223j
- Bringt Synologys DSM-Software mit Freigaben, Fotoverwaltung und Sicherungen mit
- Zwei Einschübe für ein gespiegeltes Laufwerk
- Sehr sparsam und leise
- Nur 1 GB Arbeitsspeicher, das merkt man bei mehreren Aufgaben gleichzeitig
- Einige DSM-Programme laufen darauf nicht
Was steckt in der Box
Die Synology DiskStation DS223j ist ein Netzwerkspeicher mit zwei Einschüben für Laufwerke. Sie bündelt Dokumente, Fotos und Datensicherungen an einem Ort im Heimnetz. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Steckplätze für M.2-Laufwerke gibt es nicht, ebenso wenig Hardware-Transcoding für Videos. Als Betriebssystem läuft DSM, die Synology-Software mit Dateifreigabe, Fotoverwaltung und Sicherungsfunktionen.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,5. Am höchsten steht die Software mit 9: DSM bringt Freigaben, Fotoverwaltung und Sicherungen in einer aufgeräumten Oberfläche mit. Die Lautstärke erreicht 8,6, denn zwei Einschübe und ein sparsamer ARM-Prozessor brauchen wenig Kühlung. Die Erweiterung kommt auf 6,4: Mehr als zwei Laufwerke passen nicht hinein, und M.2-Steckplätze fehlen. Die Leistung liegt bei 6, weil ein Gigabyte Arbeitsspeicher bei parallelen Aufgaben knapp wird.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS erledigt die Grundaufgaben eines Heimspeichers ruhig und mit wenig Aufwand. Zwei Einschübe erlauben ein gespiegeltes Laufwerk: Fällt eine Platte aus, bleiben die Daten auf der anderen erhalten. Die Software ist der eigentliche Grund für die Wahl. Mit ihr richten Sie Sicherungen, Freigaben und Fotoalben ohne Bastelei ein. Der Kompromiss liegt in der Hardware. Läuft eine Sicherung und blättert gleichzeitig jemand durch die Fotos, reagiert das System spürbar langsamer. Wer das hinnimmt, bekommt einen sparsamen Speicher, der seine Arbeit macht.
Für wen
Für Haushalte mit ein oder zwei Personen, die Dokumente und Fotos zentral ablegen und automatisch sichern wollen. Auch für alle, die zum ersten Mal ein NAS einrichten und eine durchdachte Software schätzen.
Worauf Sie achten sollten
Der ARM-Prozessor hat keine Grafikeinheit und kein Hardware-Transcoding. Videos, die ein Abspielgerät nicht direkt wiedergeben kann, rechnet dieses NAS deshalb nicht flüssig um. Prüfen Sie vorab, ob die gewünschten DSM-Programme auf diesem Modell laufen: Nicht jedes Paket gibt es für die ARM-Plattform.
UGREEN NASync DH2300
- Spiegelt Fotos und Dokumente der ganzen Familie auf zwei Platten im eigenen Heimnetz
- Zwei Einschübe, also Spiegelung gegen den Plattenausfall
- App für Handy und Rechner ist schnell eingerichtet
- Zu wenig Rechenkraft für Videos, die umgerechnet werden müssen
- Software ist schlicht und auf die Grundfunktionen beschränkt
Was steckt in der Box
Die UGREEN NASync DH2300 ist ein Netzwerkspeicher mit zwei Einschüben für Festplatten. Sie steht im Heimnetz und sammelt Fotos, Dokumente und Sicherungen von Handy und Rechner an einem Ort, der Ihnen gehört. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher. Steckplätze für SSDs gibt es keine. Eingerichtet und bedient wird das Gerät über eine App für Handy und Rechner.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,5. Die Lautstärke erreicht mit 8,4 ihren höchsten Wert: Ein ARM-Prozessor braucht wenig Kühlung, also bleibt das Gerät ruhig. Die Software kommt auf 7,6, weil die App die Einrichtung kurz hält und Handy und Rechner direkt anbindet. Leistung und Erweiterung stehen bei 7. Der Prozessor reicht für Fotos und Dateien, rechnet aber keine Videos um. Mehr als zwei Einschübe und Steckplätze für SSDs fehlen.
Warum wir es ausgewählt haben
Die DH2300 erledigt den Kern eines NAS ohne Umweg. Die zwei Einschübe erlauben eine Spiegelung: Beide Platten halten dieselben Daten, und fällt eine aus, bleibt alles erhalten. Die App macht die Einrichtung kurz, auch ohne Vorwissen. Der Kompromiss liegt in der Rechenkraft. Für Fotos, Dokumente und Sicherungen reicht sie, für Videos, die umgewandelt werden müssen, nicht. Wer eine erste eigene Cloud sucht, bekommt genau das, ohne Ballast.
Für wen
Für Haushalte, die Fotos und Dokumente aus fremden Clouds nach Hause holen wollen. Für Einsteiger, die ein NAS ohne Vorwissen einrichten möchten. Und für alle, die ihre Sicherungen gespiegelt im eigenen Netz wissen wollen.
Worauf Sie achten sollten
Die Rechenkraft reicht nicht, um Videos beim Streamen umzuwandeln. Spielt Ihr Fernseher oder Handy ein Format nicht selbst ab, läuft die Wiedergabe nicht. Mit zwei Einschüben ist die Erweiterung begrenzt: Mehr Platz gibt es nur über größere Platten. Steckplätze für SSDs fehlen ganz. Planen Sie die Plattengröße deshalb von Anfang an großzügig.
QNAP TS-133
Erstes eigenes NAS- Einfacher Einstieg in den eigenen Netzwerkspeicher
- Sehr kompakt und leise
- Volle QNAP-Software mit Zusatzprogrammen
- Nur ein Einschub, es gibt keine Spiegelung und damit keinen Ausfallschutz
- ARM-Prozessor ohne Videoumwandlung
Was steckt in der Box
Das QNAP TS-133 ist ein Netzwerkspeicher mit einem einzigen Einschub für eine Festplatte. Es stellt Ihre Dateien im Heimnetz und auf Wunsch auch unterwegs bereit. Im Inneren arbeitet ein ARM-Prozessor mit 2 GB Arbeitsspeicher. Steckplätze für M.2-SSDs gibt es keine, eine Hardware-Videoumwandlung ebenfalls nicht. Auf dem Gerät läuft das Betriebssystem von QNAP mit Zusatzprogrammen, die Sie bei Bedarf nachinstallieren.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 6,9. Den höchsten Wert erreicht die Lautstärke mit 8,8: Mit nur einer Platte und einem ARM-Prozessor bleibt das Gerät sehr leise. Die Software kommt auf 7,8, weil das volle QNAP-Betriebssystem mit Zusatzprogrammen bereitsteht. Die Leistung erhält 6: Der ARM-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher reichen für Dateien und Sicherungen, eine Videoumwandlung fehlt aber. Die Erweiterung steht bei 5, denn es gibt nur einen Einschub und keinen M.2-Steckplatz.
Warum wir es ausgewählt haben
Dieses NAS macht eine Sache ordentlich: Es bringt eine Festplatte ins Netzwerk und macht sie von überall erreichbar. Die Software ist ausgereift und bietet mehr, als die kleine Hardware vermuten lässt. Dazu ist das Gerät kompakt und leise genug für das Wohnzimmerregal. Der Kompromiss ist deutlich: Mit einem Einschub gibt es keine Spiegelung. Fällt die Platte aus, sind die Daten darauf weg, wenn Sie nicht anderswo sichern. Wer das einplant, bekommt einen schlichten, ruhigen Netzwerkspeicher.
Für wen
Für Einsteiger, die einen eigenen Netzwerkspeicher für Dokumente und Fotos wollen und schon eine externe Sicherung haben. Auch als Sicherungsziel für die Rechner im Haushalt ist es eine solide Lösung.
Worauf Sie achten sollten
Ohne Spiegelung ist eine zusätzliche Sicherung auf einem anderen Datenträger Pflicht. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 GB knapp: Viele Zusatzprogramme gleichzeitig vertragen sich damit schlecht. Wer Filme auf Fernseher oder Handy streamen will, sollte wissen: Der ARM-Prozessor wandelt Videos nicht per Hardware um. Spielt Ihr Gerät das Format direkt ab, ist das kein Problem.
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