Bestes Mainboard bis 100 Euro 2026
Unter hundert Euro entscheidet nicht der Chipsatz, sondern der Sockel darüber, ob der Kauf sich lohnt.
Für dasselbe Geld bekommen Sie hier ein Board für einen ausgelaufenen Intel-Sockel oder eines für eine Plattform, die noch neue Prozessoren bekommt. Das ist derselbe Preis für zwei sehr unterschiedliche Zukünfte, und es ist die wichtigste Entscheidung in dieser Preisklasse.
Der zweite Punkt sind die RAM-Steckplätze. Zwei statt vier ist der häufigste Sparposten unter hundert Euro, und er kostet Sie später bares Geld, wenn Sie aufrüsten wollen.
So funktioniert diese Liste · mit Partnerlinks
Standardmäßig nach dem Preisfreund-Score. Die Liste öffnet in unserem Redaktionsurteil von 0 bis 10, das die für diese Kategorie wichtigen Kriterien gewichtet. Mit den Sortier-Buttons sortieren Sie die Liste auch nach Preis-Leistung, dem Score gewogen gegen den aktuellen Preis, oder nach einem einzelnen Kriterium.
Alle Shop-Links auf dieser Seite sind Werbelinks. Erhalten wir über einen Kauf eine Provision, beeinflusst das unsere Reihenfolge nicht.
ASUS Prime B650M-A WIFI II
Mit drei PCIe-x16-Slots- Vier DDR5-Slots im Micro-ATX-Format
- WLAN und Bluetooth ab Werk
- Drei PCIe-4.0-x16-Steckplätze
- Kein PCIe 5.0 für die Grafikkarte.
- Von den drei x16-Steckplätzen führen zwei elektrisch nur eine Lane.
Was steckt in der Box
Das ASUS Prime B650M-A WIFI II ist ein Micro-ATX-Mainboard für AMD-Prozessoren mit Sockel AM5, gebaut auf dem B650-Chipsatz. Vier DDR5-Steckplätze nehmen den Arbeitsspeicher auf. Für Laufwerke gibt es zwei M.2- und vier SATA-Anschlüsse. Der M.2-Speicher kann PCIe 5.0 nutzen. Drei PCIe-4.0-x16-Steckplätze nehmen Grafikkarte und Erweiterungskarten auf. WiFi 6, Bluetooth 5.2, 2,5-Gigabit-LAN, 8-Kanal-Sound und USB 3.2 Gen 2 sind fest verbaut.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 8. Die Ausstattung kommt auf 8: Vier DDR5-Steckplätze, zwei M.2-Anschlüsse und WLAN machen das kleine Format komplett. Die Anschlüsse erreichen mit 8,4 den höchsten Wert, getragen von WiFi 6, Bluetooth 5.2 und 2,5-Gigabit-LAN. Die Aufrüstbarkeit steht bei 7,8, weil der Grafikkarte PCIe 5.0 fehlt und die beiden Zusatzsteckplätze elektrisch schmal angebunden sind. VRM und Kühlung landen bei 7,6: solide dimensioniert, aber nicht üppig.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Board bringt vier Speicherslots, WLAN und drei lange Erweiterungssteckplätze in ein kompaktes Micro-ATX-Format. Damit bleibt der Rechner klein und beim Arbeitsspeicher trotzdem ausbaufähig. Funk und schnelles LAN sind ab Werk dabei, eine Steckkarte dafür entfällt. Der Kompromiss liegt bei den Reserven: Die Grafikkarte läuft über PCIe 4.0, und die Spannungsversorgung ist solide, aber nicht üppig. Wer das akzeptiert, bekommt ein vollständig ausgestattetes AM5-Fundament auf kleiner Fläche.
Für wen
Für alle, die einen kompakten AM5-Rechner zum Spielen oder Arbeiten bauen und dabei weder auf WLAN noch auf vier Speicherslots verzichten wollen. Auch Erstbauer finden hier ein Board, das ohne Zusatzkarten auskommt.
Worauf Sie achten sollten
Das Gehäuse muss Micro-ATX aufnehmen. Eine Grafikkarte mit PCIe 5.0 läuft hier nur mit PCIe 4.0. Die beiden zusätzlichen x16-Steckplätze sind mechanisch lang, elektrisch aber schmal angebunden. Für schnelle Steckkarten taugen sie kaum. Prüfen Sie außerdem, welche Speichermenge Ihre BIOS-Version unterstützt.
ASRock B850M-X R2.0
Für schlichte Spiele-PCs- Aktueller B850-Chipsatz mit 2,5-Gigabit-LAN und zwei M.2-Anschlüssen
- Zwei DDR5-Slots für bis zu 128 Gigabyte
- Sockel AM5 mit langer Perspektive
- Nur zwei RAM-Slots, ein späterer Ausbau bedeutet Module wegwerfen.
- Kein WLAN an Bord.
Was steckt in der Box
Das ASRock B850M-X R2.0 ist ein Mainboard im Micro-ATX-Format für AMD-Prozessoren im Sockel AM5. Es basiert auf dem B850-Chipsatz. Zwei DDR5-Slots nehmen bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher auf. Für Laufwerke gibt es zwei M.2-Anschlüsse und vier SATA-Anschlüsse. Dazu kommen ein PCIe-x1-Steckplatz, 2,5-Gigabit-LAN, 8-Kanal-Sound und eine Reihe von USB-Anschlüssen. WLAN ist nicht eingebaut.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,7. Die Ausstattung erreicht 7,8: B850-Chipsatz, DDR5, zwei M.2-Anschlüsse und 2,5-Gigabit-LAN decken das Nötige für einen Spielerechner ab. VRM/Kühlung kommt ebenfalls auf 7,8 und ist damit kein Schwachpunkt. Die Aufrüstbarkeit steht bei 7,6, weil es nur zwei RAM-Slots gibt: Mehr Arbeitsspeicher heißt später, die Module zu tauschen. Die Anschlüsse liegen mit 7,4 am niedrigsten, vor allem weil WLAN fehlt.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Board bringt alles mit, was ein AM5-Rechner mit einer Grafikkarte braucht: aktuellen Chipsatz, DDR5 und Platz für zwei schnelle NVMe-SSDs. Das schnelle Netzwerk per Kabel ist eine gute Grundlage für Spiele und große Downloads. Der Kompromiss liegt beim Ausbau: nur zwei RAM-Slots und kein WLAN. Wer damit leben kann, bekommt die aktuelle AMD-Plattform in kompakter Form und ohne Ballast. Genau dafür verdient es seinen Platz.
Für wen
Für alle, die einen Spiele- oder Arbeitsrechner mit einer Grafikkarte auf Sockel AM5 bauen. Auch wer einen kompakten Rechner im Micro-ATX-Gehäuse plant und das Netz per Kabel anschließt, ist hier richtig.
Worauf Sie achten sollten
Kaufen Sie den Arbeitsspeicher gleich in der Größe, die Sie langfristig brauchen: Es gibt nur zwei Slots. WLAN fehlt, ohne Netzwerkkabel brauchen Sie einen zusätzlichen Adapter. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Gehäuse Micro-ATX aufnimmt.
ASRock B860M-H2
Core Ultra mit PCIe 5.0- PCIe 5.0 für die Grafikkarte unter neunzig Euro
- Sockel LGA1851 für Intel Core Ultra
- Zwei DDR5-Slots für bis zu 128 Gigabyte
- Nur zwei RAM-Slots, Aufrüsten heißt tauschen.
- Kein WLAN an Bord.
- Sparsam bestückte Rückseite.
Warum diese Bewertung
Die 7,8 bei der Ausstattung ist für den Preis bemerkenswert: Einen PCIe-5.0-Steckplatz haben in dieser Klasse die wenigsten.
Die 7,6 bei der Aufrüstbarkeit begrenzen die zwei RAM-Slots.
Die 7,4 bei den Anschlüssen ist die niedrigste unter den B860-Boards dieser Liste, denn hier wurde an der Rückseite gespart.
ASRock B650M-HDV/M.2
Ideal für AM5-Einsteiger- Sockel AM5 für unter hundert Euro
- Zwei PCIe-4.0-x16-Steckplätze (x16 und x4)
- Zwei DDR5-Slots bis 128 Gigabyte
- Nur zwei RAM-Slots, Aufrüsten heißt tauschen.
- Kein WLAN an Bord.
- B650 statt des neueren B850.
Warum diese Bewertung
Alle vier Säulen liegen zwischen 7,4 und 7,6. Das beschreibt dieses Board zutreffend: Es fällt in keiner Richtung auf.
Die 7,4 bei der Aufrüstbarkeit folgt aus zwei RAM-Slots.
Gegenüber dem ASRock B850M-X R2.0 zahlen Sie hier weniger, bekommen aber auch den älteren Chipsatz.
Gigabyte B860M E
Core Ultra ohne Extras- Sockel LGA1851 für die aktuellen Intel-Core-Ultra-Prozessoren
- DDR5-Arbeitsspeicher bis 128 Gigabyte
- Micro-ATX, passt in fast jedes Gehäuse
- Kein PCIe 5.0 für die Grafikkarte.
- Kein WLAN an Bord.
Was steckt in der Box
Das Gigabyte B860M E ist ein Micro-ATX-Mainboard mit Intel-B860-Chipsatz für Prozessoren der Reihe Core Ultra auf Sockel LGA1851. Es nimmt DDR5-Arbeitsspeicher bis 128 Gigabyte auf. Die Grafikkarte steckt in einem PCIe-4.0-x16-Slot. Für Laufwerke gibt es zwei M.2-Steckplätze mit PCIe 4.0 und vier SATA-Anschlüsse. Die Stromversorgung des Prozessors arbeitet mit 4+1+2 Phasen. Dazu kommen Gigabit-LAN, 8-Kanal-Sound, USB 3.2 Gen 1 und HDMI 2.1 für die Grafikeinheit des Prozessors.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,5. Die Ausstattung erreicht 7,6 und ist damit der stärkste Einzelwert: aktueller Sockel, DDR5 bis 128 Gigabyte und zwei schnelle M.2-Steckplätze. Die Anschlüsse kommen auf 7,4, denn WLAN fehlt und es gibt nur Gigabit-LAN. Die Aufrüstbarkeit liegt ebenfalls bei 7,4: Neben dem Grafikslot bleibt nur ein kleiner Zusatzsteckplatz. VRM/Kühlung erhält 7,4, weil 4+1+2 Phasen für sparsame und mittlere Prozessoren reichen, aber wenig Reserve lassen.
Warum wir es ausgewählt haben
Das Board bringt die aktuelle Intel-Plattform in ein kompaktes Format und lässt alles weg, was nicht zwingend nötig ist. Was es gut macht: DDR5, zwei M.2-SSDs mit PCIe 4.0 und ein vollwertiger Grafikslot sind an Bord. Was es Sie kostet: kein WLAN, kein PCIe 5.0 und eine Stromversorgung ohne große Reserve. Für einen schlanken Rechner mit Core Ultra genügt das. Seinen Platz verdient es, weil es die Grundlagen sauber erfüllt und keinen Ballast mitbringt.
Für wen
Für alle, die einen kompakten Büro-, Familien- oder Spielerechner mit Core Ultra bauen und kein WLAN brauchen. Auch für alle, die ihren ersten Rechner selbst zusammenstellen.
Worauf Sie achten sollten
Wenn Sie den Arbeitsspeicher später erweitern wollen, klären Sie vor dem Kauf, wie viele Speicherplätze das Board hat. WLAN fehlt: Dafür brauchen Sie eine Steckkarte oder einen USB-Adapter. Grafikkarten mit PCIe 5.0 laufen hier im 4.0-Modus.
Gigabyte B650M S2H
Für AM5-Bürorechner- Der günstigste AM5-Einstieg dieser Liste
- Zwei DDR5-Slots bis 128 Gigabyte
- Sockel AM5 mit langer Perspektive
- Nur ein PCIe-x16-Steckplatz für Karten.
- Kein WLAN, kein PCIe 5.0, zwei RAM-Slots.
Warum diese Bewertung
Die 7,2 bei den Anschlüssen ist der niedrigste Wert unter den AM5-Boards dieser Liste: ein x16-Steckplatz, ein x1-Steckplatz, kein WLAN.
Die 7,4 bei der Ausstattung und der Aufrüstbarkeit entsprechen einem Einstiegsboard mit zwei RAM-Slots.
Was dieses Board trotzdem interessant macht, ist der Sockel: AM5 bekommt bei AMD noch neue Prozessoren, ein H610-Board für denselben Preis nicht.
Gigabyte B760M H DDR4
Für Aufrüster mit DDR4- Nutzt vorhandene DDR4-Module weiter
- B760-Chipsatz für unter achtzig Euro
- Passend für Intel der 12. bis 14. Generation
- DDR4 ist eine Sackgasse, ein späterer Wechsel auf DDR5 geht nicht.
- Maximal 64 Gigabyte Arbeitsspeicher.
- LGA1700 bekommt keine neuen Prozessoren mehr.
Warum diese Bewertung
Die 6,8 bei der Aufrüstbarkeit ist die niedrigste dieser Liste, und dafür gibt es zwei Gründe: DDR4 statt DDR5, und ein Sockel, für den keine neuen Prozessoren mehr erscheinen.
Die 7,4 bei VRM und Kühlung ist solide für die Preisklasse.
Dieses Board ergibt genau dann Sinn, wenn Sie brauchbare DDR4-Module besitzen. Sonst nicht.
ASRock H810M-H
Für LGA1851-Bürorechner- Günstigster Einstieg in Sockel LGA1851
- Zwei DDR5-Slots für bis zu 128 Gigabyte
- Aktuelle Prozessorgeneration nutzbar
- H810 ist der kleinste Chipsatz, Übertaktung und viele Lanes gibt es nicht.
- Nur zwei RAM-Slots.
- Kein WLAN an Bord.
Warum diese Bewertung
Die 7,0 bei Ausstattung und Anschlüssen ist die niedrigste unter den LGA1851-Boards hier, und das liegt am Chipsatz: H810 bietet weniger Lanes und weniger USB als B860.
Die 7,2 bei der Aufrüstbarkeit liegt trotzdem über den H610-Boards, weil der Sockel aktuell ist und noch neue Prozessoren bekommt.
ASUS Prime H610M-K ARGB
Mit ARGB-Anschlüssen- DDR5 auf einem H610-Board
- ARGB-Anschlüsse für Beleuchtung
- Von ASUS, mit entsprechendem BIOS-Support
- H610 lässt weder Übertaktung noch schnellen Speicher zu.
- Nur zwei RAM-Slots.
- LGA1700 bekommt keine neuen Prozessoren mehr.
Warum diese Bewertung
Die 6,6 bei der Aufrüstbarkeit ist niedrig und ehrlich: ausgelaufener Sockel, zwei RAM-Slots, ein Chipsatz ohne Reserven.
Die 7,2 bei VRM und Kühlung liegt über dem Gigabyte H610M S2H V2, weil ASUS hier etwas großzügiger dimensioniert.
Wer heute neu kauft und die Wahl hat, nimmt für zwanzig Euro mehr ein Board mit aktuellem Sockel.
Gigabyte H610M S2H V2
Für LGA1700-Bürorechner- Das günstigste Board dieser Liste
- DDR5 statt DDR4 trotz Einstiegsklasse
- Micro-ATX passt in fast jedes Gehäuse
- H610 lässt weder Übertaktung noch schnellen Speicher zu.
- Nur zwei RAM-Slots.
- LGA1700 bekommt keine neuen Prozessoren mehr.
Warum diese Bewertung
Die 6,6 bei Ausstattung und Aufrüstbarkeit sind die niedrigsten dieser Liste. Das ist kein Fehler des Boards, sondern seine Position: Es ist das billigste Stück Platine, auf dem ein aktueller Intel läuft.
Die 6,8 bei den Anschlüssen liegt gleichauf mit dem ASUS Prime H610M-K ARGB.
Kaufen Sie es, wenn der Prozessor schon feststeht und der Rechner nie wachsen soll.
Leserbewertungen
Noch keine Bewertungen. Haben Sie Erfahrung mit einem dieser Produkte? Schreiben Sie unten Ihre Bewertung.

Schreiben Sie Ihre Bewertung