Die besten Sofortbildkameras bis 110 Euro
Bei Sofortbildkameras ist der Kaufpreis die kleinere Hälfte. Der Film kostet auf Dauer mehr.
Diese vier bleiben unter 110 Euro, gehen danach aber unterschiedlich ins Geld. Instax-mini-Film ist der günstigste, Polaroid-Go-Film der teuerste pro Bild, und das ZINK-Papier der Kodak liegt dazwischen und braucht dafür gar keine Tinte.
Technisch wird hier bewusst verzichtet. Keine dieser vier hat ein Display, keine lässt Sie vor dem Drucken auswählen. Die Fujifilm SQUARE SQ1 ist trotzdem die stärkste des Feldes, weil sie als einzige quadratischen Instax-Film belichtet und damit ein deutlich größeres Bild liefert.
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Fujifilm Instax SQUARE SQ1
Einzige mit quadratischem Instax-Film- Quadratische Bilder mit 62 x 62 mm, Platz für mehrere Gesichter
- Belichtung stellt sich automatisch ein
- Selfie-Modus über den Objektivring, mit Spiegel
- Kein Display, keine Auswahl vor dem Drucken
- Braucht zwei CR2-Batterien statt eines Akkus
Was steckt in der Box
Die Fujifilm Instax SQUARE SQ1 ist eine analoge Sofortbildkamera für Instax-SQUARE-Film. Jedes Bild kommt direkt aus der Kamera und misst 62 x 62 mm. Eingeschaltet wird sie durch Drehen des Objektivs. Eine weitere Drehung aktiviert den Selfie-Modus, ein Spiegel am Objektiv hilft beim Ausrichten. Der Modus eignet sich auch für Nahaufnahmen auf 30 bis 50 cm. Die Belichtung regelt sie selbst. Strom liefern CR2-Batterien. Display, Bluetooth und App fehlen, Handyfotos druckt sie nicht.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7,6. Bildformat erreicht 8,2: Die quadratischen Bilder mit 62 x 62 mm bieten Platz für mehrere Gesichter. Bedienung kommt ebenfalls auf 8,2, denn ein Dreh am Objektiv schaltet ein und wechselt in den Selfie-Modus. Bildqualität steht bei 7,6: Die automatische Belichtung liefert auch bei wenig Licht helle Bilder, eingreifen können Sie nicht. Ausstattung bleibt bei 6,4, weil Display, App und Akku fehlen.
Warum wir es ausgewählt haben
Die Kamera macht eine Sache und macht sie ordentlich: quadratische Sofortbilder ohne Umweg. Objektiv drehen, auslösen, fertig. Um die Belichtung müssen Sie sich nicht kümmern, und der Selfie-Spiegel zeigt, ob alle im Bild sind. Der Kompromiss: Jede Aufnahme wird sofort gedruckt, ohne Vorschau und ohne Korrektur. Ein misslungenes Bild verbraucht trotzdem Film. Wer damit leben kann, bekommt eine Kamera, die beim Fotografieren nicht im Weg steht.
Für wen
Für alle, die Erinnerungen als echtes Foto in der Hand halten möchten: auf Partys, Reisen oder Familienfesten. Jugendliche kommen damit ebenso zurecht wie Erwachsene, die ohne Menüs und Einstellungen fotografieren wollen.
Worauf Sie achten sollten
Es passt nur Instax-SQUARE-Film in die Kamera. Sie läuft mit CR2-Batterien, nehmen Sie für lange Tage Ersatz mit. Einen Selbstauslöser und Doppelbelichtungen bietet sie nicht. Wollen Sie selbst aufs Bild, bleibt der Selfie-Modus auf Armlänge.
Fujifilm Instax mini 12
Sofortbild-Einsteiger- Gibt das Bild in fünf Sekunden aus, auf echtem Instax-mini-Film
- Belichtung und Blitz regeln sich automatisch
- Nahmodus und Selfie-Spiegel eingebaut
- Keine Auswahl, jedes Bild wird gedruckt
- Keine Doppelbelichtung, kein Selbstauslöser
Was steckt in der Box
Die Fujifilm Instax mini 12 ist eine analoge Sofortbildkamera für Instax-mini-Film. Eine Kassette reicht für zehn Aufnahmen, jedes Bild misst 62 x 46 mm. Das Objektiv hat 60 mm Brennweite und Blende 12,7. Scharf wird es ab 0,3 Metern, im Nahmodus von 0,3 bis 0,5 Metern. Der Verschluss arbeitet von 1/2 bis 1/250 Sekunde, der Blitz reicht bis 2,2 Meter. Das Gehäuse misst 104 x 122 x 66,6 mm. Display und App gibt es nicht.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 7. Am höchsten steht die Bedienung mit 8,6: Einschalten, Nahmodus und Ausschalten laufen über einen einzigen Drehring. Die Bildqualität erreicht 6,8, weil die Automatik ordentlich belichtet, Sie aber nicht eingreifen können. Das Bildformat kommt auf 6,6: Das Mini-Bild ist handlich, aber klein. Die Ausstattung bleibt bei 6, denn Selbstauslöser, Doppelbelichtung und Display fehlen.
Warum wir es ausgewählt haben
Die Kamera macht Sofortbild so einfach wie möglich. Sie drehen am Objektivring, zielen und drücken ab. Den Blitz schaltet sie selbst zu, bei wenig Licht mit Langzeitsynchronisation. Selfie-Spiegel und Nahmodus sind eingebaut, die Parallaxenkorrektur hält das Bild deckungsgleich mit dem Sucher. Nach fünf Sekunden schiebt sie das Bild heraus. Der Kompromiss: Sie haben keinen Einfluss auf Belichtung und Blitz, und jedes Bild landet sofort auf Film. Wer genau das will, bekommt eine Kamera ohne Hürden.
Für wen
Für Erwachsene und Jugendliche, die zum ersten Mal Sofortbilder machen. Und für Feiern und Ausflüge, bei denen jeder die Kamera einfach weiterreichen kann.
Worauf Sie achten sollten
Die Kamera läuft mit AA-Batterien statt mit einem Akku: Halten Sie Ersatz bereit. Jedes Bild verbraucht ein Blatt Film, eine Kassette reicht für zehn Aufnahmen. Fotos vom Handy druckt sie nicht. Ohne Selbstauslöser braucht ein Gruppenbild jemanden hinter der Kamera.
Polaroid Go Generation 3
Kleinste der Liste- Passt in eine Jackentasche und ist so immer dabei
- Rein analog: kein Display, keine App, keine Einstellungen
- Blitz hilft bei schwierigen Lichtverhältnissen
- Das Bild misst nur 47 x 46 mm: Für Gruppenfotos wird es schnell eng.
- Belichtet ausschließlich Go-Film; ein anderes Filmformat passt nicht hinein.
Was steckt in der Box
Die Polaroid Go Generation 3 ist eine analoge Sofortbildkamera im Taschenformat. Sie belichtet Go-Film und gibt jedes Bild direkt als Abzug aus, der sich in wenigen Minuten entwickelt. Das Bild misst 47 x 46 mm. Strom liefert ein eingebauter Akku, Batterien brauchen Sie nicht. Ein Display, Bluetooth oder eine App gibt es nicht, und Fotos vom Handy druckt sie nicht. Dazu kommt ein Blitz für schwierige Lichtverhältnisse, und Selfies gelingen mit eng gefasstem Bildausschnitt.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 6,8. Die Bedienung erreicht 7,8: Sie zielen, drücken ab und halten den Abzug in der Hand, ohne Menü und ohne App. Die Bildqualität kommt auf 7, getragen vom typischen Polaroid-Look und dem Blitz für wenig Licht. Die Ausstattung steht bei 6,4, weil Display, Bluetooth und Handydruck fehlen. Das Bildformat erhält 6: Mit 47 x 46 mm bleibt der Abzug klein.
Warum wir es ausgewählt haben
Die Go macht Sofortfotografie so mobil wie möglich. Sie passt in eine Jackentasche, läuft mit eingebautem Akku und verlangt keine Einstellungen. Damit ist sie auch dann dabei, wenn Sie gar nicht ans Fotografieren gedacht haben. Der Kompromiss steckt im Bild: Ein Abzug von 47 x 46 mm hält eher Erinnerungen fest als Details. Gruppenfotos und Landschaften wirken darauf schnell gedrängt. Wer das akzeptiert, bekommt echte analoge Abzüge aus einem Gehäuse, das überallhin mitkommt.
Für wen
Für alle, die unterwegs spontan Fotos zum Anfassen machen wollen: auf Festivals, Reisen oder Partys. Die Go eignet sich für Jugendliche als erste Kamera, ebenso für Erwachsene, die analog fotografieren möchten, ohne sich um Technik zu kümmern.
Worauf Sie achten sollten
Die Go belichtet ausschließlich Go-Film; ein anderes Filmformat passt nicht hinein. Jeder Druck auf den Auslöser verbraucht ein Bild, eine Vorschau gibt es nicht. Wer Handyfotos drucken oder Bilder vorher am Display prüfen will, ist hier falsch: Beides kann die Go nicht.
Kodak Printomatic
Kinder und Partys- Druckt jedes Foto sofort aus, ganz ohne Handy oder App
- ZINK-Papier ohne Tinte, Rückseite klebt
- Schlichte Bedienung: Auslöser, Farbschalter, Blitz und Selbstauslöser
- Einfache Bildqualität: Farben wirken blass, Details bleiben bescheiden
- Kein Display und keine App
Was steckt in der Box
Die Kodak Printomatic ist eine digitale Sofortbildkamera, die jedes Foto direkt nach der Aufnahme ausdruckt. Ein 10-MP-CMOS-Sensor und ein festes 8-mm-Objektiv mit Blende f/2 nehmen das Bild auf. Gedruckt wird auf ZINK-Papier im Format 50 x 76 mm, ganz ohne Tinte oder Toner. Die Ausdrucke sind wasserfest, reißfest und haben eine selbstklebende Rückseite. Ein eingebauter Akku liefert den Strom, das Gewicht liegt bei 200 g. Auf Wunsch speichert eine MicroSD-Karte bis 32 GB die Bilder zusätzlich digital.
Warum diese Bewertung
Der Preisfreund-Score liegt bei 6,7. Den höchsten Wert erreicht die Bedienung mit 8,4: Auslöser drücken, das Foto kommt heraus, Menüs gibt es keine. Die Bildqualität erhält 6, denn Sensor und ZINK-Papier liefern einfache Farben und wenig Detail. Das Bildformat kommt auf 6,4: 50 x 76 mm sind handlich, aber klein. Die Ausstattung steht bei 6, weil Display, App und Handydruck fehlen.
Warum wir es ausgewählt haben
Diese Kamera macht Fotos sofort greifbar. Jedes Bild landet direkt auf Papier, ohne Handy und ohne App. ZINK-Papier braucht keine Patronen, und die klebende Rückseite macht jedes Foto zum Sticker. Der Kompromiss: Ohne Display sehen Sie das Bild erst auf dem Ausdruck, und jeder Fehlversuch kostet ein Blatt. Dafür bekommen Sie eine leichte Kamera, die keine Einarbeitung verlangt.
Für wen
Für Kinder mit der ersten eigenen Kamera und für Partys, auf denen Bilder sofort die Runde machen. Auch Erwachsene, die für Tagebuch, Notizbuch oder Pinnwand schnelle Fotos zum Aufkleben wollen, sind hier richtig.
Worauf Sie achten sollten
Die Kamera druckt nur eigene Aufnahmen, Handyfotos lassen sich nicht übertragen. Ohne Display gibt es keine Vorschau: Erst der Ausdruck zeigt das Ergebnis. Planen Sie daher genug ZINK-Papier ein. Der Akku ist fest eingebaut und wird geladen, nicht getauscht.
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