Die besten Drohnen unter 250 Gramm

Geprüft von Juri & Bodi Preise zuletzt geändert am 16. Oktober 2026

250 Gramm sind in Europa keine Zahl im Datenblatt, sondern eine Grenze im Luftrecht.

Darunter tragen Drohnen die Kennzeichnung C0 und dürfen in der offenen Kategorie A1 fliegen. Sie brauchen dann nur die Registrierung als Betreiber und den kleinen Online-Kompetenznachweis A1/A3, nicht die aufwendigere Prüfung A2. Genau deshalb bauen alle Hersteller so hartnäckig auf 249 Gramm hin.

Verzicht bedeutet das kaum noch. Vier dieser zehn fliegen 31 Minuten oder länger, fünf erkennen Hindernisse rundum, und eine nimmt sogar rundum in 8K auf. Achten Sie nur auf einen Fallstrick: Wechselakkus mit mehr Kapazität heben eine Drohne über die Grenze, und dann gilt die Erleichterung nicht mehr.

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DJI Mini 5 Pro + Remote Controller

DJI Mini 5 Pro + Remote Controller

Beste unter 250 Gramm
9,4 Bildqualität
8,8 Flugzeit
8,8 Reichweite
9,4 Sicherheit
  • 249,9 Gramm, C0-Kennzeichnung
  • 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln
  • 4K mit 120 Bildern pro Sekunde
  • 36 Minuten Flugzeit pro Akku: Für längere Drehs brauchen Sie Ersatzakkus.
  • Nur ein Akku im Lieferumfang.

Was steckt in der Box

Die DJI Mini 5 Pro + Remote Controller ist eine faltbare Kameradrohne der C0-Klasse, die in jede Tasche passt. Ihr 1-Zoll-Sensor löst 50 Megapixel auf, Videos entstehen in 4K mit 10-Bit-Farbprofilen und echtem HDR. Der Gimbal dreht um 225 Grad und ermöglicht echte Hochformataufnahmen. Ein Akku hält bis zu 36 Minuten. Intern stehen 42 GB bereit, dazu ein MicroSD-Steckplatz für Karten bis 1 TB. Die Fernsteuerung gehört zum Set.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 9,1. Bildqualität erreicht 9,4: Der 1-Zoll-Sensor liefert auch bei wenig Licht saubere Bilder, 10-Bit und HDR lassen Spielraum für die Bearbeitung. Sicherheit kommt ebenfalls auf 9,4, weil die Drohne Hindernisse in alle Richtungen erkennt, auch nachts, und ohne GPS zurückfindet. Flugzeit steht bei 8,8 dank 36 Minuten pro Akku. Reichweite liegt ebenfalls bei 8,8: Die Funkverbindung trägt bis 21.000 Meter.

Warum wir es ausgewählt haben

Die Drohne bringt eine große Kamera in die C0-Klasse. Damit fliegen Sie mit weniger Auflagen und haben trotzdem einen 1-Zoll-Sensor in der Luft. Die Hinderniserkennung arbeitet auch nachts, nach vorne hilft zusätzlich LiDAR. Der Kompromiss liegt beim Akku: 36 Minuten reichen für einen Drehort, nicht für einen ganzen Tag. Für Luftaufnahmen in hoher Qualität aus einem kleinen Gehäuse verdient sie ihren Platz.

Für wen

Für Reisende, Wanderer und Content Creator, die gute Luftaufnahmen wollen, ohne schweres Gerät zu tragen. Wer viel für Social Media filmt, profitiert von den echten Hochformataufnahmen. Auch Einsteiger kommen mit MasterShots und QuickShots schnell zu brauchbaren Ergebnissen.

Worauf Sie achten sollten

Auch in der C0-Klasse gelten Regeln: Sie brauchen eine Haftpflichtversicherung für Drohnen und müssen sich als Betreiber registrieren, weil die Drohne eine Kamera trägt. Fliegen Sie nur in Sichtweite, auch wenn die Funkverbindung weit mehr erlaubt. Für 4K-Material lohnt eine schnelle MicroSD-Karte, sonst ist der interne Speicher mit 42 GB schnell voll.

2
DJI Lito X1 mit RC 2

DJI Lito X1 mit RC 2

Sicherste unter 250 Gramm
8,4 Bildqualität
8,8 Flugzeit
8,8 Reichweite
9,2 Sicherheit
  • 36 Minuten Flugzeit bei unter 250 Gramm
  • Rundum-Hinderniserkennung plus LiDAR nach vorn
  • 1/1,3-Zoll-Sensor mit HDR und 4K bei 100 Bildern
  • Fernsteuerung ist zum Fliegen zwingend
  • Rückkehr ohne Satellitensignal nur auf Routen, die zuvor bei gutem Licht gespeichert wurden

Was steckt in der Box

Die DJI Lito X1 mit RC 2 ist eine faltbare Kameradrohne, die zusammengeklappt auf eine Handfläche passt. Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit Blende f/1,7 filmt HDR in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde. Zeitlupen gelingen in 4K mit 100 Bildern. Der Dynamikumfang reicht über 14 Blendenstufen, dazu kommt 10-Bit D-Log M. Ein Akku hält bis zu 36 Minuten, der Akku Plus bis zu 52. Rundum-Kameras und ein LiDAR nach vorn erkennen Hindernisse. Sie fällt in die EU-Klasse C0.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 8,8. Am höchsten steht die Sicherheit mit 9,2: Rundum-Hinderniserkennung, ein LiDAR nach vorn und eine Rückkehr, die auch ohne Satellitensignal klappt. Die Flugzeit erhält 8,8, getragen von 36 Minuten mit einem Akku. Die Reichweite liegt ebenfalls bei 8,8, weil die O4-Übertragung ein stabiles Livebild in 1080p liefert. Die Bildqualität erhält 8,4, getragen vom 1/1,3-Zoll-Sensor mit HDR in 4K und 14 Blendenstufen.

Warum wir es ausgewählt haben

Sie verbindet lange Flugzeit mit einer Sicherheitsausstattung, die über Kameras hinausgeht. Das LiDAR misst Abstände unabhängig vom Kamerabild. Die Rückkehr gelingt auf gespeicherten Routen sogar ohne Satellitensignal. Beim Bild sorgen HDR, 10-Bit D-Log M und Zeitlupen in 4K für Spielraum. Der Kompromiss: Ohne die Fernsteuerung bleibt sie am Boden, und die längste Flugzeit gibt es nur mit dem größeren Akku. Für entspanntes, sicheres Fliegen mit ernsthafter Kamera verdient sie ihren Platz.

Für wen

Für Einsteiger, die von Anfang an sicher fliegen wollen, und für Reisende mit wenig Platz im Rucksack. Wer Videos selbst nachbearbeitet, nutzt 10-Bit D-Log M und 14 Blendenstufen.

Worauf Sie achten sollten

Ohne Fernsteuerung lässt sich die Drohne nicht fliegen. Die Rückkehr ohne Satellitensignal funktioniert nur auf Routen, die zuvor bei gutem Licht gespeichert wurden. Die 52 Minuten gelten nur für den Akku Plus. Prüfen Sie vor dem Flug die örtlichen Regeln und Luftraumfreigaben.

3
DJI Lito 1 Fly More Combo + Remote Controller

DJI Lito 1 Fly More Combo + Remote Controller

Lange Flüge auf Reisen
8,4 Bildqualität
8,8 Flugzeit
8,6 Reichweite
9,0 Sicherheit
  • 36 Minuten Flugzeit
  • Drei Akkus im Lieferumfang
  • Hinderniserkennung rundum bis 20 Meter
  • In der Dämmerung zeigt der 1/2-Zoll-Sensor schnell Bildrauschen.
  • Fliegen geht nur mit Fernsteuerung: Das Smartphone allein reicht nicht.

Was steckt in der Box

Die DJI Lito 1 Fly More Combo + Remote Controller ist eine kompakte Kameradrohne für Einsteiger. Ihr 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln filmt in 4K und macht Fotos in 8K. Ein Akku hält bis zu 36 Minuten in der Luft. Das Livebild kommt in 1080p aufs Smartphone an der Fernsteuerung. An Bord sind Hinderniserkennung, ActiveTrack, QuickShots, MasterShots, Hyperlapse und eine Rückkehrfunktion. Hochformat-Videos für soziale Medien sind ebenfalls möglich. Die Drohne fällt in die EU-Klasse C0, Aufnahmen wandern per WLAN 6 aufs Handy.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 8,7. Den höchsten Wert holt die Sicherheit mit 9: Die Hinderniserkennung bremst ab oder weicht aus, die Rückkehrfunktion bringt die Drohne heim. Die Flugzeit erreicht 8,8, denn bis zu 36 Minuten pro Akku lassen Zeit für die Motivsuche. Die Reichweite kommt auf 8,6 dank einer stabilen Videoübertragung. Die Bildqualität erhält 8,4: 4K-Video und 8K-Fotos sind scharf, nur bei wenig Licht setzt der 1/2-Zoll-Sensor Grenzen.

Warum wir es ausgewählt haben

Die Drohne verbindet lange Flugzeit mit einer Bedienung, die keine Flugerfahrung voraussetzt. Automatische Flugmodi übernehmen komplexe Kamerafahrten, ActiveTrack hält Personen und Objekte im Bild. Die Hinderniserkennung greift ein, bevor ein Fehler zum Absturz führt. Der Kompromiss liegt beim Licht: Bei Tag liefert der kleine Sensor saubere Bilder, in der Dämmerung rauscht es früher. Wer vor allem tagsüber fliegt, bekommt viel Drohne in einem kleinen Gehäuse.

Für wen

Für Einsteiger, die ohne lange Übung brauchbare Luftaufnahmen wollen. Für Reisende, die eine leichte Drohne im Rucksack mitnehmen. Und für Content-Creator, die Hochformat-Videos direkt für soziale Medien brauchen.

Worauf Sie achten sollten

Geflogen wird mit der Fernsteuerung, das Smartphone dient als Bildschirm. Prüfen Sie, ob das beiliegende Kabel zu Ihrem Handy passt. Die EU-Klasse C0 erspart viel Papierkram, als Betreiber einer Kameradrohne müssen Sie sich in der EU trotzdem registrieren. Flugverbotszonen gelten auch für kleine Drohnen.

4
Insta360 Antigravity A1

Insta360 Antigravity A1

Einzige mit Brille im Set
8,8 Bildqualität
7,2 Flugzeit
8,4 Reichweite
8,6 Sicherheit
  • Rundum 8K bei nur 249 Gramm Startgewicht
  • FPV-Brille und Bewegungscontroller liegen bei
  • Mit großem Akku bis zu 39 Minuten in der Luft
  • Mit dem großen Akku fällt sie aus der Klasse C0
  • 24 Minuten mit dem Standardakku sind knapp

Was steckt in der Box

Die Insta360 Antigravity A1 ist eine Drohne mit zwei Linsen, die in alle Richtungen zugleich filmt. Sie nimmt rundum in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf, der Sensor hat 55 Megapixel. Das Startgewicht liegt bei 249 Gramm, damit fällt sie in die EU-Klasse C0. Im Karton liegen eine FPV-Brille mit Kopfband und ein Bewegungscontroller mit Handschlaufe. Eine Hinderniserkennung ist an Bord.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 8,3. Den höchsten Wert holt die Bildqualität mit 8,8: Rundumvideo in 8K und 55 Megapixel tragen diese Note. Die Sicherheit erreicht 8,6, weil eine Hinderniserkennung mitfliegt und das Startgewicht in der Klasse C0 bleibt. Die Reichweite steht bei 8,4 und lässt weite Bahnen durch die Brille zu. Die Flugzeit fällt mit 7,2 ab: 24 Minuten mit dem Standardakku sind die Schwachstelle.

Warum wir es ausgewählt haben

Diese Drohne nimmt Ihnen beim Fliegen eine Entscheidung ab: wohin die Kamera zeigt. Den Ausschnitt wählen Sie nach dem Flug, und die Drohne selbst bleibt aus dem Rundumbild heraus. Brille und Bewegungscontroller machen das Fliegen direkt, ganz ohne Joysticks. Acht automatische Manöver wie Spiralen und Bögen liefern Aufnahmen, die sonst viel Übung verlangen. Der Kompromiss: Arbeit nach jedem Flug und eine knappe Flugzeit mit dem Standardakku.

Für wen

Für Reisende und Content-Creators, die Luftbilder mit wenig Gepäck wollen. Für Einsteiger, die lieber mit der Hand lenken als mit Sticks. Und für alle, die Material für VR oder Social Media drehen.

Worauf Sie achten sollten

Ein Rundumvideo ist noch kein fertiger Film: Den Ausschnitt legen Sie erst in der Software fest. Mit dem Standardakku bleiben 24 Minuten pro Flug. Ein größerer Akku hebt das Gewicht über 250 Gramm, dann gilt die Klasse C0 nicht mehr. Wer mit Brille fliegt, braucht in der EU einen Beobachter mit Sichtkontakt zur Drohne.

5
DJI Flip + Smart Controller

DJI Flip + Smart Controller

Fliegt ohne Fernsteuerung
8,0 Bildqualität
8,4 Flugzeit
8,0 Reichweite
8,0 Sicherheit
  • Fest verbaute Propellerschutzringe
  • 31 Minuten Flugzeit
  • Smart Controller mit eigenem Bildschirm
  • Die Bildübertragung endet bei 13 Kilometern.
  • Keine Hinderniserkennung rundum.

Was steckt in der Box

Das Set DJI Flip + Smart Controller verbindet eine faltbare Kameradrohne mit einer Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm. Die Propeller sitzen in einer vollständig umhüllten Schutzabdeckung. Gestartet wird aus der Handfläche, auch ganz ohne Fernsteuerung. Die Kamera hängt an einem mechanischen 3-Achsen-Gimbal und nutzt einen 1/1,3-Zoll-Sensor. Sie macht Fotos mit 48 Megapixeln und filmt in 4K, auf Wunsch im 10-Bit-Farbprofil D-Log M. Ein Akku mit 3.110 mAh reicht für bis zu 31 Minuten Flug.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 8,1. Den höchsten Säulenwert erreicht die Flugzeit mit 8,4: Ein Akku trägt die Drohne bis zu 31 Minuten. Die Bildqualität steht bei 8, getragen vom 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln. Die Reichweite erhält ebenfalls 8, weil die Bildübertragung bis zu 13 Kilometer schafft. Auch die Sicherheit liegt bei 8: Der umhüllte Propellerschutz entschärft Berührungen, die Hinderniserkennung arbeitet aber nicht rundum.

Warum wir es ausgewählt haben

Die Flip nimmt Einsteigern zwei Sorgen ab: den holprigen Start und die offenen Propeller. Sie hebt aus der Handfläche ab, und die umhüllten Propeller verzeihen einen Kontakt mit Hand oder Ast. Trotzdem bleibt die Kamera ernst zu nehmen, mit Gimbal und flachem Farbprofil für die Nachbearbeitung. Die KI-Motivverfolgung hält Sie im Bild, wenn Sie sich selbst filmen. Dafür nehmen Sie in Kauf, dass sie Hindernisse nicht von allen Seiten erkennt. Wer eng an Bäumen oder Mauern filmt, muss selbst aufpassen.

Für wen

Für Einsteiger, die ihren ersten Flug ohne Herzklopfen wagen wollen. Für Reisende und Vlogger, die eine kleine Drohne mit ordentlicher Kamera einpacken. Und für alle, die lieber ohne Handy am Controller fliegen.

Worauf Sie achten sollten

Die Flip fällt in die EU-Klasse C0. Einen Drohnenführerschein brauchen Sie damit nicht, wohl aber eine Registrierung als Betreiber und eine Haftpflichtversicherung. Fliegen Sie zudem stets auf Sicht: Die volle Übertragungsreichweite nutzen Sie in der Praxis nie aus.

6
DJI Neo 2 Fly More Combo + Remote Controller

DJI Neo 2 Fly More Combo + Remote Controller

Leichteste mit Sensoren
7,2 Bildqualität
6,6 Flugzeit
6,8 Reichweite
8,2 Sicherheit
  • Hinderniserkennung rundum bis 15 Meter
  • Drei Akkus im Lieferumfang
  • 4K mit 60 Bildern pro Sekunde
  • 19 Minuten pro Akku sind wenig.
  • 7 Kilometer Reichweite und ein 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln.

Was steckt in der Box

Die DJI Neo 2 Fly More Combo + Remote Controller ist eine Kameradrohne mit 151 Gramm und C0-Kennzeichnung. Die Kamera nutzt einen 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln, ein 2-Achsen-Gimbal stabilisiert das Bild. Ein vollständiger Propellerschutz umschließt die Rotoren. Ein Akku reicht für bis zu 19 Minuten, dank Wechselakku geht es danach direkt weiter. Gesteuert wird per Geste, App, Sprachbefehl oder mit der Fernsteuerung aus dem Set. Die Reichweite liegt bei bis zu 7.000 Metern.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 7,2. Am höchsten steht die Sicherheit mit 8,2: Hinderniserkennung mit automatischem Ausweichen, vollständiger Propellerschutz und Windstabilität bis 10,7 m/s tragen diesen Wert. Die Bildqualität erreicht 7,2, getragen vom 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln und dem 2-Achsen-Gimbal. Die Reichweite kommt mit bis zu 7.000 Metern auf 6,8. Die Flugzeit liegt mit 6,6 am niedrigsten: 19 Minuten pro Akku sind knapp bemessen.

Warum wir es ausgewählt haben

Die Neo 2 packt viel Sicherheit in ein sehr kleines Format. Sie erkennt Hindernisse, weicht ihnen selbst aus und schützt ihre Propeller vollständig. Start und Landung klappen aus der Hand, ActiveTrack folgt einem Motiv mit bis zu 12 m/s. Bei der Steuerung haben Sie die freie Wahl. Der Kompromiss liegt in der Ausdauer: Nach 19 Minuten muss ein frischer Akku rein. Für kurze, sichere Flüge mit Aufnahmen von sich selbst ist das ein stimmiges Paket.

Für wen

Für Einsteiger, die ohne Vorkenntnisse sicher fliegen wollen. Und für alle, die sich beim Wandern, Radfahren oder auf Reisen selbst filmen möchten, ohne eine Fernsteuerung bedienen zu müssen.

Worauf Sie achten sollten

Nach 19 Minuten ist ein Akku leer, für längere Drehs brauchen Sie geladenen Nachschub. Der 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln liefert solide Bilder, bei wenig Licht stößt er aber an Grenzen. Trotz C0-Kennzeichnung müssen Sie sich als Betreiber registrieren, weil die Drohne eine Kamera trägt.

7
HOVERAir X1 ProMax

HOVERAir X1 ProMax

8K ohne Fernsteuerung
8,4 Bildqualität
6,2 Flugzeit
5,4 Reichweite
8,0 Sicherheit
  • 8K-Aufnahme ohne Fernsteuerung
  • Propellerkäfig, kann aus der Hand starten
  • 2-Achsen-Gimbal und elektronische Stabilisierung für ruhige 8K-Aufnahmen
  • 16 Minuten Flugzeit
  • Hinderniserkennung nur nach hinten

Was steckt in der Box

Die HOVERAir X1 ProMax ist eine klappbare Selbstflugdrohne: Sie startet aus der Hand und braucht keine Fernsteuerung. Sie filmt 8K mit 30 Bildern pro Sekunde, hochkant in 4K. Das Objektiv erfasst 107 Grad, ein 2-Achsen-Gimbal und elektronische Stabilisierung halten das Bild ruhig. Über die App wählen Sie einen von über zehn Flugmodi. Sie wiegt 192 Gramm, fällt in die EU-Klasse C0 und fliegt bis zu 16 Minuten. Der interne Speicher fasst 64 GB, erweiterbar auf bis zu 1 TB.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 7. Die Bildqualität kommt auf 8,4: 8K-Video und ein 2-Achsen-Gimbal tragen diesen Wert. Die Sicherheit erreicht 8, dank Propellerkäfig, Hinderniserkennung und automatischem Bremsen. Die Flugzeit erhält 6,2, denn nach 16 Minuten muss sie landen. Die Reichweite bleibt bei 5,4: Die Drohne ist für Aufnahmen in Ihrer Nähe gebaut, nicht für weite Strecken.

Warum wir es ausgewählt haben

Diese Drohne nimmt Ihnen das Fliegen ab. Sie startet aus der Hand, Sie wählen einen Modus wie Follow oder Dolly Track, und sie filmt selbst. Die Motivverfolgung hält bis 42 km/h mit, im Burst-Modus bis 60 km/h. Der Propellerkäfig macht Starts nah am Körper entspannt. Der Kompromiss: kurze Flüge und wenig Reichweite. Dafür bekommen Sie 8K-Luftaufnahmen ohne Fernsteuerung und ohne Flugübung.

Für wen

Für Sportler, Reisende und alle, die sich selbst filmen wollen, ohne einen Piloten mitzunehmen. Auch wer noch nie eine Drohne gesteuert hat, kommt mit den automatischen Modi zurecht.

Worauf Sie achten sollten

Die Hinderniserkennung deckt nicht alle Seiten ab: Rückseitige Kameras und ToF-Sensoren sehen nicht rundum. Achten Sie selbst auf Äste und Wände. Für weite Landschaftsflüge ist sie nicht gebaut. Auch in der Klasse C0 müssen Sie sich in der EU als Betreiber registrieren, weil die Drohne eine Kamera trägt. Eine Haftpflichtversicherung ist in Deutschland ohnehin Pflicht.

8
HOVERAir X1 PRO

HOVERAir X1 PRO

Folgt Ihnen automatisch
7,2 Bildqualität
6,2 Flugzeit
6,0 Reichweite
7,4 Sicherheit
  • Fliegt ohne Controller, Start aus der Hand
  • 192,5 Gramm, C0-Kennzeichnung
  • Folgt per Motiv-Tracking, auch bei schnellen Aktivitäten
  • 16 Minuten Flugzeit pro Akku sind knapp für längere Touren.
  • Ohne klassischen Controller bleibt der Flugradius klein.

Was steckt in der Box

Die HOVERAir X1 PRO ist eine faltbare Flugkamera, die ohne klassischen Controller auskommt. Sie startet aus der Hand und reagiert auf Fingertipp oder Sprachbefehl. Gefilmt wird in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde im Querformat oder in 2,7K im Hochformat, stabilisiert durch SmoothCapture 2.0. Mit 192 Gramm trägt sie die Kennzeichnung C0. Die Flugzeit liegt bei 16 Minuten. Intern stehen 32 GB bereit, Speicherkarten bis 1 TB kommen hinzu. Über zehn intelligente Flugmodi und ein Motiv-Tracking sind an Bord.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 6,7. Am höchsten liegt die Sicherheit mit 7,4: Die Propeller sind vollständig umschlossen, ein ToF-Sensor erkennt Hindernisse hinter der Drohne. Die Bildqualität kommt auf 7,2, getragen von 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und ruhiger Stabilisierung. Die Flugzeit erreicht 6,2, denn 16 Minuten lassen wenig Spielraum. Die Reichweite steht bei 6: Ohne Controller bleibt der Funkradius klein.

Warum wir es ausgewählt haben

Diese Drohne erledigt eine Aufgabe sehr gut: Sie filmt Sie, ohne dass jemand steuert. Sie starten sie aus der Hand, danach folgt sie Ihnen beim Laufen, Radfahren oder über Schnee und Wasser. Dabei hält sie bis zu 42 km/h mit. Übung am Steuer brauchen Sie dafür nicht. Dafür nehmen Sie kurze Flüge und einen kleinen Radius in Kauf. Wer sich selbst in Bewegung filmen will, bekommt eine Kamera, die genau dafür gebaut ist.

Für wen

Für Sportler, Wanderer und Reisende, die sich selbst filmen wollen, ohne eine Fernsteuerung zu bedienen. Auch Einsteiger finden hier einen leichten Zugang zu Luftaufnahmen.

Worauf Sie achten sollten

16 Minuten Flugzeit sind schnell vorbei: Planen Sie zusätzliche Akkus ein. Ohne Controller bleibt die Drohne in Ihrer Nähe, weite Landschaftsflüge sind nicht ihr Gebiet. Hochformat-Clips nimmt sie in 2,7K auf, nicht in 4K. Auch mit C0-Kennzeichnung gelten Flugregeln: Prüfen Sie vorher, wo Sie fliegen dürfen.

9
DJI Neo

DJI Neo

Erste Flugversuche
6,4 Bildqualität
6,4 Flugzeit
6,8 Reichweite
6,8 Sicherheit
  • 135 Gramm und EU-Klasse C0: passt in jede Jackentasche
  • Start aus der Hand, kein Controller nötig
  • 18 Minuten Flugzeit, ein Akku im Karton.
  • Sie erkennt keine Hindernisse, und 4K läuft mit 30 Bildern pro Sekunde.

Was steckt in der Box

Die DJI Neo ist eine Kameradrohne, die in die Jackentasche passt. Sie wiegt 135 Gramm, fällt in die EU-Klasse C0 und startet und landet auf Ihrer Handfläche. Sie steuern sie per Modus-Taste am Gehäuse oder per Smartphone-App. Eine Fernsteuerung ist nicht nötig. Die Kamera filmt 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und hängt an einem einachsigen mechanischen Gimbal. Sechs automatische Modi folgen Ihnen, kreisen um Sie oder steigen rückwärts von Ihnen weg. Ein Akku reicht für 18 Minuten.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 6,6. Bildqualität 6,4: 4K mit 30 Bildern pro Sekunde, ruhig gehalten von Gimbal und Horizontausgleich. Für Zeitlupe fehlen die Bilder. Flugzeit 6,4: 18 Minuten pro Akku reichen für ein paar kurze Clips. Reichweite 6,8: Per Smartphone filmt sie in Ihrer Nähe. Mit optionaler Fernsteuerung oder Brille überträgt sie deutlich weiter. Sicherheit 6,8: 135 Gramm, Klasse C0 und Stabilität bei Wind bis Stufe 4. Hindernisse erkennt sie nicht.

Warum wir es ausgewählt haben

Sie nimmt die Hürde vor dem ersten Flug weg. Taste drücken, Modus wählen, und die Drohne filmt Sie beim Radfahren oder Wandern von allein. Das reicht für Social Media und Urlaubsclips. Der Kompromiss liegt in Ausdauer und Sicherheit: Nach 18 Minuten ist der Akku leer, und auf Hindernisse achten Sie selbst. Dafür bekommen Sie eine Kamera, die ohne Übung gute Aufnahmen von Ihnen macht. Genau damit verdient sie ihren Platz.

Für wen

Für alle, die herausfinden wollen, ob ihnen das Fliegen liegt. Und für Radfahrer, Wanderer und Reisende, die sich selbst filmen und die Drohne in der Jackentasche dabeihaben möchten.

Worauf Sie achten sollten

Planen Sie mit 18 Minuten pro Akku. Für längere Ausflüge brauchen Sie weitere Akkus. Fliegen Sie nur mit freier Sicht: Hindernisse erkennt sie nicht. Auch für Klasse C0 gelten Regeln: Prüfen Sie Registrierung und Versicherung vor dem ersten Flug.

10
HOVERAir X1 Combo

HOVERAir X1 Combo

Leichteste der Liste
6,0 Bildqualität
5,6 Flugzeit
5,0 Reichweite
7,6 Sicherheit
  • 125 Gramm, passt zusammengefaltet in die Jackentasche
  • Start und Landung aus der Hand, ohne Fernsteuerung
  • Propellerkäfig rundum
  • Keine Hinderniserkennung
  • 11,5 Minuten Flugzeit

Was steckt in der Box

Die HOVERAir X1 Combo ist eine faltbare Kameradrohne ohne Fernsteuerung und wiegt 125 Gramm. Sie startet aus der Hand und filmt selbstständig in den Modi Hover, Follow, Orbit und Bird's Eye. Video nimmt sie in 2,7K mit 30 Bildern pro Sekunde oder in 1080p HDR auf, Fotos mit etwa 12 Megapixeln. Die Aufnahmen landen auf 32 GB internem Speicher. Ein Akku hält bis zu 11,5 Minuten. Die Propeller sitzen in einem geschlossenen Gehäuse, die Drohne gehört zur EU-Klasse C0.

Warum diese Bewertung

Der Preisfreund-Score liegt bei 6,1. Den höchsten Wert erreicht die Sicherheit mit 7,6: Die Propeller laufen in einem geschlossenen Käfig, und die Drohne wiegt nur 125 Gramm. Die Bildqualität kommt auf 6: Die Stabilisierung hält das Bild ruhig, doch 2,7K bietet wenig Reserve für Details. Die Flugzeit erhält 5,6, denn ein Akku reicht für 11,5 Minuten. Die Reichweite liegt bei 5: Ohne Fernsteuerung bleibt die Drohne für ihre automatischen Aufnahmen nah bei Ihnen.

Warum wir es ausgewählt haben

Diese Drohne nimmt Ihnen das Steuern ab. Sie lassen sie von der Hand starten, wählen einen Modus und gehen los. Die Drohne folgt Ihnen, kreist um Sie oder filmt von oben und landet danach wieder auf Ihrer Hand. Gefaltet passt sie in eine Jackentasche. Der Kompromiss: Hindernisse erkennt sie nicht, und ein Akku ist schnell leer. Für spontane Aufnahmen unterwegs ist sie trotzdem genau richtig gebaut.

Für wen

Für Reisende, Wanderer und Radfahrer, die sich selbst in Bewegung filmen wollen, ohne das Steuern zu lernen. Und für alle, die Clips schnell für soziale Medien aufnehmen und teilen.

Worauf Sie achten sollten

Ohne Hinderniserkennung gehört die Drohne auf freie Flächen, denn Äste, Wände und Leitungen bemerkt sie nicht. Planen Sie für längere Ausflüge Ersatzakkus ein. Weil sie eine Kamera trägt, müssen Sie sich in der Regel als Betreiber registrieren, auch in Klasse C0.

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