Der Klassiker gegen die moderne Mittelklasse aus demselben Haus. Die C920 liefert seit Jahren zuverlässige 1080p-Bilder mit Glasobjektiv und Autofokus, und daran hat sich nichts geändert. Die Brio 500 baut darauf: umschaltbares Sichtfeld, Rauschunterdrückung im Mikrofon, USB-C und eine Abdeckblende. Wer nur solide Calls braucht, fährt mit der C920 günstiger. Wer die Kamera täglich nutzt und Wert auf Flexibilität legt, bekommt bei der Brio 500 spürbar mehr Kamera.
Unsere Wahl bleibt C920, derzeit obendrein etwa 20 € günstiger.
Stand: 24. September 20263 weitere Preise ansehen
Die Daten nebeneinander
| C920 | Brio 500 | |
|---|---|---|
| Auflösung | 1080p/30fps | 1080p/30fps, 720p/60fps |
| Sichtfeld | 78 Grad, fest | 90/78/65 Grad, umschaltbar |
| Autofokus | ja | ja |
| Mikrofon | Stereo | Stereo mit Rauschunterdrückung |
| Anschluss | USB-A | USB-C |
| Abdeckblende | nein | integriert |
| Besonderheit | Glasobjektiv, Stativgewinde | Show Mode für die Tischansicht |
Die aktuellen Beträge stehen im Preis-Check und auf den Shop-Karten; das Prüfdatum steht oben auf der Seite.
Urteil pro Kategorie
Wer macht das bessere Bild?
Brio 500
Im Standard-Call nehmen sich beide wenig: 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde, Autofokus und automatische Lichtkorrektur liefern hier wie dort ein sauberes Bild.
Die Brio 500 zieht in zwei Situationen davon: Ihr 4-Megapixel-Sensor holt bei schlechtem Schreibtischlicht mehr heraus, und im 720p-Modus schafft sie 60 Bilder pro Sekunde, wo die C920 bei 30 endet.
Im Tageslicht-Call sehen Sie kaum einen Unterschied.
Bei Abendlicht und Bewegung zieht der neuere Sensor davon.
Wer ist flexibler im Alltag?
Brio 500
Die Brio 500, deutlich. Das Sichtfeld schaltet zwischen 90, 78 und 65 Grad um, der Show Mode kippt das Bild für die Tischansicht, und die integrierte Abdeckblende erspart den Aufkleber über der Linse.
Die C920 kontert mit dem Stativgewinde an der Klemme und ihrer schieren Unkompliziertheit: anstecken, läuft. Mehr Optionen hat sie nicht, aber sie braucht auch keine.
Wer die Kamera einmal einrichtet und nie wieder anfasst, braucht die Extras nicht.
Wer zwischen Call, Präsentation und Tischansicht wechselt, nutzt sie täglich.
Wer passt an welchen Rechner?
Unentschieden
Die C920 hängt an USB-A und damit an jedem älteren Rechner ohne Adapter. An einem modernen Notebook mit reinen USB-C-Buchsen brauchen Sie dagegen einen Adapter oder Hub.
Bei der Brio 500 ist es genau umgekehrt: USB-C nativ, am alten Desktop ohne C-Buchse wird ein Adapter fällig. Keiner von beiden gewinnt hier absolut; es hängt von Ihren Buchsen ab.
Ein Adapter kostet wenig und löst das Problem dauerhaft.
Wer oft umsteckt, will den nativen Anschluss seines Rechners.
Welche ist der vernünftigere Kauf?
C920
Für reine Videocalls die C920: Sie liefert das solide Bild, für das man früher Premium zahlte, inzwischen zum Mittelklassekurs. Ein Auslaufmodell ist sie trotz ihres Alters nicht.
Die Brio 500 rechtfertigt ihren Aufpreis über die Ausstattung: Blende, Rauschunterdrückung, Sichtfeldwahl und USB-C sind genau die Dinge, die man erst vermisst, wenn man sie einmal hatte.
Für zwei Calls pro Woche reicht der Klassiker völlig.
Bei täglicher Nutzung amortisiert sich der Aufpreis schnell.
Bereit zum Kauf?
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