Günstige Kaffeemaschine (2026)

Geprüft von Juri & Bodi

Guter Kaffee zu Hause fängt nicht bei dreihundert Euro an.

Für unter hundertfünfzig bekommen Sie eine Maschine, die morgens einfach funktioniert: Pad hinein, Kapsel einklicken oder Siebträger einspannen. Was Sie dafür aufgeben, sagen wir pro Gerät dazu, denn günstig heißt hier fast immer: kein Milchsystem und keine frisch gemahlenen Bohnen.

Unten die besten günstigen Kaffeemaschinen, sortiert nach Preis-Leistung.

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1
Philips Senseo Original Plus CSA210/60

Philips Senseo Original Plus CSA210/60

Preis-Leistungs-Sieger
8,3 Kaffeegeschmack
7,9 Milchschaum
9,4 Bedienung
9,1 Wartung
  • Pad rein, Deckel zu, Taste drücken: in einer Minute steht der Kaffee
  • Pads bekommen Sie überall, auch als Eigenmarke: kein System, an das Sie gebunden sind
  • Die losen Teile dürfen in die Spülmaschine, Saubermachen kostet keine Mühe
  • Kein Aufschäumer an Bord: Cappuccino oder Latte Macchiato machen Sie hier nicht
  • Ein Bar Druck ergibt leichten Kaffee mit Schaumschicht, keinen echten Espresso

Warum diese Bewertung

Das ist das Gerät, das niemandem erklärt werden muss. Pad rein, Deckel zu, Taste drücken, in einer Minute steht der Kaffee. Einstellen lässt sich so gut wie nichts, also kann auch wenig schiefgehen, und genau deshalb landet dieses einfache Ding höher, als seine Technik vermuten lässt. Sauber halten heißt, die losen Teile in die Spülmaschine zu stellen und den Rest mit einem Tuch zu wischen. Wer Kaffee als etwas sieht, das einfach da sein soll, hat hier alles, was nötig ist, und nichts, was im Weg steht.

Für wen

Für alle, denen Kaffee kein Hobby ist, und für den zweiten Platz im Haus, wo es vor allem funktionieren muss.

Worauf Sie achten sollten

Bei Milch endet die Geschichte: ein Aufschäumer ist nicht dabei, Cappuccino fällt also aus, es sei denn, Sie greifen selbst zum Topf. Und erwarten Sie keinen Espresso. Die Pumpe drückt mit rund einem Bar durch das Pad, während eine Espressomaschine mit fünfzehn Bar arbeitet; was Sie bekommen, ist leichter Kaffee mit dünner Schaumschicht, kein konzentrierter Schuss mit Crema.

2
Nespresso Vertuo Pop

Nespresso Vertuo Pop

Kapsel-Einstieg
7,6 Kaffeegeschmack
7,3 Milchschaum
8,9 Bedienung
8,2 Wartung
  • Kapsel rein, Taste drücken: Kaffee mit Schaumschicht in dreißig Sekunden
  • Der Strichcode auf der Kapsel stellt die Brühzeit von allein richtig ein
  • Kompakt genug für die vollste Arbeitsfläche oder das Gästezimmer
  • Kein Milchsystem: für Cappuccino müssen Sie sich selbst etwas dazu besorgen
  • Nur die eigenen Kapseln passen, und die kosten pro Tasse mehr als Bohnen

Warum diese Bewertung

Komfort ist die ganze Geschichte. Die Kapsel geht rein, Sie drücken auf die Taste und binnen einer halben Minute steht Kaffee mit Schaumschicht da. Am Rand jeder Kapsel sitzt ein Strichcode, der dem Gerät sagt, wie lange und wie kräftig es durchspülen soll, viel verderben können Sie also nicht. Die Note bleibt trotzdem bescheiden, und das liegt an dem, was in der Tasse landet: dieses System schleudert das Wasser durch den Kaffee, statt es unter hohem Druck durch eine angedrückte Schicht zu pressen. Für einen großen Becher funktioniert das gut und schmeckt gleichbleibend, der Schaum obenauf ist aber keine echte Crema.

Für wen

Für alle, die einen großen Becher Kaffee ohne Aufwand wollen, und für alle, deren Arbeitsfläche schon voll steht.

Worauf Sie achten sollten

Milch ist die Lücke: ein Aufschäumer ist nicht dabei, wollen Sie Cappuccino, kommt separates Gerät dazu. Und rechnen Sie vor dem Kauf durch: er läuft ausschließlich mit den Kapseln der Marke selbst, Sie hängen also an einem Lieferanten und zahlen pro Tasse deutlich mehr als mit Bohnen oder Pads. Bei zwei Kaffees am Tag fällt das stärker ins Gewicht als das Gerät selbst.

3
De'Longhi Stilosa EC230.BK

De'Longhi Stilosa EC230.BK

Empfehlung
8,7 Kaffeegeschmack
8,0 Milchschaum
7,2 Bedienung
8,4 Wartung
  • Presst gemahlenen Kaffee unter hohem Druck durch: echter Espresso mit Crema
  • Die Dampfdüse schäumt Milch für Cappuccino, die Textur bestimmen Sie selbst
  • Kompakt und schlicht gebaut: wenig Teile, die kaputtgehen können
  • Dosieren, Andrücken und Aufschäumen machen Sie selbst: rechnen Sie mit Fehlversuchen
  • Kein Mahlwerk an Bord, ein separates Mahlwerk kaufen Sie also dazu

Warum diese Bewertung

Hier steht der Kaffee selbst im Vordergrund, der Rest spielt nicht mit. Das ist ein Gerät mit Siebträger, dem Metallgriff, den Sie selbst mit gemahlenem Kaffee füllen, andrücken und einspannen; das Wasser wird unter hohem Druck hindurchgepresst, und heraus kommt ein konzentrierter Espresso mit Crema, nicht der leichte Kaffee mit Schaumschicht eines Komfortgeräts. Alles drumherum ist kahl gehalten: zwei Tasten, kein Display, keine Elektronik, die Launen bekommt. Das macht ihn auch leicht sauber zu halten, denn es gibt wenig, wo Kaffee zurückbleiben kann.

Für wen

Für alle, denen das Zubereiten Spaß macht und die bereit sind zu lernen: die richtige Dosis, der richtige Anpressdruck, die Milch auf Temperatur bringen ohne große Blasen.

Worauf Sie achten sollten

Beim Komfort verlieren Sie deutlich, und das ist kein Detail. Dieses Gerät nimmt Ihnen nichts ab. In der ersten Woche ziehen Sie vermutlich ein paar bittere oder wässrige Tassen, bis es sitzt, und jeder Morgen kostet ein paar Minuten statt eines Tastendrucks. Ein Mahlwerk ist zudem nicht eingebaut, Sie rechnen also mit vorgemahlenem Kaffee oder mit der Anschaffung einer separaten Mühle. Wer morgens nur auf eine Taste drücken will, hat sich hier schnell sattgesehen.

4
De'Longhi Nespresso Essenza Mini EN85

De'Longhi Nespresso Essenza Mini EN85

Kompakter Kapsel-Einstieg
7,8 Kaffeegeschmack
7,2 Milchschaum
8,7 Bedienung
8,3 Wartung
  • Kaum breiter als eine Milchpackung: passt auf die vollste Arbeitsfläche
  • Presst die Kapsel unter hohem Druck aus, es kommt also echte Crema obenauf
  • Kapsel rein, Taste drücken: Espresso oder Lungo, mehr nicht
  • Kein Milchaufschäumer an Bord: Cappuccino verlangt hier separates Gerät
  • Kapseln bleiben pro Tasse teurer als loser Kaffee, auch die günstigen

Warum diese Bewertung

Dieses Gerät ist bewusst fast nichts, und genau deshalb funktioniert es. Es ist kaum breiter als eine Milchpackung, passt also dorthin, wo sonst nichts mehr hingeht: eine volle Arbeitsfläche, das Gästezimmer, eine Ecke im Büro. Sie klicken eine Kapsel ein, drücken auf die Taste und haben Espresso oder Lungo. Mehr Tasten gibt es nicht, und mehr braucht es auch nicht. Es presst den Kaffee unter hohem Druck aus, es kommt also eine anständige Crema obenauf: jene Schaumschicht, die zum Espresso gehört und verschwindet, sobald Sie umrühren.

Für wen

Für den zweiten Platz im Haus und für alle, die Kaffee vor allem schnell und klein haben wollen, ohne weitere Ambitionen.

Worauf Sie achten sollten

Milch ist die deutlichste Lücke: ein Aufschäumer ist nicht dabei, für Cappuccino oder Latte Macchiato kaufen Sie also separat etwas dazu. Rechnen Sie außerdem die Folgekosten durch, bevor Sie zuschlagen: pro Tasse sind Sie mit Kapseln immer teurer dran als mit Bohnen oder Pads, und bei täglichem Gebrauch wächst dieser Unterschied schneller als der Anschaffungspreis des Geräts. Der Wassertank ist zudem klein, Sie stehen also öfter am Wasserhahn, als Ihnen lieb ist.

5
Smeg DCF02CREU

Smeg DCF02CREU

6,5 Kaffeegeschmack
5,9 Milchschaum
7,4 Bedienung
7,0 Wartung
  • Programmierbarer Timer: der Kaffee steht fertig da, wenn Sie herunterkommen
  • Glaskanne für rund zehn Tassen, die Platte hält sie eine Dreiviertelstunde warm
  • Retro-Optik, die zum Rest der Smeg-Geräte passt
  • Kein Aufschäumer und kein Druck: Cappuccino und Espresso fallen aus
  • Sie zahlen vor allem für das Aussehen, Filterkaffee kocht ein einfaches Gerät genauso

Warum diese Bewertung

Reden wir nicht drumherum: das ist eine Filterkaffeemaschine, und Filterkaffee ist ein einfacher Trick, den auch Geräte ohne jede Ausstrahlung beherrschen. Was hier gut funktioniert, ist der Komfort drumherum. Sie füllen die Kanne, stellen den Timer, und der Kaffee steht fertig da, wenn Sie in die Küche kommen; die Warmhalteplatte hält die Kanne danach noch eine Dreiviertelstunde auf Temperatur, und es passen rund zehn Tassen hinein. Die Note bleibt niedrig, weil das Gerät inhaltlich wenig kann und ein guter Teil des Kaufpreises in der Form steckt.

Für wen

Für den Haushalt, der morgens eine ganze Kanne durcharbeitet und will, dass das Gerät zum Rest der Küche passt.

Worauf Sie achten sollten

Milch fehlt hier vollständig, und das ist gleich die größte Einschränkung: kein Aufschäumer, keine Dampfdüse, alles mit Schaum fällt also weg. Wer zu Hause Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, überspringt dieses Gerät. Das Wasser sickert zudem ohne Druck durch einen Papierfilter, Sie bekommen also schwarzen Kaffee und sonst nichts: keinen konzentrierten Schuss, keine Crema.

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Smeg DCF02CREU

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