Die Sage Barista Express: günstiger, kompakter, und Sie lernen daran selbst Espresso zu machen. Die De'Longhi Opera nimmt Ihnen Dosieren und Tampen ab und kann Cold Brew. Komfort, für den Sie draufzahlen.
Derzeit ist Sage Barista Express etwa 170 € günstiger. Haben Sie keine klare Vorliebe, gibt das den Ausschlag.
Stand: 10. August 2026Die Daten nebeneinander
| Sage Barista Express | De'Longhi La Specialista Opera | |
|---|---|---|
| Typ | Siebträger mit eingebautem Mahlwerk | Siebträger mit eingebautem Mahlwerk |
| Modellnummer | SES875 (normale Barista Express, keine Impress) | EC9555.M (La Specialista Opera) |
| Heizung | Ein ThermoCoil (1600 W); Brühen und Dampfen nacheinander | Ein Advanced Thermoblock (1550 W), ~20 Sek. Aufheizen |
| Temperaturregelung | PID für stabile Brühtemperatur | PID plus 3 einstellbare Brühtemperaturen |
| Mahlwerk | Kegelmahlwerk, ~16 Stufen, mit Dosier-Kontrolle | Kegelmahlwerk, 15 Stufen mit Sensor, der die Dosis nachregelt |
| Dosieren & Tampen | Von Hand, mit Magnettamper und Razor-Abstreifer | Smart Tamping: Hebel ziehen, die Maschine presst mit fester Kraft |
| Bohnenbehälter | ~250 g, herausnehmbar | Fest verbaut, mit Füllstandssensor |
| Siebträger | 54 mm | 51 mm |
| Milch schäumen | Manuelle Dampfdüse (360°-Kugelgelenk) | Manuelle Dampfdüse (außen kühl, ein Loch, Kugelgelenk) |
| Kalter Kaffee | Kein Programm | Cold Brew in unter 5 Minuten plus kalte Espresso-Stufen |
| Wassertank | 2,0 l | 2,0 l |
| Gehäuse | Kunststoff mit Edelstahlfront | Vollmetall, schwerer und steifer gebaut |
| Maße (B×T×H) | ~32 × 35 × 40 cm | ~38 × 37 × 45 cm |
Die aktuellen Beträge stehen im Preis-Check und auf den Shop-Karten; das Prüfdatum steht oben auf der Seite.
Urteil pro Kategorie
An welcher lernen Sie selbst Espresso?
Sage Barista Express
An der Sage Barista Express. Genau dafür existiert diese Maschine: Sie mahlen, Sie dosieren, Sie tampen von Hand, und am Manometer vorn sehen Sie, ob Ihr Shot zu schnell oder zu träge läuft. Sitzt er daneben, stellen Sie den Mahlgrad nach und probieren es neu. Das ist Arbeit, und genau deshalb kaufen viele diese Maschine: Sie lernen, was einen guten Espresso ausmacht.
Die De'Longhi kann das auch, nimmt aber zwei Schritte ab: Der Sensor im Mahlwerk regelt die Dosis, der Smart-Tamping-Hebel presst mit fester Kraft. Angenehm, wenn Sie einfach guten Kaffee wollen. Geht es Ihnen ums Basteln und Lernen, ist dieses halbautomatische Gefühl nicht das, was Sie suchen.
Wichtig: Es geht hier um den Weg, nicht darum, wer den besseren Espresso zieht. Aus beiden holen Sie mit etwas Übung eine sehr gute Tasse. Die Frage ist, ob Sie selbst an den Reglern sitzen wollen.
Einfach Espresso aus Bohnen, so wenig Aufwand wie möglich? Dann hilft die De'Longhi beim Dosieren und Tampen.
Wollen Sie das Handwerk lernen und alles selbst bestimmen, ist die Sage ein Fest.
Welche nimmt das Rätselraten aus Dosieren und Tampen?
De'Longhi La Specialista Opera
Die De'Longhi La Specialista Opera. Die zwei Dinge, die an einer manuellen Maschine am häufigsten schiefgehen, die richtige Kaffeemenge und das gleichmäßige Anpressen, erledigt sie weitgehend selbst: Der Sensor misst die Dosis, der Smart-Tamping-Hebel presst mit fester Kraft. Weniger schiefe Pucks, weniger Krümel, kein Tamper, der wieder irgendwo falsch liegt.
Auf der Sage machen Sie das alles selbst, mit gutem Werkzeug: Mahlwerk mit Dosier-Kontrolle, Magnettamper, Razor-Abstreifer für die richtige Höhe. Aber der gleichmäßige Druck kommt aus Ihrem Handgelenk, und das braucht die ersten Wochen Übung.
Wollen Sie diesen Komfort unbedingt bei Sage, gibt es die teurere Barista Express Impress mit Tamp-Hebel. Preislich sind Sie dann aber schon nah an der De'Longhi, die das Dosieren gleich mit automatisiert.
De'Longhi: Dosieren und Tampen laufen ab Tag eins konstant.
Sage, wenn Sie das Tampen gerade selbst in die Finger bekommen wollen.
Welche macht kalten Kaffee im Sommer?
De'Longhi La Specialista Opera
Die De'Longhi, mit Abstand: Ihr Cold-Brew-Programm zieht mit eigener Kaltextraktion in unter fünf Minuten ein Glas kalten Kaffee, ohne Nacht im Kühlschrank. Dazu kommen kalte Espresso-Stufen. Für Iced-Kaffee-Trinker ist das ein echtes Argument.
Die Sage hat dafür kein Programm. Espresso über Eis gießen geht immer, echte Kaltextraktion kann sie nicht. Trinken Sie das ganze Jahr warm, fehlt Ihnen nichts; sind Sie im Sommer der Iced-Latte-Typ, zählt es.
Kalter Kaffee im Sommer? Dafür lohnt die De'Longhi.
Trinken Sie ohnehin nur warm, vermissen Sie auf der Sage nichts.
Welche schäumt Milch leichter?
Unentschieden
Praktisch Gleichstand, und das ist die ehrliche Antwort: Beide haben eine manuelle Dampfdüse, keine Automatik-Kanne. Sie halten das Kännchen selbst und lernen das Wirbeln für Mikroschaum; rechnen Sie bei beiden mit etwas Übung.
Die Düse der De'Longhi ist für Anfänger einen Tick freundlicher: außen kühl, ein Loch, etwas verzeihender beim Drehen. Der Unterschied ist klein und verschwindet mit der Routine. Wer vollautomatischen Milchschaum will, ist bei diesem Maschinentyp grundsätzlich falsch.
Beides Handarbeit; die De'Longhi-Düse verzeiht die ersten Versuche etwas mehr.
Wer Latte Art üben will, sitzt bei beiden richtig.
Welche passt leichter in Ihre Küche?
Sage Barista Express
Die Sage: in allen Maßen eine Nummer kleiner, leichter wegzustellen und leichter zu heben. Der Bohnenbehälter ist zudem herausnehmbar, praktisch beim Bohnenwechsel.
Die De'Longhi ist groß und schwer; das gehört zum Vollmetallgehäuse, das steifer gebaut ist. Mit Platz ist das eher ein Plus. Auf knapper Arbeitsplatte oder unter einem niedrigen Hängeschrank messen Sie besser nach: Rund 45 Zentimeter Höhe werden dort schnell unangenehm.
Knappe Arbeitsplatte oder oft umstellen? Die Sage ist kompakter und leichter.
Platz genug und Lust auf Vollmetall? Dann stört die De'Longhi nicht.
Welche ist ihr Geld wert?
Sage Barista Express
Die Sage ist die günstigere der beiden; die De'Longhi verlangt einen kräftigen Aufpreis. Was beide heute genau kosten, steht im Preis-Check und auf den Shop-Karten.
Was der Aufpreis kauft: automatisiertes Dosieren und Tampen, das Cold-Brew-Programm, drei Brühtemperaturen, schnelleres Aufheizen und das Vollmetallgehäuse. Das ist kein Etikettenschwindel, das sind echte Extras. Was Sie dafür aufgeben: den Hands-on-Spaß des Selbstlernens, und eine ordentliche Summe.
Für die meisten, die zum ersten Mal selbst Espresso ziehen wollen, ist die Sage schlicht der klügere Kauf: weniger Geld, und Sie bekommen ein Hobby dazu statt eines Geräts, das die Arbeit übernimmt. Die De'Longhi wählen Sie bewusst, wenn Sie genau dieses Handwerk nicht suchen.
Zum ersten Mal selbst Espresso, zum fairen Preis? Die Sage.
Komfort, Cold Brew und Vollmetall über den Preis? Dann ist die De'Longhi ihren Aufpreis wert.
Bereit zum Kauf?
Werbung: Die Shop-Links sind Werbelinks. Die Preise prüfen wir von Hand auf den Produktseiten der Shops; das Prüfdatum steht oben auf der Seite. Unser Urteil beeinflusst das nicht.
