Die besten Sportuhren 2026

Geprüft von Juri & Bodi

Eine Sportuhr ist 2026 kein Luxus mehr: Wer ernsthaft läuft, radelt oder Triathlon macht, kommt kaum noch daran vorbei.

Aber zwischen einer Apple Watch, die vor allem Ihre Schritte zählt, und einer Garmin Fenix, die Ihren Blutsauerstoff auf viertausend Metern misst, liegt eine Welt. Und liegen Preisklassen.

Wir haben zwölf Uhren verglichen, die im deutschen Handel zu bekommen sind, vom bezahlbaren Einstieg bis zu Modellen, auf die Profis schwören, und zwar nach Trainingsdaten, GPS-Präzision, Akkulaufzeit und Tragekomfort. Nicht nach der Zahl der Sportmodi. Kein Hersteller zahlt für seinen Platz.

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1
Garmin Forerunner 265

Garmin Forerunner 265

Preis-Leistungs-Sieger
9,0 GPS-Präzision
9,5 Trainingsdaten
9,2 Akkulaufzeit
8,7 Tragekomfort
  • Morgenbericht sagt, wie Sie sich erholt haben und was heute sinnvoll ist
  • Dreizehn Tage Akku, gut eine Woche trainieren ohne Ladegerät
  • Laufdaten, die Ihre Woche steuern statt sie nur zu füllen
  • Keine Karten am Handgelenk: Sie sehen eine Spur, keine Wege
  • Einfaches GPS; zwischen hohen Fassaden läuft Ihr Tempo etwas unruhiger

Warum diese Bewertung

Diese Uhr ist von Läufern für Läufer gemacht, und das merken Sie nicht an der Zahl der Diagramme, sondern an den Sätzen. Jeden Morgen bekommen Sie einen Bericht: wie Sie geschlafen haben, wie viel Sie sich erholt haben und ob das Training, das Sie sich vorgenommen hatten, heute sinnvoll ist. Dafür sind Trainingsdaten gedacht, und darin ist diese Uhr außergewöhnlich stark. Der Akku steht dem nicht nach: dreizehn Tage als normale Uhr heißt, dass Sie sie eine Aufbauwoche lang umbehalten. Mit 47 Gramm trägt sie sich beim Dauerlauf angenehm, wobei 46 Millimeter für ein schmales Handgelenk kräftig sind. Das GPS arbeitet auf einer einzigen Satellitenfrequenz statt auf zwei, und zwischen hohen Fassaden sehen Sie das an einem etwas unruhigeren Tempo.

Für wen

Für Läufer, die einem Plan folgen und wollen, dass ihre Uhr mitdenkt: jemand, der für zehn Kilometer oder einen Marathon trainiert und seine Belastung dosieren will.

Worauf Sie achten sollten

Karten sind nicht drauf: Sie sehen eine Spur und einen Pfeil, keine Wege. Mit zwanzig Stunden GPS deckt sie einen Marathon reichlich, aber keinen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in den Bergen.

2
Coros Pace 4

Coros Pace 4

Beste bezahlbare AMOLED-Laufuhr
9,4 GPS-Präzision
8,6 Trainingsdaten
9,2 Akkulaufzeit
8,6 Tragekomfort
  • Dual-Band-GPS hält Ihre Route auch zwischen hohen Gebäuden straff
  • 41 Stunden GPS-Akku: tagelang trainieren, ohne ans Ladegerät zu denken
  • Nur 32 Gramm, leicht genug für einen langen Dauerlauf
  • Ohne Spotify und ohne Bezahlfunktion nehmen Sie das Handy doch mit
  • Keine Karten am Handgelenk, Navigieren in unbekanntem Gelände fällt weg

Warum diese Bewertung

Bei der Pace 4 geht es um zwei Dinge: Sie weiß genau, wo Sie sind, und sie hält lange durch. Das GPS hört auf zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Dual-Band, wodurch eine Route an hohen Fassaden entlang oder unter Bäumen nicht in Häppchen über den Gehweg springt; dort ist diese Uhr am besten. Dazu kommen 41 Stunden GPS-Aufzeichnung und rund neunzehn Tage als normale Uhr, ein ganzer Trainingsblock vergeht also ohne Ladegerät. Das Gehäuse wiegt 32 Gramm und das läuft sich angenehm, ist ansonsten aber schlicht faserverstärkter Kunststoff. Die Trainingsanalyse verfolgt Form und Erholung und sagt in normaler Sprache, was das nächste Training sein darf, aber es bleibt bei Verfolgen und Nachsteuern.

Für wen

Für Läufer, die ernsthaft trainieren und von ihrer Uhr vor allem verlässliche Zahlen wollen: Kilometer, die stimmen, ein Tempo, das nicht tanzt, und einen Akku, der einen Trainingsblock von Wochen ohne Unterbrechung übersteht.

Worauf Sie achten sollten

Musik liegt zwar auf der Uhr, Spotify aber nicht, und am Handgelenk bezahlen geht nicht. Laufen Sie heute mit dem Handy für die Musik, ändert sich das hier nicht. Kartenmaterial fehlt ebenfalls: Sie sehen eine Spur und einen Pfeil, keine Wege zum Navigieren.

3
Garmin Forerunner 165

Garmin Forerunner 165

Sicherer Einstieg
8,6 GPS-Präzision
8,1 Trainingsdaten
8,3 Akkulaufzeit
8,9 Tragekomfort
  • Vollwertige Garmin mit hellem AMOLED-Display zum Einstiegsbetrag
  • Garmin Connect ist sofort verständlich, auch bei Ihrer ersten Uhr
  • Mit 39 Gramm und 43 Millimetern leicht und klein genug
  • Einfaches GPS: zwischen hohen Gebäuden wird Ihr Tempo unruhig
  • Grundlegende Laufdaten; wer nach Plan trainiert, wächst darüber hinaus

Warum diese Bewertung

Das ist die Uhr, die nichts Besonderes verspricht und das einfach einhält. Das Display ist helles AMOLED, das Gehäuse misst 43 Millimeter und wiegt 39 Gramm, sie sitzt also leicht und klein an einem durchschnittlichen Handgelenk; dort ist diese Uhr am besten. Garmin Connect macht den Rest verständlich: Ihr Training landet sauber darin, in normalen Sätzen, ohne dass Sie eine Anleitung brauchen. Aber das ist der Einstieg, und das merken Sie an dem, was Sie zurückbekommen: Die Daten bleiben bei der Basis, und die tieferen Belastungs- und Erholungsmodelle fehlen. Das GPS hört auf eine einzige Satellitenfrequenz, in einer Straße mit hohen Fassaden schwankt Ihr Tempo also sichtbar.

Für wen

Für alle, die ihre erste Sportuhr kaufen, ein paar Mal die Woche eine Stunde laufen und keine Lust haben herauszufinden, wie eine unbekannte Marke funktioniert.

Worauf Sie achten sollten

Es sind keine Karten und kein Musikspeicher drauf, zum Navigieren oder Laufen ohne Handy ist das also nicht die richtige Uhr. Folgen Sie binnen eines Jahres einem Marathonplan, stoßen Sie an die Grenzen der Daten. Und mit neunzehn Stunden GPS ist ein langer Tag auf den Beinen knapp bemessen.

4
Garmin Forerunner 965

Garmin Forerunner 965

Bester Allrounder
9,4 GPS-Präzision
9,6 Trainingsdaten
9,3 Akkulaufzeit
8,6 Tragekomfort
  • Offline-Topokarten am Handgelenk, navigieren ohne Handy in der Tasche
  • Dual-Band-GPS, das Ihre Route auch in der Stadt festhält
  • Garmin Connect liefert Erholungs- und Laufdaten, die Ihre Woche wirklich steuern
  • Mit 53 Gramm und 47 Millimetern keine Uhr für schmale Handgelenke
  • Wer nur Fünf-Kilometer-Runden läuft, nutzt die Hälfte nie

Warum diese Bewertung

Die 965 ist die komplette Trainingsmaschine ohne Expeditionsballast. Das GPS arbeitet auf zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Dual-Band, Ihr Kilometer stimmt also auch zwischen Bürohäusern. Auf dem Display liegen echte topografische Karten, offline, mit Wegen und Höhenlinien, sodass Sie eine unbekannte Route ohne Handy laufen. Die Stärke liegt vor allem in dem, was danach passiert: Garmin Connect übersetzt Ihre Trainings in Belastung, Erholung und einen Rat, dem Sie folgen können, statt Ihnen einen Stapel Diagramme hinzuschieben. Der Akku schafft gut drei Wochen als normale Uhr und einunddreißig Stunden mit GPS. Was sie zurückbringt, ist die Größe: 47 Millimeter Gehäuse, und mit 53 Gramm spüren Sie sie.

Für wen

Für fortgeschrittene Läufer oder Triathleten, die ihre ganze Saison auf einer Uhr planen wollen, mit Karten für lange Läufe in unbekanntem Gelände.

Worauf Sie achten sollten

Messen Sie Ihr Handgelenk. Unter sechzehn Zentimetern Umfang werden 47 Millimeter schnell zu viel, gerade nachts, wenn Sie auch Ihren Schlaf messen wollen. Und seien Sie ehrlich zu Ihren Kilometern: Laufen Sie dreimal die Woche eine feste Runde, bleiben Karten und Belastungsmodelle unberührt.

5
Polar Pacer Pro

Polar Pacer Pro

Einfach und zuverlässig
8,7 GPS-Präzision
8,2 Trainingsdaten
7,9 Akkulaufzeit
8,9 Tragekomfort
  • Nur 41 Gramm, beim Dauerlauf vergessen Sie, dass Sie sie tragen
  • Fünfunddreißig Stunden GPS, genug für einen ganzen Wettkampftag
  • Höhenmesser in der Uhr hält Ihre Höhenmeter ehrlich fest
  • Sieben Tage als normale Uhr: Sie laden sie wöchentlich nach
  • Transflektives Display: in der Sonne funktional, aber matt und farbarm

Warum diese Bewertung

Die Pacer Pro ist eine Sportuhr ohne Firlefanz, und das ist hier ein Kompliment. Sie wiegt 41 Gramm, bei einem langen Dauerlauf oder nachts im Bett spüren Sie sie also kaum; dort ist diese Uhr am besten. Das Display ist transflektiv: keine kräftigen Farben, aber es nutzt das Sonnenlicht, statt dagegen anzukämpfen, und das kostet fast keinen Strom. Beim Laufen zahlt sich das in fünfunddreißig Stunden GPS aus, reichlich für einen ganzen Wettkampftag, plus einem Höhenmesser, der Ihre Höhenmeter festhält. Trotzdem ist der Akku hier die Grenze, und das liegt an der anderen Seite: Als normale Uhr hält sie rund sieben Tage, Sie laden also wöchentlich. Polar dosiert Belastung und Erholung sauber, aber die Deutung bleibt nüchtern.

Für wen

Für Läufer oder Radfahrer, die vor allem außerhalb der Stadt trainieren, Höhenmeter machen und eine leichte Uhr wollen, die sie beim Laufen vergessen.

Worauf Sie achten sollten

Das Display ist eine Entscheidung, kein Fehler, aber wer ein helles Farbdisplay gewohnt ist, empfindet es als Rückschritt. Karten, Musikspeicher und Bezahlen am Handgelenk fehlen.

6
Suunto Race S

Suunto Race S

Überraschend komplett
9,1 GPS-Präzision
8,2 Trainingsdaten
8,7 Akkulaufzeit
8,6 Tragekomfort
  • Offline-Topokarten am Handgelenk, ohne Abo oder Zukauf
  • Dual-Band-GPS und ein helles AMOLED-Display in einem Gehäuse
  • Dreißig Stunden GPS-Akku, reichlich für einen langen Wettkampftag
  • Die App misst ordentlich, deutet aber weniger als die großen Sportplattformen
  • Sechzig Gramm Edelstahl, spürbar an einem schmalen Handgelenk

Warum diese Bewertung

Die Race S gibt Ihnen zwei teure Dinge für einen bescheidenen Betrag: eine Karte am Handgelenk und ein GPS, das auf zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig arbeitet, Dual-Band, sodass Ihre Route auch zwischen hohen Fassaden stimmt. Daran hängt ihre Note. Der Akku folgt ordentlich: dreißig Stunden mit GPS schaffen einen langen Wettkampftag mit Leichtigkeit, neun Tage als normale Uhr sind aber kein Rekord. Wo sie zurückfällt, ist die Deutung: Die App misst sauber, erklärt aber weniger über Belastung und Erholung als die großen Sportplattformen, und Messen ohne Erklärung bringt Sie nicht weiter. Sechzig Gramm Edelstahl machen sie zudem zu einer kräftigen Uhr.

Für wen

Für Läufer oder Wanderer, die ihr Training selbst bestimmen und von ihrer Uhr nur eine stimmige Karte, eine straffe Spur und einen Akku für den ganzen Tag erwarten.

Worauf Sie achten sollten

Liegt Ihre ganze Historie in einer anderen Plattform, ist der Umstieg spürbar: dieselben Messungen, eine andere Sprache, weniger Deutung. Wollen Sie, dass Ihre Uhr Ihnen sagt, was Sie morgen tun sollen, kommen Sie hier zu kurz.

7
Apple Watch Ultra 3

Apple Watch Ultra 3

Beste fürs iPhone
9,4 GPS-Präzision
8,5 Trainingsdaten
7,3 Akkulaufzeit
8,3 Tragekomfort
  • Satellitenverbindung sendet eine Notnachricht, wo gar kein Empfang mehr ist
  • Dual-Band-GPS, das Ihre Route bis auf die Bordsteinkante festhält
  • Großes helles Display mit schmalen Rändern, ablesbar in voller Sonne
  • Nur mit einem iPhone nutzbar, Android-Besitzer fallen ganz weg
  • Zwei bis drei Tage Akku, jeder Trainingsblock bedeutet regelmäßiges Laden

Warum diese Bewertung

Wir belohnen die Ultra 3 vor allem für Dinge, die neben dem Sport passieren: eine Satellitenverbindung, mit der Sie eine Notnachricht senden, wenn kein Mast in der Nähe steht, mobiles Internet, sodass die Uhr ohne Handy läuft, und Sensoren bis hin zu EKG und Hauttemperatur. Daran hängt ihre Note. Schauen Sie auf GPS-Präzision, Trainingsdaten, Akkulaufzeit und Tragekomfort, fällt das Bild nüchterner aus. Das GPS ist vorzüglich: zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Dual-Band, und Sie sehen eine Spur, die sauber auf der Straße bleibt. Die Trainingsdaten sind vollständig gemessen, aber mäßig gedeutet. Und der Akku ist der eigentliche Einwand: Sie hängen alle zwei Tage am Ladegerät.

Für wen

Für iPhone-Besitzer, die eine Uhr für Sport, Arbeit und Schlaf wollen und manchmal dort trainieren, wo der Empfang aufhört.

Worauf Sie achten sollten

Haben Sie kein iPhone, hört es hier auf. Haben Sie eines, rechnen Sie mit Laden: alle zwei Tage, an einem langen Tag mit GPS sogar unterwegs.

8
Garmin Venu 4

Garmin Venu 4

Schönstes Display
9,2 GPS-Präzision
8,8 Trainingsdaten
8,6 Akkulaufzeit
8,7 Tragekomfort
  • Großes helles AMOLED-Display, das auch unter einem Hemd nicht stört
  • Multiband-GPS plus EKG, Sport und Gesundheit in einem Gehäuse
  • Zwölf Tage Akku, gut eine Woche ohne ans Laden zu denken
  • Gesundheit steht im Vordergrund, den schärfsten Trainingsplan suchen Sie woanders
  • Der Sprung von der vorigen Venu ist klein, der Gewinn bescheiden

Warum diese Bewertung

Die Venu 4 ist die Sportuhr, die auch im Anzug nicht fehl am Platz wirkt, und das ist hier keine Eitelkeit, sondern eine Funktion: Eine Uhr, die den ganzen Tag drum bleibt, misst auch den ganzen Tag. Das Display ist groß und hell, das GPS arbeitet jetzt auf mehreren Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Multiband, Ihre Route stimmt also auch zwischen Gebäuden. Es steckt ein EKG darin, mit dem die Uhr ein Herzbild aufzeichnet und Sie bei unregelmäßigem Rhythmus warnt, dazu ein Sensor für Ihre Hauttemperatur. Der Akku schafft rund zwölf Tage. Was Sie an Trainingsdaten bekommen, ist breit und gut erklärt, aber es ist Gesundheit zuerst und Laufen zweitens.

Für wen

Für alle, die Sport und Arbeit nicht trennen wollen: eine Uhr, die morgens im Studio steht, tagsüber zu einer Besprechung passt und nachts Ihren Schlaf misst.

Worauf Sie achten sollten

Der Schritt von der vorigen Generation ist klein. Haben Sie die schon, kaufen Sie vor allem ein genaueres GPS. Und trainieren Sie auf einen Wettkampf, ist das mehr Uhr für Ihren Kalender als für Ihren Plan.

9
Garmin Instinct 3 AMOLED 45 mm

Garmin Instinct 3 AMOLED 45 mm

Unverwüstlich
9,3 GPS-Präzision
8,9 Trainingsdaten
9,2 Akkulaufzeit
8,5 Tragekomfort
  • Gehäuse nach Militärstandard MIL-STD-810, stoß- und frostfest
  • Dual-Band-GPS und achtzehn Tage Akku, laden höchstens zweimal im Monat
  • Eingebaute LED-Taschenlampe, die im Dunkeln überraschend oft hilft
  • Keine Karten am Handgelenk, Navigieren bleibt eine Spur und ein Pfeil
  • Sechzig Gramm auf 45 Millimetern, kräftig für ein schmales Handgelenk

Warum diese Bewertung

Die Instinct 3 ist gebaut, um nicht kaputtzugehen: ein Gehäuse nach dem Militärstandard MIL-STD-810, was auf Stöße, Frost und Hitze hinausläuft, die eine normale Uhr zerlegen, mit Metalllünette und Wasserdichtigkeit bis in große Tiefe. Garmin legt darauf jetzt ein helles AMOLED-Display, das auch in voller Sonne lesbar bleibt. Das GPS arbeitet auf zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Dual-Band, Ihre Spur stimmt also auch unter dichtem Blätterdach, und der Akku schafft rund achtzehn Tage. Die Trainingsdaten kommen aus dem vollständigen Garmin-Stapel und übersetzen Belastung und Erholung in lesbare Sprache. Was sie zurückhält, ist das Tragen: sechzig Gramm auf einem 45-Millimeter-Gehäuse ist eine präsente Uhr.

Für wen

Für alle, die ihre Uhr an Orte mitnehmen, wo sie Schläge abbekommen kann: Baustelle, Wald, Boot, Berg. Und für alle, die das Laden schlicht vergessen und das kein Problem finden wollen.

Worauf Sie achten sollten

Es liegt kein Kartenmaterial darauf und kein Musikspeicher. Sie sehen Ihre eigene Spur und einen Pfeil zum nächsten Punkt, keine Wege zur Auswahl. Wandern Sie Routen, die Sie vor Ort in unbekanntem Gebiet festlegen, fehlt Ihnen das wirklich.

10
Samsung Galaxy Watch Ultra2

Samsung Galaxy Watch Ultra2

Beste Android-Uhr für draußen
9,0 GPS-Präzision
8,4 Trainingsdaten
9,0 Akkulaufzeit
7,9 Tragekomfort
  • Achtzig Stunden pro Ladung, gut drei Tage ohne Ladegerät
  • Fünftausend Nits, das hellste Uhrendisplay, das Sie derzeit kaufen können
  • Titangehäuse, wasserdicht bis hundert Meter und für Tauchen geprüft
  • 47 mm und gut 61 Gramm; an einem schmalen Handgelenk bleibt das ein Brocken
  • Die Trainingsdeutung reicht nicht an die reinen Laufuhren heran

Warum diese Bewertung

Zwei Zahlen machen hier den Unterschied. Das Display schafft 5000 Nits Spitzenhelligkeit, und das ist kein Papiergewinn: in voller Sonne auf dem Wasser oder im Schnee ist das der Unterschied zwischen Ablesen und Raten. Und der Akku reicht für gut achtzig Stunden, womit ein Wochenende Wandern ohne Ladegerät endlich möglich ist. Das Gehäuse ist aus Titan, geprüft bis zehn Atmosphären und nach der Tauchnorm EN13319. Beim GPS arbeitet sie auf zwei Frequenzen und hält Ihre Spur sauber. Wo sie hinter den reinen Laufuhren zurückbleibt, ist die Deutung: Sie misst breit, erklärt aber weniger darüber, was Ihr nächstes Training sein sollte.

Für wen

Für alle, die draußen trainieren oder arbeiten: Trails, offenes Wasser, Berge, tagelang weg von einer Steckdose. Und für alle mit einem Android-Handy, die trotzdem das Ultra-Gefühl wollen.

Worauf Sie achten sollten

Das ist und bleibt eine große Uhr: 47 mm und gut 61 Gramm spüren Sie an einem schmalen Handgelenk, nachts noch mehr. Läuft ausschließlich mit Android.

11
Garmin Fenix 8

Garmin Fenix 8

Beste für Outdoor
9,5 GPS-Präzision
9,4 Trainingsdaten
9,4 Akkulaufzeit
7,9 Tragekomfort
  • Vollständige Offline-Topokarten mit Wegen, Routen und Höhenlinien
  • Achtundvierzig Stunden GPS-Akku, genug für eine mehrtägige Tour
  • Tauchmodus bis vierzig Meter und Dual-Band-GPS für raues Gelände
  • Dreiundsiebzig Gramm Titan, schwer am Handgelenk und nachts
  • Zu viel, wenn Sie dreimal die Woche fünf Kilometer laufen

Warum diese Bewertung

Die Fenix 8 ist für den Tag gebaut, an dem etwas schiefgeht. Es liegt echtes Kartenmaterial darauf, offline: Wege, Höhenlinien und Routen, denen Sie ohne Handy und ohne Empfang folgen. Das GPS arbeitet auf zwei Satellitenfrequenzen gleichzeitig, Dual-Band, und genau das brauchen Sie in einer Schlucht oder unter dichtem Wald. Der Akku schafft achtundvierzig Stunden mit GPS, eine mehrtägige Tour muss also nicht um eine Steckdose herum geplant werden. Es steckt sogar ein Tauchmodus bis vierzig Meter darin. Die Trainingsdaten kommen aus dem vollständigen Stapel. Was Sie dafür aufgeben, ist kein Betrag, sondern Gewicht: dreiundsiebzig Gramm Titan auf einem 47-Millimeter-Gehäuse ist eine präsente Uhr.

Für wen

Für alle, die mehrtägige Touren machen, Trails in unbekanntem Gebiet laufen oder tauchen: jemand, der sich darauf verlassen muss, dass die Uhr weiß, wo er ist, wenn das Handy leer oder unerreichbar ist.

Worauf Sie achten sollten

Wiegen Sie das buchstäblich ab. An einem schmalen Handgelenk ist das viel Uhr, und wer auch damit schlafen will, merkt das sofort. Laufen Sie feste Runden im Viertel, kaufen Sie Karten, die Sie nie öffnen.

12
Amazfit Active 2

Amazfit Active 2

Preisbrecher
6,7 GPS-Präzision
7,1 Trainingsdaten
8,1 Akkulaufzeit
8,2 Tragekomfort
  • Farbdisplay, GPS und Trainingsdaten für einen überraschend kleinen Betrag
  • Nur 30 Gramm Aluminium, Sie spüren sie kaum am Handgelenk
  • Sieht teurer aus, als sie ist, auch neben ordentlicher Kleidung
  • Einfaches GPS, Ihre Route wird merklich unruhig
  • Pulsmesser schießt unter Belastung zu hoch, Zonentraining wird unzuverlässig

Warum diese Bewertung

Dass Sie hier eine Uhr mit Farbdisplay, GPS und Trainingsdaten für so wenig bekommen, ist an sich bemerkenswert, und deshalb steht sie auch dabei. Aber die Ehrlichkeit gebietet: Bei der Messung wurde gespart. Das GPS ist von der einfachen Sorte und hört auf eine einzige Satellitenfrequenz, Ihre Route wandert also von der Straße ab und Ihr Kilometer stimmt nicht genau. Der Pulsmesser schießt unter schwerer Belastung mitunter zu hoch, und das ist schlimmer, als es klingt: Trainieren Sie nach Herzfrequenzzonen, schickt die Uhr Sie in die falsche Richtung. Was stimmt, ist das Tragen. Mit 30 Gramm im Aluminiumgehäuse spüren Sie sie kaum, der Akku schafft rund zehn Tage.

Für wen

Für alle, die mit Bewegung anfangen und vor allem sehen wollen, wie weit sie gelaufen sind und wie oft sie diese Woche vor die Tür gekommen sind.

Worauf Sie achten sollten

Steuern Sie nach Tempo pro Kilometer oder nach Herzfrequenzzonen, arbeitet diese Uhr gegen Sie statt für Sie; dafür brauchen Sie eine verlässliche Messung, und die bekommen Sie hier nicht.

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